Raspberry Pi: Probleme beim Verkauf wegen zu großer Nachfrage
Um die Fähigkeiten des Grafkchips auf dem Raspberry Pi zu nutzen, werden auch proprietäre Treiber benötigt. (Bild: Raspberry Pi)

Raspberry Pi Probleme beim Verkauf wegen zu großer Nachfrage

Der Verkaufsstart des Raspberry Pi beginnt mit Problemen. Die beiden Händlerwebseiten waren wegen Überlastung nur sporadisch oder gar nicht zu erreichen. Auf einer war der Minicomputer binnen weniger Stunden ausverkauft.

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Nur wenige Minuten, nachdem das Raspberry-Pi-Team auf seiner Webseite den Verkaufsstart angekündigt hatte, brachen die beiden Webseiten zusammen, die den Verkauf des Minirechners übernommen hatten. Die Webseite des Projekts hingegen hatte sich für den Ansturm gerüstet. "Wir hatten sie gewarnt, dass großes Interesse besteht", war im Twitter-Feed des Projekts zu lesen, "wir hatten eher erwartet, dass unsere Webseite überlastet wird." Vorsichtshalber hatten Projektmitarbeiter eine statische Webseite eingerichtet.

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Der Treiber-Stack für das Raspberry Pi

Bei dem Händler Premier Farnell war die Raspberry-Pi-Webseite nur sporadisch zu erreichen. Dort war der Minirechner aber bereits nach etwas mehr als einer Stunde ausverkauft. Der zweite Händler RS Components konnte dem Ansturm ebenfalls nicht standhalten. Dort wird das Raspberry Pi erst am Freitag, dem 2. März 2012 wieder angeboten. Interessierte können sich aber bereits jetzt in eine Liste eintragen lassen.

Nach einer Spendensammlung, bei der erste Prototypen des Minicomputers über eBay versteigert wurden, war der Raspberry Pi in Produktion gegangen. Zunächst soll es 10.000 Stück geben. Später soll es zwei Versionen des Raspberry Pi geben: Die Version mit 256 MByte RAM, mit einem USB-Anschluss aber ohne LAN-Chip soll etwa 25 US-Dollar kosten, die Variante mit zwei USB-Anschlüssen und LAN-Chip sowie 256 MByte RAM soll 5 bis 10 US-Dollar teurer sein.

Multimediafähig

Vor wenigen Tagen hatte das Projekt weitere Details zum Rechner im Kreditkartenformat preisgegeben: Der System-on-a-Chip (SoC) von Broadcom trägt die Bezeichnung BCM2835. Er enthält einen ARM1176-Prozessor mit 700 MHz und eine Videocore-IV-GPU, die für die Videowiedergabe und -ausgabe zuständig ist. Die Grafikeinheit funktioniert ohne proprietäre Treiber nicht, die allesamt von Broadcom stammen.

Die Raspberry-Pi-Stiftung hat Lizenzen für Codecs für die Wiedergabe von Mpeg-4 und H.264 erworben, die die Videocore-IV-GPU beschleunigen kann. Der Computer im Kreditkartenformat soll auch die Formate VC1, AVS und MJPEG mit 1080p bei einer Bildwiederholungsrate von 30 Bildern pro Sekunde wiedergeben. Über Software, die teils die Hardwarebeschleunigung nutzt, kann der Minirechner die Videoformate VP6, VP7, VP8, Theora, Realvideo (RV) und WMV9 in DVD-Qualität decodieren.

Der Initiator des Projekts und Leiter des unter anderem für den Spieleklassiker Elite sowie das Spiel Rollercoaster Tycoon bekannten Studios Frontier Developments David Braben hofft, dass Regierungen, Lehrer und Entwickler das Gerät kostenlos an Schüler verteilen, die sonst keinen Zugang zu Computern haben. Schüler bräuchten einfache Lösungen, um die grundlegende Technik hinter Hardware und Software zu erlernen. Erst dadurch könnten sie wieder kreativ werden.


Coreman96 09. Okt 2012

Es ist echt Mysteriös wollte mir grad ein Raspberry pi bestellen (farnell.de) und bin...

SuiCid 06. Mär 2012

Es gibt vom PI zwei Typen... A ist ohne LAN, wird die Tage wohl demnächst rauskommen... B...

SuiCid 06. Mär 2012

Ich brauche sowas... arbeite mit Clustern und losen Netzwerken... mit verteilten...

Atalanttore 02. Mär 2012

kein Text

hanac 02. Mär 2012

Hallo, hier kann es vorbestellt werden: http://www.element14.com/community/people/hanac...

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