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Project Phoenix: noch nicht dagewesenes Maß an Autonomie
Project Phoenix: noch nicht dagewesenes Maß an Autonomie (Bild: Darpa)

Raumfahrt: Darpa treibt Satellitenrecycling-Programm voran

Project Phoenix: noch nicht dagewesenes Maß an Autonomie
Project Phoenix: noch nicht dagewesenes Maß an Autonomie (Bild: Darpa)

2015 will die Darpa erstmals im All testen, ob es möglich ist, Teile von ausgedienten Satelliten zu entfernen und an neue anzubauen. Einen ersten Entwicklungsauftrag im Project Phoenix hat sie vergeben und sucht nach geeigneten Testobjekten.

Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) treibt ihr Project Phoenix voran, dessen Ziel es ist, Teile von ausgedienten auf neue Satelliten zu transferieren. Einen ersten Auftrag hat die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums bereits vergeben.

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Die Idee hinter dem Ende vergangenen Jahres angekündigten Programm ist, statt neuer großer Satelliten Kleinsatelliten als Zuladung mit einem anderen Raumtransport in den Orbit zu schießen. Die fehlenden Teile - namentlich Antennen - sollen von ausgedienten Satelliten genommen werden. Damit soll ein Teil des Weltraumschrotts beseitigt und vor allem Geld gespart werden, das für den Bau und den Transport neuer Satelliten ausgegeben werden müsste. Dafür muss unter anderem ein Weltraumreparaturfahrzeug entwickelt werden, das diese Umbauten vornimmt.

Ehrgeizig bis verrückt

Das ganze Projekt sei sicherlich "sehr ehrgeizig, manche würden es sogar als verrückt bezeichnen", sagte Brian Weeden, ein ehemaliger Offizier des US Air Force Space Command, dem US-Technologiemagazin Wired. Weeden hat durch einen Teil der Konferenz geführt, auf der die Darpa das Phoenix-Konzept vorgestellt hat.

  • Project Phoenix: Antennen ausgedienter Satelliten... (Grafik: Darpa)
  • ... sollen an Kleinsatelliten gebaut werden. (Grafik: Darpa)
Project Phoenix: Antennen ausgedienter Satelliten... (Grafik: Darpa)

Die nötige Technik ist in der Tat aufwendig. Es wird ein Weltraumroboter gebraucht, der im sogenannten Friedhofsorbit des geosynchronen Orbits (Geo), also in 37.000 Kilometern Höhe, knifflige Aufgaben erledigen muss, wie etwa eine Antenne von einem Satelliten abzubauen, ohne diese zu beschädigen. Das erfordere ein "zuvor noch nicht gesehenes Maß an Autonomie", sagte Weeden. Auch die Antenne anschließend auf einen Kleinsatelliten anzubauen, sei seines Wissens nach bisher noch nicht gemacht worden.

Erste Tests in drei Jahren

Diese Techniken will die Darpa zuerst an Satelliten im Geo testen, deren Dienstzeit absehbar ist. Sie hat deshalb bereits Satellitenbetreiber aufgefordert, entsprechende Satelliten zu benennen. Diese sollen dann als Versuchsobjekte "für eine erste Demonstration des Phoenix-Konzepts dienen", schreibt die Darpa. Dabei soll geprüft werden, ob solche Operationen im Weltraum und die Wiederverwendung von Teilen machbar sind. Die Tests sind für das Jahr 2015 geplant.

Einen ersten Auftrag im Rahmen des Projekts hat die Darpa kürzlich an das kalifornische Unternehmen Novawurks vergeben, eine Tochter des US-Luft- und Raumfahrtkonzerns Northrop Grumman. Es soll für das Programm Techniken entwickeln, die es ermöglichen, "wertvolle Bestandteile aus ausgedienten Satelliten im geostationären Orbit wiederzuverwenden", heißt es in einer Mitteilung von Novawurks.


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Anonymer Nutzer 28. Jun 2012

aber dann mit Goldkette und oh gott, wie kommt der eine Schwarm-Roboter die...



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