Razer Blade R2 Flaches Spiele-Notebook mit mehr Leistung

Leistungsfähiger und besser gekühlt: Razer hat sein flaches 17-Zoll-Gaming-Notebook Razer Blade verbessert und will es günstiger anbieten.

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Das Razer Blade ist laut Hersteller zwar nicht schneller als andere High-End-Gaming-Notebooks, soll dafür aber deutlich flacher und leichter sein. Es ist mit einem neben der Tastatur angebrachten Touchscreen statt eines herkömmlichen Touchpads ausgestattet.

Mit 22,4 Millimetern soll das Razer Blade nur etwa halb so hoch wie manche Konkurrenten sein. Während sich bei den Maßen und beim Gewicht - rund 3 kg ohne, 3,2 kg inklusive Netzteil - nichts geändert hat, bringt die nun in den USA vorgestellte zweite Generation (R2) des Gaming-Notebooks ein stark überarbeitetes Innenleben und mehr Leistung mit sich.

Statt eines Intel Core i7 2640M mit zwei Kernen und 2,8 GHz Basistakt soll nun ein Quad-Core-Prozessor der dritten Ivy-Bridge-Generation verbaut werden - möglicherweise mit den von Intel für das vierte Quartal geplanten Modellen Core i7-3840QM oder dem 3740QM. Dem Prozessor stehen auch beim zweiten Razer Blade 8 GByte DDR3-Arbeitsspeicher zur Verfügung, getaktet mit 1,6 GHz. Dazu kommt Nvidias Geforce GTX 660M mit 2 GByte eigenem GDDR5-Grafikspeicher. Beim Vorgänger war es noch der GT555M-Grafikchip.

SSD und HDD

Anstelle einer 256-GByte-SSD steckt im neuen Razer Blade R2 eine Kombination aus 64-GByte-SSD und eine 500-GByte-HDD mit 7.200 Touren, wobei die Festplatte der primäre Speicher ist und die SSD mittels Nvelos Dataplex-Algorithmen viel genutzte Daten zum schnelleren Abruf zwischenspeichert.

Um die leistungsfähigeren Chips zu beherbergen, hat Razer das Kühlsystem des Razer Blade neu entwickelt. Es besteht nun aus maßangefertigten Teilen mit größeren Öffnungen und eigens entworfenen Wärmeleitungen. Sie sollen für eine bessere Luftzirkulation im gesamten Gerät sorgen.

Das 17,3-Zoll-LCD mit LED-Hintergrundbeleuchtung bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und ist im 16:9-Format gehalten. Zu den Schnittstellen zählen HDMI, 3x USB 3.0, 1x Gigabit-Ethernet sowie WLAN nach IEEE 802.11 a/g/n (Intel) und Bluetooth 4.0. Im Gehäuse stecken eine HD-Webcam (2 Megapixel) und ein Stereolautsprechersystem. Laut Razer bleibt es bei einem 60-Wh-Akku, wobei die Laufzeit nicht angegeben wurde.

Switchblade

Zusätzliche programmierbare Tasten und Informationen zum Spiel werden mit dem Razer Switchblade User Interface (UI) auf einem Multitouch-LCD rechts neben der Tastatur angezeigt. Außerdem kann es als Mausersatz genutzt werden, wobei die Platzierung rechts neben der Tastatur gewöhnungsbedürftig ist, wie sich beim Ausprobieren der ersten Razer-Blade-Generation auf der CES 2012 herausstellte. Allerdings ist das beim Spielen eher irrelevant, da hier in der Regel sowieso eine Maus genutzt wird.

Auch das Razer Blade R2 wurde bisher nur für Nordamerika angekündigt. Dort soll es ab 2. September 2012 für rund 2.500 US-Dollar (ohne Steuer) vorbestellt werden können, das erste Modell kostete noch 2.800 US-Dollar.

Die Auslieferung erfolgt laut Hersteller ab dem 30. September 2012. Razer beabsichtigt, seine Notebooks irgendwann auch in Europa auf den Markt zu bringen, konkrete Aussagen dazu gibt es aber nicht.


caso 03. Sep 2012

Bist du dir sicher? Es ist ja nicht so, dass man mit dem Finger zwischen die Tasten...

Knarz 03. Sep 2012

... schon aus Prinzip, weil es gut aussieht, und dünn ist.

Sharra 03. Sep 2012

Das Touchpad unter der Tastatur ist in vielen Situationen unpraktisch, aber wie im...

Fotobar 01. Sep 2012

Entweder GDDR5 oder DDR3. (Grafik / RAM)

synoon 01. Sep 2012

Kaum geht es nicht mehr um Windows sondern um Gaming , wird nicht mehr gemotzt.

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