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Trägerrakete Delta IV mit Orion: zum Asteroiden, zum Mond, zum Mars
Trägerrakete Delta IV mit Orion: zum Asteroiden, zum Mond, zum Mars (Bild: Kim Shiflett/Nasa)

Raumfahrt: Raumfahrzeug Orion fliegt zum ersten Mal

Trägerrakete Delta IV mit Orion: zum Asteroiden, zum Mond, zum Mars
Trägerrakete Delta IV mit Orion: zum Asteroiden, zum Mond, zum Mars (Bild: Kim Shiflett/Nasa)

Start frei für das neue Weltraumzeitalter: Mit einem Tag Verspätung ist das Raumfahrzeug Orion zu seinem Erstflug gestartet. Damit will die US-Raumfahrtbehörde weiter als je zuvor in den Weltraum vordringen.

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And Lift-off: Am 5. Dezember 2014 ist die Raumfähre Orion zu ihrem Erstflug gestartet. Mit dem Orion Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) sollen in den 2030er Jahren erstmals Menschen zum Mars fliegen. Der Testflug ist allerdings unbemannt.

Der Start am Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ist für 7:05 Ortszeit, also 13:05 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), geplant. Das Startfenster besteht 2 Stunden und 39 Minuten. Der Flug wird etwa 4 Stunden und 25 Minuten dauern. Verläuft alles planmäßig, wird die Kapsel gegen 17:30 Uhr wieder zurück sein. Sie soll im Pazifik, etwa 1.000 Kilometer südwestlich von San Diego, wassern. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) überträgt das Ereignis live im Internet.

Nasa testet vier Komponenten

Die Nasa will die vier wichtigsten Komponenten des Orion MPCV testen: das Modul für die Besatzung, das Servicemodul, das Rettungssystem (Launch Abort System, LAS) sowie das Übergangsstück, das die Orion mit der zweiten Stufe der Trägerrakete verbindet.

  • Am 4. Dezember 2014 startet das Raumfahrzeug Orion zum Erstflug (Bild: Nasa/Screenshot: Golem.de)
  • Der Test soll etwa viereinhalb Stunden dauern. Orion wird dabei zwei Mal die Erde umrunden. (Grafik: Nasa)
  • Trägerrakete und Orion stehen bereit. (Foto: Kim Shiflett/Nasa)
Am 4. Dezember 2014 startet das Raumfahrzeug Orion zum Erstflug (Bild: Nasa/Screenshot: Golem.de)

In dem Servicemodul werden künftig der Antrieb, der Treibstoff sowie die lebenserhaltenden Systeme für lange Raumflüge untergebracht. Wichtige Komponenten dafür wird die Esa zuliefern. Es sei das erste Mal überhaupt, dass die Nasa andere mit dem Bau entscheidender Teile für ein Raumfahrtprogramm beauftrage, sagt Nasa-Direktor Charles Bolden.

LAS soll Astronauten retten

Das LAS soll im Falle eines Startunfalls die Mannschaft retten: Es ist eine Rakete, die auf der Spitze der Mannschaftskapsel sitzt. Kommt es beim Start zu Problemen, zündet das Raketentriebwerk des LAS in Millisekunden und katapultiert die Mannschaftskapsel von der Trägerrakete weg.

Es ist nicht alles wie bei einem Start zu einer Mission in den Weltraum. Nicht nur dass die Kapsel nicht bemannt ist. Auch die Rakete ist nicht die, die das Raumfahrzeug später auf den Weg bringen wird: Orion wird an Bord einer Delta IV Heavy starten. Die Trägerrakete wird von United Launch Alliance (ULA) gebaut, einem Gemeinschaftsunternehmen von Boeing und Lockheed Martin.

Für Missionen in den weiteren Weltraum entwickelt die Nasa die Trägerrakete Space Launch System (SLS). Sie ist eine zweistufige Rakete, die mit zusätzlichen Boostern ausgestattet sein wird. Ihr Erstflug ist für das Jahr 2018 geplant.

So soll der Test ablaufen 

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baz 09. Dez 2014

Man kann es mit dem Klugscheißen auch übertreiben. Natürlich ist Voyager 1 nicht auf...

13HipHop37 05. Dez 2014

weil er chmuL ist. hihihi

moen 05. Dez 2014

Bei Apollo 13 war es so, dass die Temperatur im Inneren des ACM während des Eintritts...

muhzilla 04. Dez 2014

Ja, finde ich auch. Jetzt kommt gerade das Update zum Ventilproblem.

ChMu 04. Dez 2014

Das ich das noch erlebe. Also eine kurze Raumpatroullie mit anschliessendem Ruecksturz...



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