Raspberry Pi: Noobs nimmt der Installation den Schrecken
Noobs erleichtert die Installation verschiedener Betriebssysteme auf dem Raspberry Pi. (Bild: Noobs)

Raspberry Pi Noobs nimmt der Installation den Schrecken

Mit dem für das Raspberry Pi konzipierten Recovery-Image Noobs lassen sich schnell und unkompliziert verschiedene Betriebssysteme auf dem kleinen Rechner installieren - und wiederherstellen.

Anzeige

Wer Schwierigkeiten bei der Installation eines geeigneten Betriebssystems für das Raspberry Pi hat, sollte sich Noobs ansehen. Die Abkürzung steht für New Out Of Box Software. Noobs ist ein bootfähiges Image für das Raspberry Pi, über das sich gängige Betriebssysteme installieren lassen, etwa das Debian-basierte Raspbian oder die beiden Multimedia-Distributionen Openelec und RaspBMC. Ebenfalls installieren lassen sich Archlinux und die auf Fedora basierende Linux-Distribution Pidora.

Im Hauptfenster können per Mausklick einzelne Installationen ausgewählt werden. Wer Unterstützung benötigt, kann das Raspberry Pi im Rettungsmodus an das Netz anschließen und eine Onlinehilfe im beigelegten Arora-Browser aufrufen. Nach der Installation startet das Raspberry Pi sofort in der zuvor ausgewählten Linux-Distribution.

Raspberry-Pi-Rettungssystem

Dabei bleibt allerdings Noobs als Rettungssystem auf der SD-Karte, die mindestens eine Größe von 4 GByte haben sollte. Beim Start kann das Noobs-Rettungssystem über die Shift-Taste statt des installierten Betriebssystems ausgewählt werden. Dann lässt sich in Noobs entweder die zum Betriebssystem gehörende Config-Datei bearbeiten, das Betriebssystem erneut oder ein anderes aus der Noobs-Auswahl installieren.

Für die Recovery-Partition knapst sich Noobs 1,2 GByte Speicherplatz ab. Das Installations- und Rettungssystem wurde von den Entwicklern von Berryboot erstellt, das Ähnliches leistet, sich aber an erfahrene Anwender richtet. Auf dem minimalen Linux läuft unter anderem Busybox sowie Enlightenment als Desktop und Qt5 als grafisches Framework.

Der Quellcode ist auf Github erhältlich. Die Entwickler nehmen gerne Anregungen für Verbesserungen entgegen. Einige Vorschläge werden bereits für die nächste Version von Noobs eingearbeitet, etwa eine persistente Partition, in der Backups der Benutzerdaten gespeichert werden können. Noobs steht als Zip-Datei zum Download bereit. Die darin befindlichen Daten müssen lediglich auf eine mit FAT32 formatierte SD-Karte kopiert werden. Anleitungen zur Formatierung stehen für Windows, Mac OS X und Linux bereit.


Restless 10. Jun 2013

Also ich weiß noch wie ich damals diese Netzwerk für Dummies usw. Bücher gelesen und...

jpuhr 09. Jun 2013

Ich wusste es schon, bevor der Transistor erfunden wurde ;-)

Ass Bestos 09. Jun 2013

blödsinn!

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  4. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel