Razer Blade ausprobiert: Crysis 3 auf dem Zwei-Kilo-Notebook
Das Razer Blade ist nur 1,68 cm dick. (Bild: Razer)

Razer Blade ausprobiert Crysis 3 auf dem Zwei-Kilo-Notebook

"Bei mir läuft's flüssig" - das können bald auch Besitzer des sehr flachen Notebooks sagen, wenn sie für das Razer Blade tief in die Tasche greifen. Wir haben das Gerät aus schwarzem Aluminium mit Crysis 3 ausprobiert.

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Nachdem Golem.de das Razer Blade bereits ausführlich vorgestellt hat, konnten wir das nach Angaben des Herstellers flachste Gaming-Notebook der Welt in Taipeh selbst anspielen. Es handelte sich um ein Vorseriengerät, das aber schon perfekt verarbeitet war und in der Ausstattung mit einem Core i7-4702HQ (vier Kerne, acht Threads) und der GTX 765M samt 2 GByte GDDR5-Speicher der Serie entspricht.

Allein diese beiden Chips setzen laut ihren Spezifikationen unter voller Last über 100 Watt in Wärme um - ob Razer sie drosselt, wollte das Unternehmen nicht angeben. Dass es ein echtes Problem ist, wenn so viel Wärme aus einem nur 16,8 Millimeter dicken Gerät ausstrahlt, gab aber auch Razer-Chef Min-Liang Tan zu: "Thermals are thermals", sagte er Golem.de mit einem Schulterzucken. Frei übersetzt: "Gegen Wärme kann man halt nichts machen."

Das heißt aber nicht, dass das Razer Blade instabil arbeiten würde, ganz im Gegenteil. Fünf Geräte hatte das Unternehmen auf dicke Tischdecken gestellt - was wir für den Alltagsgebrauch nicht empfehlen würden - und auf allen liefen schon seit einigen Stunden 3D-Spiele. Die Notebooks jammerten und rauschten, doch während unseres einstündigen Besuchs bemerkten wir keinen Absturz.

Auch unser Testgerät, an dem wir Crysis 3 fünfzehn Minuten ausprobierten, zeigte keine Auffälligkeiten. Das Spiel suchten wir aus den installierten Titeln selbst aus. Die Grafikeinstellungen beließen wir auf "High", die erweiterten Einstellungen so, wie das Programm sie mit High setzt. Anti-Aliasing stellten wir auf 4x-MSAA. Damit spielten wir den ersten Level von Crysis 3 inklusive der Szenen in einer Halle, die in der ersten Version des Spiels noch ohne Patches viele Rechner in die Knie zwang.

Da Razer weder eine Installation von Fraps noch die Aktivierung des Crysis-eigenen Framecounters erlauben wollte, bleibt zum Abschätzen nur der subjektive Eindruck. Ein Redakteur von Golem.de sowie ein Kollege von PC Games Hardware waren der Meinung, das Spiel sei im Schnitt mit rund 30 fps gut spielbar gewesen. Bemerkenswert war das Touchpad, das schnell auf Bewegungen reagierte und beim Zielen mit dem Bogen auch sehr feinfühlig benutzt werden konnte. Aus Gewohnheit haben wir den größten Teil des Levels aber mit der Maus gespielt.

Die Wärme des Geräts war dabei sofort spürbar, die Handballenauflagen blieben aber noch angenehm. Wir würden jedoch nicht ausschließen, dass das bei längeren Sitzungen zum Schwitzen führen kann. Regelrecht heiß werden nur die Unterseite und die Kante unterhalb des Displays an der Oberseite. Dort befinden sich auch die Luftauslässe, angesaugt wird über zwei Lüfter an der Unterseite. Auch andere Gaming-Notebooks sind so konstruiert, mehrere Heatpipes kümmern sich dabei um die direkte Abfuhr der Wärme von CPU und GPU.

Heiß, laut - aber mit viel Spaß 

metalheim 10. Jun 2013

Oft liegt das Skalierungsproblem aber nicht bei Windows selbst, sondern bei den...

HerrMannelig 10. Jun 2013

ok, beim Gewicht gebe ich mich geschlagen. Aber spielt das bei einem Gaming Notebook, das...

lukasauchter 07. Jun 2013

Mhh ich hatte auch eine Kone (1.Gen) bei der allerdings -typischerweise- das Mausrad...

Paule 06. Jun 2013

Bei Deviltech würde ich das Razer eher mit dem ebenfalls 14 Zoll Gerät Fire DT14...

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