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Astronauten im Ganges Chasma (künstlerische Darstellung aus dem Jahr 1995): Turnier von Konkurrenten
Astronauten im Ganges Chasma (künstlerische Darstellung aus dem Jahr 1995): Turnier von Konkurrenten (Bild: Pat Rawlings/Nasa)

China: Taikonauten auf großer Fahrt

Denn auch die kommende Weltmacht China wird im Weltraum eine Rolle spielen. 2003 startete der erste Taikonaut von China aus in den Weltraum. 2011 haben die Chinesen eine experimentelle Raumstation, Tiangong I (Himmelspalast), in die Erdumlaufbahn geschossen. Im gleichen Jahr schickten sie noch eine unbemannte, im Jahr darauf eine bemannte Mission zu der Station.

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Und China denkt schon weiter: Bis zum Ende des Jahrzehnts soll eine zweite chinesische Raumstation in die Erdumlaufbahn geschossen werden. Diese wird dann kein Provisorium. Ganz im Gegenteil hegen die Chinesen ehrgeizige Pläne: Der neue Himmelspalast soll die Nachfolge der Internationalen Raumstation antreten. Diese soll voraussichtlich im Jahr 2020 ausgedient haben und dann zum Absturz gebracht werden.

Bemannt zum Mars

Auch der Mars steht auf der Agenda der China National Space Administration (CNSA): 2006 erklärte die Weltraumagentur, zwischen 2014 und 2033 eine unbemannte Mission zum Mars schicken zu wollen. Zwischen 2040 und 2060 sollen sich Taikonauten, wie die fernöstlichen Raumfahrer genannt werden, auf die interplanetarische Reise begeben.

Der erste Versuch Chinas, den Mars zu erreichen, verlief indes wenig erfolgreich: 2011 wollte die CNSA die Sonde Yinghuo-1 zum Marsmond Phobos schicken - zusammen mit dem russischen Raumfahrzeug Fobos Grunt. Anders als mit dem Nachbarn Russland scheint eine Zusammenarbeit mit den USA vorerst nicht in Sicht.

Ideologische Differenz im All

Dabei wäre es doch praktisch, wenn die verschiedenen Raumfahrtagenturen und -unternehmen zusammenarbeiteten. Mit vereinten Kräften - und Etats - ließe sich ein solches Vorhaben wahrscheinlich besser umsetzen. Doch dazu wird es vorerst wohl nicht kommen: Im Weltraum ist der Kalte Krieg offensichtlich noch nicht zu Ende, wie Buzz Aldrin beklagt.

"Derzeit verbietet es der Kongress der Nasa leider, mit China überhaupt nur zu reden", kritisierte der Weltraumveteran im Gespräch mit dem Nachrichtenangebot Universe Today. Der Widerstand der USA hat bisher auch eine chinesische Beteiligung an der ISS verhindert. Es fehle eine "Offenheit zwischen unseren beiden Ländern". Jeder sei nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Dabei gebe es "hier für die USA eine wunderbare Gelegenheit, eine globale Führungsrolle bei Weltraumaktivitäten auszuüben.". Vielleicht ist aber auch nicht die mangelnde Offenheit - oder Ideologie - das Problem, sondern der globale Führungsanspruch. Auch wenn die USA derzeit ohne Zweifel die Führung auf dem Mars innehaben.

 Europa und MarsOpportunity, Spirit, Curiosity: Pioniere auf dem Mars 

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honk 11. Jun 2013

Du glaubst mit 40 ist das Leben vorbei?

honk 11. Jun 2013

Zustimmung, nur das Terraforming, so es den überhaupt möglich wäre, nicht durchaus über...

ferdynator 10. Jun 2013

Man siehe vsauce: http://www.youtube.com/watch?v=jTL_sJycQAA

Phreeze 10. Jun 2013

der nimmt das Geld ja nicht mit, das bleibt einem Betrieb auf der Erde der im Prinzip...

Phreeze 10. Jun 2013

Das lustige ist ja, dass da nen Ösi kam, die Leute alle so grotten arm und verzweifelt...



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