Razer Edge - leistungsfähiges PC-Spieletablet mit Windows 8
Razer Edge - leistungsfähiges PC-Spieletablet mit Windows 8 (Bild: Razer)

Mobiler Spielspaß erst ab 1.000 Euro

Anzeige

Wie auch das Surface Pro mit Core i5 ist das Edge nicht lüfterlos. Die Lautstärke ließ sich in der hektischen Messehalle nicht abschließend beurteilen, sie dürfte aber in ruhigen Umgebungen stören. Wer beim konzentrierten Spielen Kopfhörer trägt, hat damit aber kein Problem. Der Lüfter, der an der oberen rechten Seite sitzt, muss Schwerarbeit leisten: Das Gerät wird in der rechten Seite recht warm, aber auch beim Spielen noch nicht so sehr, dass die Hände ins Schwitzen kommen. Wohl auch deswegen hat Razer den Controller mit abgesetzten Griffen gestaltet. Mit dem Controller lassen sich auch die Lagesensoren des Tablets feinfühlig nutzen, die bisher aber nur von wenigen PC-Spielen unterstützt werden.

Touchscreen und Schnittstellen

Als weitere Eingabemöglichkeit lässt sich der Touchscreen verwenden, der zehn Finger erkennen kann. Bei der Bedienung des vorinstallierten Windows 8 reagierte das Display präzise. Dass es nur 1.366 x 768 Punkte darstellt, fällt beim Spielen durch die Diagonale von 10,1 Zoll kaum auf, Einzelpixel sind beim Halten auf Armlänge kaum auszumachen. Die geringe Auflösung dürfte Razer auch gewählt haben, um den Grafikchip der Mittelklasse nicht zu überfordern. Beim Surfen beispielsweise ist die kleine Pixelzahl aber hinderlich.

  • Razer Edge - PC-Spieletablet mit Windows 8, Touchscreen und optionalem Conroller-Rahmen (Bild: Razer)
  • Razer Edge - machte mit Dirt Showdown... (Bild: Razer)
  • ... und mit Dishonored auf der CES 2013 einen guten Eindruck. (Bild: Razer)
  • Razer Edge - mit später folgender Tastatur (Bild: Razer)
  • Razer Edge - mit später folgender Tastatur (Bild: Razer)
  • Razer Edge - mit Controller-Rahmen (Bild: Razer)
  • Razer Edge - auch der Controller-Rahmen macht einen stabilen Eindruck. (Bild: Razer)
  • Razer Edge - Windows 8 ist vorinstalliert... (Bild: Razer)
  • ... und ermöglicht mit Metro-Apps auch Spielen über den Touchscreen. (Bild: Razer)
  • Razer Edge - als Spielekonsolenersatz mit Controllern am Fernseher (Bild: Razer)
  • Razer Edge - zwei Xbox-360-ähnliche Gamepads als Alternative zum teuren Controller-Rahmen (Bild: Razer)
  • Razer Edge - im optionalen Dock (Bild: Razer)
  • Razer Edge - das Dock bietet zusätzliche Schnittstellen. (Bild: Razer)
  • Razer Edge auf der CES 2013 - Spielen am TV mit Dock und Tablet als Zweitbildschirm (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Razer Edge auf der CES 2013 - die Tastatur ist nicht beleuchtet, aber Razer-grün bedruckt. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Razer Edge auf der CES 2013 - das Dock mit drei Ports nach USB 3.0 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Razer Edge auf der CES 2013 - der Zusatzakku macht die Tastatur so dick. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
Razer Edge auf der CES 2013 - die Tastatur ist nicht beleuchtet, aber Razer-grün bedruckt. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

An andere Anwendungen als digitale Unterhaltung hat Razer ganz offensichtlich auch kaum gedacht. So gibt es nur einen Port nach USB 3.0, für externe Tastatur und Maus braucht man schon einen Hub. Ein solcher mit drei Ports ist aber in dem Dock eingebaut. Auch dort und am Tablet selbst gibt es keinen Cardreader, so dass das Gerät auch für Fotografen zur Bildkontrolle unterwegs nur mit Zubehör sinnvoll ist. Durch die spieltaugliche Hardware ist das Gerät mit 950 Gramm auch recht schwer, durch die nach hinten abgeschrägten Kanten wirkt es aber trotz 2 cm Dicke bei kurzen Einsätzen immer noch handlich.

