Raumfahrt Russische Rakete stürzt nach dem Start ab

Eine russische Trägerrakete vom Typ Proton-M ist wenige Sekunden nach dem Start abgestürzt und explodiert. Sie sollte drei Glonass-Satelliten in die Erdumlaufbahn transportieren.

Anzeige

Rückschlag für Glonass: Eine Rakete mit drei neuen Satelliten für das russische Satellitennavigationssystem ist kurz nach dem Start in der kasachischen Steppe abgestürzt.

Die Rakete vom Typ Proton-M war an Dienstagmorgen um 8:38 Uhr Ortszeit (4:48 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) in Baikonur in Kasachstan gestartet. Wenige Sekunden nach dem Start geriet die Rakete ins Trudeln, brach auseinander und fing Feuer. Sie stürzte ab und explodierte etwa zwei Kilometer vom Startplatz entfernt auf den Boden. Der Flug, den der staatliche russische Fernsehsender Rossija-24 live übertrug, dauerte nach Angaben der russischen Weltraumagentur Roskosmos nur 17 Sekunden.

Keine Verletzten

Bei der Explosion der unbemannten Rakete sei niemand zu Schaden gekommen, berichtet die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti. Allerdings sei das Gelände geräumt worden, da beim Verbrennen des Raketentreibstoffs 1,1-Dimethylhydrazin giftiger Rauch freigesetzt worden sei.

Die Proton-M hatte vier Stufen und war rund 57 Meter groß. Sie sollte drei Satelliten für das Navigationssystem Glonass in die Erdumlaufbahn transportieren - Glonass ist das russische Pendant zum US-Satellitennavigationssystem GPS. Die Satelliten hatten einen Wert von umgerechnet rund 200 Millionen US-Dollar.

Satellit zu niedrig ausgesetzt

Es ist nicht der erste Absturz einer Proton-M. Unter anderem war im Dezember 2010 schon einmal eine Proton-M mit drei Glonass-Satelliten an Bord abgestürzt. Im Dezember 2012 erreichte eine Proton-M wegen eines Triebwerkproblems nicht die vorgesehene Höhe und setzte einen Telekommunikationssatelliten in einem zu niedrigen Orbit aus. Der Satellit wurde später mit seinem eigenen Triebwerk in die richtige Umlaufbahn befördert.

Die Ursache für den Absturz ist noch unklar. Möglicherweise gab es erneut ein Problem mit einem Triebwerk. Er glaube, es handele sich um einen Produktionsfehler, sagte ein namentlich nicht genannter Raumfahrtexperte Ria Novosti. Es war der fünfte Start einer Proton-Rakete in diesem Jahr. Die Starts von Proton-M sind für mehrere Monate ausgesetzt.


M.P. 03. Jul 2013

... Und die Amerikaner verlangen dann wiederum von den Smartphone-Herstellern, daß das...

M.P. 03. Jul 2013

Obama ruft Putin an: "Gebt Snowden heraus - wir können das wieder tun" ... Da bleibt...

F4yt 03. Jul 2013

Nach meinem Kenntnisstand: Billiger, mehr Nutzlast und kürzerer Vorbereitungszeitraum...

nissl 03. Jul 2013

Uff, na danke. Demo geladen. Training gespielt die ersten Raketeneschrottet und schon...

blackbirdone 02. Jul 2013

2004 über eine Fläche von 6.717 Quadratkilometern, 75 Kilometer von Norden nach Süden und...

Kommentieren


D. Kriesel / 02. Jul 2013

Morgen in Ebay:



Anzeige

  1. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  2. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  3. IT Support Specialist (m/w) - Applikationsbetreuung
    Real Garant über Baden Executive Search Personalberatung GmbH, Neuhausen auf den Fildern
  4. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  2. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  3. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  4. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  5. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  6. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  7. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  8. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  9. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  10. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel