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William Shatner, Curiosity: Gelassen wie es sich für einen Schiffsführer geziemt
William Shatner, Curiosity: Gelassen wie es sich für einen Schiffsführer geziemt (Bild: Nasa/Screenshot: Golem.de)

Raumfahrt: Veteranen der Sternenflotte erklären die Curiosity-Landung

William Shatner, Curiosity: Gelassen wie es sich für einen Schiffsführer geziemt
William Shatner, Curiosity: Gelassen wie es sich für einen Schiffsführer geziemt (Bild: Nasa/Screenshot: Golem.de)

Die Nasa hat zwei Offiziere der Sternenflotte engagiert, um den Zuschauern die Landung von Curiosity auf dem Mars zu erklären. Kapitän James T. Kirk und Fähnrich Wesley Crusher führen durch die sieben Minuten des Schreckens.

Am 6. August 2012 wird, wenn alles gut verläuft, der Rover Curiosity auf dem Mars landen. Wer könnte dieses Ereignis besser erklären als ein Vertreter der Vereinten Föderation der Planeten? Die US-Weltraumbehörde Nasa hat sich wohl gedacht, doppelt halte besser, und deshalb gleich zwei Offiziere der Sternenflotte engagiert.

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Will vs. Wil

Kein anderer als Kapitän James T. Kirk, auf der Erde auch unter seinem Decknamen William Shatner bekannt und Fähnrich Wesley Crusher alias Wil Wheaton erklären per Videobotschaft, wie die Nasa sicher auf dem Nachbarplaneten landen will. Das Video bleibt dabei gleich. Nur der Erzähler wechselt und kommentiert in seinem eigenen Stil: Shatner eher gelassen - für einen erfahrenen Schiffsführer geziemt es sich, gerade in kritischen Situationen Ruhe und Überblick zu bewahren, Wheaton mit mehr Verve und Pathos.

In der Gunst der Zuschauer auf der Nasa-Seite liegen sie gleichauf: Sowohl Shatners Video als auch das von Wheaton ist mit 4,3 Punkten bewertet worden.

Funkloch

Es ist ein komplexes Manöver, das von der Erde aus nicht einmal live verfolgt, geschweige denn gesteuert werden kann: Vom Eintritt der Transportkapsel bis zum Aufsetzen des Rovers vergehen sieben Minuten. Ein Funksignal vom Mars zur Erde braucht doppelt so lange. Etwas pathetisch bezeichnet die Nasa die Zeit, in der es keine Daten von Curiosity gibt, als die "Sieben Minuten des Schreckens".

Immerhin: Die Sonde Odyssey wird nicht wie befürchtet die Wartezeit um weitere bange Minuten verlängern. Die Nasa konnte den Marssatelliten durch Zünden seiner Antriebsraketen wieder auf die richtige Position bringen. Er wird wie vorgesehen den Anflug und die Landung von Curiosity verfolgen und aufzeichnen können.

Videos und Kinect-Spiel

Je näher die Transportkapsel mit dem Rover Curiosity dem Mars kommt, desto mehr buhlt die Nasa um die Aufmerksamkeit des Publikums. Auf der Website der US-Weltraumbehörde läuft der Countdown. Die Nasa hat neben den genannten eine Reihe weiterer Videos zu den sieben schrecklichen Minuten veröffentlicht. Nutzer einer Xbox 360 mit der Kinect-Bewegungssteuerung können die Landung des Rovers spielerisch antizipieren.

Vielleicht produziert die Nasa ja noch weitere Versionen des Videos. Eines könnte dann von Yoda eingesprochen werden: "Sieben Minuten des Schreckens Curiosity überleben muss. Die Macht mit ihm möge sein."


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Technikfreak 03. Aug 2012

Du solltest mich nicht als verdrossener Technology-Gegner verurteilen, weil ich das...

Bouncy 03. Aug 2012

hehe, nice : ) aber du vergißt, dass die NASA neben ihrer wissenschaftlichen Leistung...

motzerator 02. Aug 2012

Wieso? Ich fand ihn immer Klasse... :) Steht ihm überhaupt nicht...

fratze123 02. Aug 2012

"... gerade in kritischen Situationen Ruhe und Überblick zu bewahren" er war also die...

lolig 02. Aug 2012

Dann müsstest Du aber erst einmal am Verstand der NASA zweifeln die haben ja immerhin...



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