Konfigurationen und Preise

Insgesamt hat Razer mit dem Edge recht genau das umgesetzt, was sich die potenziellen Kunden in einer Umfrage gewünscht hatten. Das gilt auch für den Preis, der nach der Befragung durchaus bei über 1.000 US-Dollar liegen darf. So kostet auch die kleinste Konfiguration mit einem Core i5 und 64 GByte großer SSD schon 999 US-Dollar, mit Core i7 und 128 oder 256 GByte SSD werden 1.299 oder 1.449 US-Dollar fällig. Bei den Prozessoren handelt es sich um Intels für Ultrabooks vorgesehene Dual-Cores, der schnellste ist mit 1,9 bis 3,0 GHz getaktet, die genauen Modellnummern wollte Razer noch nicht verraten.

Das Dock kostet 99 US-Dollar, der Controller ist trotz des Zusatzakkus mit 249 US-Dollar überproportional teuer. Dabei ist das Spielen damit auf den ersten Blick aber die interessanteste Möglichkeit. Die größeren Versionen mit Core i5 oder i7 will Razer mit dem Controller aber als Bundle für 1.499 und 1.649 US-Dollar anbieten. Einen Preis für die Tastatur gibt es noch nicht, weil sie erst frühestens in einem halben Jahr erscheinen soll. So lange müssen Nutzer hoffentlich auf den Marktstart in Europa nicht warten, auch wenn Razer sich in Las Vegas noch nicht auf einen Termin dafür festlegen wollte.

 Razer Edge: Gaming-Tablet mit Controller, Keyboard und Dock angespielt

Huetti 10. Jan 2013

SCHNIPP-SCHNAPP Ich sehe, wir verstehen uns und reden vom Gleichen :-) Wobei ich sagen...

nie (Golem.de) 09. Jan 2013

Ich hab das Tablet sowohl alleine, mit dem Controller, wie auch am Fernseher...

miscanalyst 09. Jan 2013

Einfach das Tablet raus nehmen (HDMI Fernseher verwenden - wie im Artikel beschrieben...

derKlaus 09. Jan 2013

Das ist dann eher eine Frage des Gewichts. Ich hab ein core i7 Ultrabook mit genau dem...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Systemspezialist (m/w) Team IT-Laborinformationssystems (LIS) / Parametrierung
    synlab Services GmbH, Augsburg
  2. Mitarbeiter (m/w) im zentralen Qualitätsmanagement
    PSI AG, Berlin
  3. IT-Architekt (m/w)
    cimt AG, Frankfurt
  4. Assistent (m/w)
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Samsung-UHDTV kaufen und Sommer-Bonus erhalten
    100,00€ bis 1.000,00€ Cashback
  2. PCGH-Extreme-PC GTX980Ti-Edition
    (Core i7-5820K + Geforce GTX 980 Ti)
  3. JETZT ÜBERARBEITET: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Magnetische Induktion

    US-Wissenschaftler verbessern drahtlose Stromübertragung

  2. DDR4-4000

    Gskills neuer Arbeitsspeicher taktet mit 2 GHz

  3. Yager

    Dead-Island-2-Projektgesellschaft ist insolvent

  4. Nokia

    Ozo nimmt 360-Grad-Videos in Echtzeit auf

  5. Nintendo

    Wii U schafft die 10-Millionen-Marke

  6. Allison Road

    Das geistige Erbe von Silent Hill entwickelt ein Deutscher

  7. Windows 10

    Verteilung des Gratis-Upgrades erzwingen

  8. Actionspiel

    EA kündigt Titanfall Online an

  9. Windows 10 im Test

    Unfertiger, aber guter Windows-8.1-Bugfix

  10. 2 Petawatt

    Japaner nehmen Superlaser in Betrieb



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Broadwell-C im Test: Intels Spätzünder auf Speed
Broadwell-C im Test
Intels Spätzünder auf Speed
  1. Core i7-5775C im Kurztest Dank Iris Pro Graphics und EDRAM überraschend flott
  2. Prozessor Intels Broadwell bietet die schnellste integrierte Grafik
  3. Prozessor Intels Broadwell Unlocked wird teuer

Kritik an Dieter Nuhr: Wir alle sind der Shitstorm
Kritik an Dieter Nuhr
Wir alle sind der Shitstorm

Visual Studio 2015 erschienen: Ganz viel für Apps und Open Source
Visual Studio 2015 erschienen
Ganz viel für Apps und Open Source
  1. Windows 10 IoT Core angetestet Windows auf dem Raspberry Pi 2

  1. Re: Cloud Akzeptanz

    plutoniumsulfat | 19:49

  2. Re: Auch wieder mit dual sim?

    berritorre | 19:47

  3. Re: Umstellung 32 auf 64 Bit beim Upgrade?

    redmord | 19:47

  4. Re: Microsoft Konto Bindung

    nolonar | 19:46

  5. Re: Grundregel Nr. 1

    Moe479 | 19:44


  1. 18:20

  2. 17:18

  3. 16:58

  4. 16:04

  5. 15:47

  6. 15:15

  7. 13:05

  8. 12:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel