Raumfahrt: SpaceX soll Raumstation von Bigelow Aerospace versorgen
Versorgungsflüge zu aufblasbarer Raumstation: SpaceX-Raumkapsel Dragon (Bild: SpaceX)

Raumfahrt SpaceX soll Raumstation von Bigelow Aerospace versorgen

Noch ist die aufblasbare Raumstation BA 330 in der Entwicklung. Doch Bigelow Aerospace hat sich schon die Dienste von SpaceX gesichert: Das Raumfahrtunternehmen soll Versorgungsflüge zu der Station durchführen.

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Space Exploration Technologies (SpaceX) will künftig nicht nur für die US-Weltraumbehörde Nasa Passagiere in den Weltraum befördern, sondern auch für das private Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace (BA). Das Unternehmen plant eine eigene Raumstation.

Bigelow Aerospace gehört dem US-Unternehmer Robert Bigelow. Der Besitzer der US-Hotelkette Budget Suites of America will eine eigene Raumstation in den Orbit bringen, die BA 330. Die Raumstation ist aufblasbar und basiert auf dem von der US-Weltraumbehörde Nasa entwickelten Transhab-Konzept.

Module zusammenkoppeln

Das Modul ist knapp 14 Meter lang, hat einen Durchmesser von knapp 7 Metern und wiegt etwa 20 Tonnen. Es hat einen nutzbaren Raum von 330 Kubikmetern und bietet Platz für sechs Bewohner. Mehrere der BA-330-Module können zu einer größeren Raumstation zusammengekoppelt werden.

SpaceX soll mit seiner Raumfähre Dragon zu der Station fliegen. Die Dragon startet an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete. Wann BA das erste Modul ins Weltall schießt, ist allerdings noch unbekannt.

Kooperation mit Boeing

SpaceX ist aber nicht der erste Partner, mit dem das Raumfahrtunternehmen zusammenarbeitet. BA hat sich auch die Dienste des US-Luft- und Raumfahrtkonzerns Boeing gesichert, dessen Raumkapsel Crew Space Transportation 100 (CST-100) ebenfalls Versorgungsflüge für BA durchführen soll. Boeing hat Anfang April in der Wüste von Nevada eine Testlandung mit dem CST-100 durchgeführt.

SpaceX wird in Kürze den ersten Transportflug mit der Dragon zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) machen. Den Starttermin hat die Nasa auf den 19. Mai 2012 festgesetzt. Der Start ist aus technischen Gründen mehrfach verschoben worden, zuletzt Ende April.


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