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Ixion will eine Raketenstufe an die ISS andocken und zum Wohnmodul umbauen.
Ixion will eine Raketenstufe an die ISS andocken und zum Wohnmodul umbauen. (Bild: NanoRacks)

Raumfahrt: Raketenstufen als Wohnung im Weltraum

Ixion will eine Raketenstufe an die ISS andocken und zum Wohnmodul umbauen.
Ixion will eine Raketenstufe an die ISS andocken und zum Wohnmodul umbauen. (Bild: NanoRacks)

Die Nasa sucht nach neuen Wegen, Astronauten im Weltall unterzubringen. Die Ixion Initiative will dazu ausgediente Treibstofftanks von Raketenstufen benutzen.

Die Nasa plant, in Zukunft mit Menschen weiter entfernt von der Erde zu fliegen als jemals zuvor. Wie die Astronauten auf dem Flug untergebracht werden sollen, ist aber noch nicht geklärt. Das Nextstep Programm soll Lösungen von privaten Anbietern finden. Neben den aufblasbaren Modulen von Bigelow hat jetzt ein zweiter Mitbewerber seine Pläne veröffentlicht.

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Die Ixion Initiative will ausgediente Treibstofftanks von Raketenstufen in bewohnbare Module umbauen. Um das Konzept zu testen, soll die Oberstufe einer amerikanischen Atlas V Rakete modifiziert und an der ISS angedockt werden. Der große Wasserstofftank der so genannten Centaur Stufe wird dabei mit einem passenden Dockingadapter versehen und anschließend zu einem vollwertigen, bewohnbaren Modul ausgebaut.

In der Ixion Initiative kooperieren drei Firmen: Nanoracks, eine Firma, die Experimente für die ISS und Cubesats baut, der Satellitenbauer Space Systems Loral und die United Launch Alliance, der Betreiber der Atlas V Rakete. Ixion sagt, dass "dieser Weg billiger ist und weniger Risiken birgt, als die Module am Boden zu bauen und anschließend in den Orbit zu bringen." Die Ixion Initiative spricht bei ihrem Vorhaben von einer erprobten Technik.

Ein altes Konzept

Neu ist die Idee tatsächlich nicht. Schon in den 1960er Jahren gab es Pläne, im Orbit eine Raumstation aus dem großen Wasserstofftank der dritten Stufe einer Saturn V Rakete zu bauen. Ganz ähnliche Pläne gab es auch für die großen Treibstofftanks des Space Shuttles. Flüssiger Wasserstoff hat nur eine Dichte von 70 Gramm pro Liter, weshalb Raketenstufen mit diesem Treibstoff sehr voluminös ausfallen und damit für den Zweck gut geeignet sind.

Aus den Plänen zum Umbau der dritten Stufe der Saturn V wurde schließlich die Raumstation Skylab. Allerdings entschied sich die Nasa damals dafür, den Umbau schon am Boden vorzunehmen und das Modul voll ausgestattet an Stelle der dritten Stufe der Rakete zu starten. Das war billiger und barg weniger Risiken.


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Ovaron 24. Aug 2016

Du hast gerade genau das gemacht was Deiner Aussage nach nicht möglich ist - Du hast...

Ovaron 24. Aug 2016

Den Satz erklären kann ich nicht. Ich kann Dir aber gerne ein paar Gedanken dazu...

DooMMasteR 23. Aug 2016

Ja, aber man kann es ja noch einmal versuchen



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