Raspberry Pi Sony übernimmt Produktion in Großbritannien

Das Raspberry-Pi-Projekt wird künftig in Wales produziert: Eine Fertigungsanlage von Sony wird die Produktion der kleinen Platine aufnehmen. Dort soll der größte Teil der nächsten Raspberry Pi entstehen.

Anzeige

Der Distributor Element 14 beziehungsweise Premier Farnell hat nach sechsmonatigen Verhandlungen erreicht, dass eine von Sony betriebene Fertigungsanlage in der Stadt Pencoed in Wales die Produktion des Raspberry Pi größtenteils übernehmen wird. Zuvor wurde die Platine ausschließlich in China produziert.

Die Fertigungsanlage in Wales in Großbritannien soll 30.000 Raspberry Pi im Monat herstellen. Sie sollen dort der strengen Qualitätskontrolle von Sony unterliegen. Der japanische Hersteller übernimmt in der Anlage in Wales auch Aufträge dritter entgegen. Laut dem Raspberry-Pi-Team wurde die Produktion dort speziell für die Fertigung des Broadcom-SoC für die kleine Platine angepasst. Denn der Arbeitsspeicher wird auf dem SoC platziert.

Damit kann auch die Produktion des Modells A beginnen. Die preiswertere Version des Raspberry Pi soll 25 US-Dollar kosten. Dafür fehlt dort der Ethernet-Anschluss. Modell A soll bis zum Ende des Jahres 2012 erhältlich sein. Außerdem kann das bereits erhältliche Modell B in größeren Stückzahlen hergestellt werden, um die gegenwärtige Nachfrage zu befriedigen.

500.000 Raspberry Pi

Laut Stiftungsmitglied Alan Mycroft übertreffen die Verkaufszahlen alle Erwartungen. Ursprünglich hatte die Stiftung damit gerechnet, 2012 etwa 50.000 der kleinen Rechner zu verkaufen. Stattdessen würden es bis Ende des Jahres über 500.000 sein, sagte Mycroft. Mit dem Überschuss sollen weitere Raspberry Pi produziert und möglicherweise zu günstigeren Preisen beispielsweise in Afrika angeboten werden, sagte Mycroft auf der Campus Party Europe 2012.

Die Produktion des Raspberry Pi wird auch 30 neue Arbeitsstellen schaffen. Pencoed liegt bei Bridgehead in der Nähe der walisischen Hauptstadt Cardiff.

Erst gestern wurde bekannt, dass das Raspberry Pi in einer neuen Revision 2 veröffentlicht wurde, die einige Fehler behebt und neue Funktionen mitbringt.


argossy 07. Sep 2012

wir reden hier nicht von VIA-Boards. EPIC und Nano sind formfaktoren, keine...

Casandro 07. Sep 2012

Zumindest unter 10k Euro.

jayrworthington 07. Sep 2012

Admiral Ackbar: "It's a trap!" Die patchen sicher noch nen SONY-Switch in die Chips rein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter/in Informationstechnologie Prozess- und Methodenerarbeitung im Änderungsmanagement MBC
    Daimler AG, Sindelfingen
  2. Consultant (m/w) IT-Sicherheit
    T-Systems Multimedia Solutions GmbH, verschiedene Standorte
  3. IT-System-Operator/in
    Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, Karlsruhe
  4. Product Owner (m/w)
    CONJECT AG, Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  2. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  3. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut

  4. Netcat

    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht

  5. Haswell Refresh

    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz

  6. Golem.de programmiert

    BluetoothLE im Eigenbau

  7. Netzneutralität

    USA wollen Überholspur im Internet erlauben

  8. Skylanders Trap Team

    Gefangen im Echtweltportal

  9. Drohnenmusik

    Let's Robo 'n' Roll

  10. Lumina

    Neuer Qt-Desktop für PC-BSD



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  2. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  3. Festival A Maze Ist das noch Indie?

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle
Ubuntu 14.04 LTS im Test
Canonical in der Konvergenz-Falle

Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.

  1. Canonical Ubuntu One wird beendet
  2. Canonical Mir in Ubuntu abermals verschoben
  3. Trusty Tahr Erste Beta der Ubuntu-Derivate verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel