Abo
  • Services:
Anzeige
Das Raspberry Pi Zero
Das Raspberry Pi Zero (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Raspberry Pi Zero angetestet: Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken

Das Raspberry Pi Zero
Das Raspberry Pi Zero (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Sparvariante des beliebten Bastelrechners Raspberry Pi ist zwar für jeden bezahlbar, aber ist er auch für jeden sinnvoll? Wir haben den Zero-Rechner im Kleinstformat ausprobiert.

Die Ankündigung eines neuen abgespeckten Raspberry Pi kam überraschend - der erste Versuch, mit einem reduzierten Design in Form des Compute-Moduls hatte sich als Flop erwiesen. Das neue Raspberry Pi Zero scheint auf deutlich mehr Begeisterung zu stoßen. Dazu trägt nicht nur der Formfaktor bei, sondern auch der enorm niedrige Preis, der auch einen Fehlkauf verschmerzbar erscheinen lässt. Doch derzeit hat kaum ein Händler den Rechner im Kleinstformat auf Lager, sei es einzeln oder im Set mit Zubehör. Wir haben uns angeschaut, für wen sich das Warten lohnt und wer besser zu einem der größeren, aber lieferbaren Modelle greifen sollte.

Anzeige

Zero ist Mikrorechner im Wortsinne

Die Frage, warum das Zero kleiner und preiswerter ist, ist schnell beantwortet: Es verzichtet auf eine ganze Reihe von Anschlüssen. Und auch die vorhandenen kommen stets in der Mikro- oder Minivariante, sei es USB, HDMI oder Speicherkartenformat. Der Prozessor auf dem Zero hat wie die erste Raspberry-Pi-Serie nur einen Kern, dieser ist allerdings mit 1 GHz statt 700 MHz getaktet. Auch beim RAM muss sich der Nutzer mit 512 MByte begnügen. Das Zero hat wie alle aktuellen Modelle eine 40-polige GPIO-Leiste beziehungsweise im Auslieferungszustand nur die entsprechenden Lötflächen ohne Steckerleiste.

Der kleinste Bastelrechner ist das Zero übrigens nicht, mit 16 Quadratzentimeter Fläche ist der Red-Brick von Tinkerforge etwas kleiner als das Zero mit 19,5 Quadratzentimetern. Der Red-Brick hat allerdings keine klassische GPIO-Leiste.

Für die Inbetriebnahme bedarf es wie bei den übrigen Raspberry-Pi-Modellen eines Netzteils mit Micro-USB-Stecker, das 5 Volt und 2 Ampere liefern sollte. Und natürlich einer vorbereiteten Micro-SD-Karte mit einem Betriebssystem-Image darauf. Wir haben je eine Micro-SD-Karte mit Rasbian Jessie bespielt als auch Openelec 6.0.0 in der Single-Core-Variante.

  • Raspberry Pi Zero (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückseite des Raspberry Pi Zero (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Anschlüsse des Raspberry Pi Zero liegen praktischerweise an einer Seite. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Größenvergleich Raspberry Pi 2, Zero und Tinkerforge Red Brick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fernzugriff auf das Zero erfolgt am praktischsten per serieller Schnittstelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Raspberry Pi Zero (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Ein aktiver USB-Hub ist sinnvoll

Bevor wir aber zum ersten Mal das Zero mit Strom versorgen, wollen wir den Rechner noch an einen Monitor und eine Tastatur sowie Maus anschließen, was nicht ohne zwei Adapter und einen USB-Hub funktioniert. Zum einen benötigen wir einen Adapter von Mini-HDMI auf normales HDMI. Zum anderen ist auch ein Adapter für den USB-Host-Anschluss erforderlich. Der ist als Micro-USB-Buchse ausgeführt. Per Adapter erhalten wir einen klassischen USB-2.0-Anschluss, an dem wir wiederum einen USB-Hub anschließen. Daran stecken wir Tastatur und Maus an.

Wer einen aktiven USB-Hub hat und weitere angesteckte Geräte, die nicht zu viel Strom benötigen, kann übrigens auf ein dediziertes Netzteil für das Zero verzichten: Ein USB-Ladekabel mit Micro-USB-Anschluss wird einfach ebenfalls in den Hub und den Micro-USB-Port des Zero für die Stromversorgung gesteckt. Das mildert den Kabelverhau etwas.

Kompatibilität hilft bei der Einrichtung 

eye home zur Startseite
manew 08. Aug 2016

Die Idee hat mit gefallen, habe als dirty hack ein kleines script geschrieben was unter...

Crass Spektakel 02. Feb 2016

Dass billige Systeme lahm sind ist ja keine Kunst aber mal anders gefragt, was sind eure...

nixidee 01. Feb 2016

Also ich hatte von "geht ohne Treiber" über "wir basteln uns lustig was zusammen" bis hin...

nixidee 31. Jan 2016

Ich habe nicht behauptet das du USB über GPIO bekommst. Aber wer schon beim lesen...

ulink 27. Jan 2016

Habe gerade einen bei Pimoroni ergattert (man kriegt nur einen pro Bestellung), aktuell...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bremer Tageszeitungen AG, Bremen
  2. BOGE, Bielefeld
  3. über Tröger & Cie. Aktiengesellschaft, Baden-Württemberg
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. House of Wax, Der Polarexpress, Gravity, Mad Max)
  2. (u. a. The Knick, Person of Interest, Shameless, The Wire)
  3. (u. a. Die Bestimmung, Life of Pi, House of Wax, Predator, Der Polarexpress, X-Men)

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  2. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  3. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  4. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  5. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  6. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  7. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  8. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  9. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  10. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

Android 7.0 im Test: Zwei Fenster für mehr Durchblick
Android 7.0 im Test
Zwei Fenster für mehr Durchblick
  1. Android-X86 Desktop-Port von Android 7.0 vorgestellt
  2. Android 7.0 Erste Nougat-Portierung für Nexus 4 verfügbar
  3. Android 7.0 Erste Nougat-Portierungen für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbar

  1. Re: Die E-Fahrzeuge von Mercedes sollen künftig...

    laserbeamer | 01:39

  2. Re: Warum nicht sicher landen...

    frostbitten king | 01:28

  3. Re: Pflaumen

    Moe479 | 01:17

  4. Die Reichweite nach Fahrzyklus NEFZ ist...

    Atalanttore | 01:14

  5. Tripple Level

    kernash | 01:14


  1. 19:24

  2. 19:05

  3. 18:25

  4. 17:29

  5. 14:07

  6. 13:45

  7. 13:18

  8. 12:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel