Raumfahrt Neues Dockingsystem funktioniert im zweiten Anlauf
Der zweite Versuch mit dem verbesserten Dockingsystem Kurs-NA ist geglückt: In der Nacht zum Sonntag hat der russische Raumtransporter Progress wieder an der ISS festgemacht.
Im zweiten Versuch hat das Andockmanöver der Raumfähre Progress M-15M an die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) geklappt: In der Nacht zum Sonntag hat der Transporter mit seinem neuen Dockingsystem an der Raumstation festgemacht.
Verbessertes Andocksystem
Progress M-15M - in der US-Diktion: Progress 47 - ist mit einer verbesserten Version des Dockingsystems Kurs ausgestattet. Durch Kurs-NA soll das automatischen Andocken eines Raumtransporters an die ISS sicherer werden und weniger Energie verbrauchen. Am Dienstag war ein erster Test des Systems fehlgeschlagen. Der zweite Anlauf verlief planmäßig: Am 29. Juli um 3:01 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit sei der Transporter wieder an die Station angedockt, twitterte die US-Raumfahrtbehörde Nasa.
Progress M-15M war im April mit Versorgungsgütern zur ISS geflogen. Für den Test war das unbemannte Raumfahrzeug am 22. Juli von der ISS getrennt worden, um dann am 23. Juli erneut an die USS anzudocken. Als Kurs-NA aktiviert werden sollte, kam es jedoch zu einer Fehlfunktion, und das Manöver wurde automatisch abgebrochen.
Vortritt für HTV-3
Ein neuer Versuch wurde erst am Samstag gestartet, damit die Progress nicht dem H-2 Transfer Vehicle 3 (HTV-3) in die Quere kommt. Der unbemannte japanische Raumtransporter hat am 27. Juli an der ISS festgemacht.
Die Progress wird im Laufe des heutigen Montags von der ISS angekoppelt. Der mit Abfällen von der ISS beladene Raumtransporter wird sich laut Nasa noch eine Weile zu Testzwecken in der Nähe der ISS aufhalten. Ende August wird er abgesenkt und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.






...dem hat beim ersten Docking-Maneuver noch ein liebevolles "Tatschkerl[1]" mitm Hammer...
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