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Das Razer Blade ist nur 1,68 cm dick.
Das Razer Blade ist nur 1,68 cm dick. (Bild: Razer)

Heiß, laut - aber mit viel Spaß

Das geht nicht geräuschlos - ohne Kopfhörer ist das Razer bei einem fordernden Titel wie Crysis 3 laut. Sowohl das Rauschen der Luft durch das Kühlsystem als auch das bei hoher Last leicht sirrende Geräusch der Motoren ist deutlich wahrnehmbar. Im nicht völlig stillen Ausstellungsraum von Razer war das Gerät auf dem Windows-Desktop mit nur leichtem Rauschen aber kaum wahrnehmbar, wir würden es für eine übliche Büroumgebung, in der CPU und GPU nicht dauernd Schwerarbeit leisten, durchaus verwenden.

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Auffällig ist die schwarze Beschichtung des Geräts, die nicht sofort jeden Fingerabdruck annimmt. Razer zufolge hat man dafür ein spezielles Eloxierungsverfahren entwickelt. Das gesamte Notebook, auch das Display, steckt in einem mattschwarzen Aluminiumgehäuse. Der Bildschirm lässt sich auch bei heftigem Zufassen an beiden oberen Ecken kaum verbiegen.

Dass es sich nicht um ein IPS-Panel handelt, sondern um ein TN-Display, brachte Razer einige Kritik ein, wie das Unternehmen im Gespräch mit Golem.de sagte. Die Qualität war unter den gegebenen Bedingungen nur schwer zu beurteilen, satte Farben und hohe Helligkeit scheinen aber gegeben zu sein. Nach Angaben des Unternehmens hat man sich ein besonders gutes Panel ausgesucht und bei dessen Ansteuerung auf möglichst hohe Farbtreue Wert gelegt.

Min-Liang Tan, der auf seiner Visitenkarte nur die Tätigkeitsbezeichnung "Chief Gamer" führt, erklärte nach dem überzeugenden Kurztest auch, warum es das Razer Blade vorerst nur in den USA und Kanada geben soll. Nachdem das Unternehmen vor zwei Jahren sein erstes Gaming-Notebook vorgestellt hatte, wurde es mit Bestellungen förmlich überrannt. Das soll der vergleichsweise kleinen Firma Razer nicht noch einmal passieren.

Seine Aussage von der Vorstellung des Geräts relativierte Tan etwas: Er wollte Gamer nicht direkt darum bitten, in die USA zu reisen, um ein Blade zu kaufen. Vielmehr, so sagte Tan Golem.de, wisse er einfach, dass manche Fans der edlen Geräte das tun würden. Dass es aber auch außerhalb von Nordamerika Nachfrage nach den teuren Spielzeugen gebe, sei Razer bewusst.

Um die aber auch bei den Notebooks - die anderen Razer-Produkte gibt es schon weltweit - wie gewohnt befriedigen zu können, will man recht gründlich vorgehen. Vorgesehen ist ein schneller und kompetenter Support in der jeweiligen Landessprache sowie ein zuverlässiger Vertriebspartner. Wann diese Voraussetzungen auch im deutschsprachigen Raum erfüllt sein könnten, wollte Tan aber noch nicht versprechen.

Vorerst soll das Razer Blade in Nordamerika in einigen Wochen ausgeliefert werden. Ohne Steuern beträgt der Einstiegspreis 1.799 US-Dollar, mit größeren SSDs rund 2.000. Oder, wie es ein anderer Journalist ausdrückte: Ein Blade entspricht zwei Ultrabooks. Das stimmt zwar, ein Gerät mit ähnlich viel Spieleleistung bei so geringem Gewicht und Volumen ist uns bisher aber nicht bekannt.

 Razer Blade ausprobiert: Crysis 3 auf dem Zwei-Kilo-Notebook

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metalheim 10. Jun 2013

Oft liegt das Skalierungsproblem aber nicht bei Windows selbst, sondern bei den...

HerrMannelig 10. Jun 2013

ok, beim Gewicht gebe ich mich geschlagen. Aber spielt das bei einem Gaming Notebook, das...

lukasauchter 07. Jun 2013

Mhh ich hatte auch eine Kone (1.Gen) bei der allerdings -typischerweise- das Mausrad...

Paule 06. Jun 2013

Bei Deviltech würde ich das Razer eher mit dem ebenfalls 14 Zoll Gerät Fire DT14...



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