Abo
  • Services:
Anzeige
Erweiterung: So hätte das Transhab-Modul an der ISS aussehen können.
Erweiterung: So hätte das Transhab-Modul an der ISS aussehen können. (Bild: Nasa)

Raumfahrt: Aufblasmodul für die ISS

Erweiterung: So hätte das Transhab-Modul an der ISS aussehen können.
Erweiterung: So hätte das Transhab-Modul an der ISS aussehen können. (Bild: Nasa)

Bekommt die ISS eine aufblasbare Erweiterung? Die US-Weltraumbehörde Nasa hat mit dem Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace einen Vertrag abgeschlossen. Die Technik stammt von einem ehemaligen Nasa-Projekt, das Bigelow gekauft hat.

Die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) soll größer werden: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration hat das US-Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace (BA) beauftragt, ein Erweiterungsmodul für die Station zu bauen.

Anzeige

Bigelow Expandable Activity Module soll das Modul heißen, das das Raumfahrtunternehmen von Robert Bigelow, dem Besitzer der US-Hotelkette Budget Suites of America, an die Nasa liefern soll. Das Modul wird aufblasbar sein, sich also erst entfalten, wenn es mit der ISS verbunden ist.

Aufblassatelliten

Der Einsatz aufblasbarer Module in der Raumfahrt ist nicht neu: Die Nasa schoss in den 1960er Jahren die Echo-Satelliten ins All. Um Platz in der Trägerrakete vom Typ Thor-Delta 2 zu sparen, waren die Satelliten zusammengelegt und wurden im All erst aufgeblasen.

Die Nasa plante schon in den 1990er Jahren, die ISS durch ein Aufblasmodul zu erweitern. Das Transhab-Projekt wurde aber wegen zu hoher Kosten wieder eingestellt. BA erwarb die Transhab-Technik 2004 und entwickelte sie weiter.

Genesis im All

2006 und 2007 schoss das Unternehmen die Stationen Genesis I und Genesis II in den Orbit, um die Funktionsfähigkeit des Konzepts zu demonstrieren. Die beiden Genesis-Module waren 4,4 Meter lang und hatten einen Durchmesser von 2,54 Metern. Das Volumen betrug 11,5 Kubikmeter.

BA hat seither ein größeres Modul entwickelt: BA 330 ist knapp 14 Meter lang, hat einen Durchmesser von knapp 7 Metern und wiegt etwa 20 Tonnen. In dem Modul, das ein Volumen von 330 Kubikmetern hat, sollen sechs Bewohner Platz finden. BA 330 ist so beschaffen, dass mehrere Module zu einer größeren Raumstation zusammengefügt werden können.

Private Raumstation

BA plant eine eigene Raumstation auf der Basis von BA 330. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr bereits Vereinbarungen über Versorgungsflüge mit den SpaceX und Boeing geschlossen.

Bisher gibt es wenig Details. Bekannt ist lediglich, dass die Nasa mit Bigelow einen Vertrag über 17,8 Millionen US-Dollar geschlossen hat. Weitere Einzelheiten wollen Nasa und Bigelow auf einer Konferenz am 16. Januar 2013 in Las Vegas bekanntgeben.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. it-economics GmbH, Karlsruhe
  2. Dataport, Hamburg
  3. Daimler AG, Stuttgart-Untertürkheim
  4. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Hobbit 3, Der Polarexpress, Ice Age, Pan, Life of Pi)
  2. (u. a. Die große Bud Spencer-Box Blu-ray 16,97€, Club der roten Bänder 1. Staffel Blu-ray 14...
  3. (u. a. Interstellar, Maze Runner, Kingsman, 96 Hours)

Folgen Sie uns
       


  1. Spielebranche

    Shadow Tactics gewinnt Deutschen Entwicklerpreis 2016

  2. Erotik-Abo-Falle

    Verdienen Mobilfunkbetreiber an WAP-Billing-Betrug mit?

  3. Final Fantasy 15

    Square Enix will die Story patchen

  4. TU Dresden

    5G-Forschung der Telekom geht in Entertain und Hybrid ein

  5. Petya-Variante

    Goldeneye-Ransomware verschickt überzeugende Bewerbungen

  6. Sony

    Mehr als 50 Millionen Playstation 4 verkauft

  7. Weltraumroboter

    Ein R2D2 für Satelliten

  8. 300 MBit/s

    Warum Super Vectoring bei der Telekom noch so lange dauert

  9. Verkehrssteuerung

    Audi vernetzt Autos mit Ampeln in Las Vegas

  10. Centriq 2400

    Qualcomm zeigt eigene Server-CPU mit 48 ARM-Kernen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gigaset Mobile Dock im Test: Das Smartphone wird DECT-fähig
Gigaset Mobile Dock im Test
Das Smartphone wird DECT-fähig

Civilization: Das Spiel mit der Geschichte
Civilization
Das Spiel mit der Geschichte
  1. Civilization 6 Globale Strategie mit DirectX 12
  2. Take 2 GTA 5 saust über die 70-Millionen-Marke
  3. Civilization 6 im Test Nachhilfestunde(n) beim Städtebau

Oculus Touch im Test: Tolle Tracking-Controller für begrenzte Roomscale-Erfahrung
Oculus Touch im Test
Tolle Tracking-Controller für begrenzte Roomscale-Erfahrung
  1. Microsoft Oculus Rift bekommt Kinomodus für Xbox One
  2. Gestensteuerung Oculus Touch erscheint im Dezember für 200 Euro
  3. Facebook Oculus zeigt drahtloses VR-Headset mit integriertem Tracking

  1. Re: Sehr schwach von Apple.

    lear | 23:04

  2. Re: Einfache Lösung:

    Moe479 | 23:03

  3. Re: Dann halt wieder wie früher

    Moe479 | 23:01

  4. Re: Digitale Zähler und "Nachtarif" würden das...

    Snooozel | 22:57

  5. Re: Qualität Filme vs. Serien

    gasm | 22:54


  1. 22:00

  2. 18:47

  3. 17:47

  4. 17:34

  5. 17:04

  6. 16:33

  7. 16:10

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel