Kameramodul für Raspberry Pi
Kameramodul für Raspberry Pi (Bild: Raspberry Foundation)

Raspberry Pi Kameramodul für Luftaufnahmen in Arbeit

Die Raspberry Foundation will ihr Kameramodul für den Bastler- und Lehr-Minirechner Raspberry Pi bald fertig haben. Es soll leicht und leistungsfähig genug sein, um auch für Luftaufnahmen geeignet zu sein.

Anzeige

Das Kameramodul für das Raspberry Pi nähert sich der Fertigstellung. Die Raspberry Foundation hat erste Fotos der fertig designten Elektronik veröffentlicht, im vergangenen Jahr wurden noch Prototypen gezeigt. Die Modulplatine misst 20 x 25 x 10 mm, der darauf platzierte 5-Megapixel-CMOS-Sensor misst 8 x 8 x 5 mm.

Zum Gewicht des Moduls gibt es noch keine genauen Angaben, das Modul soll aber sehr leicht sein - passend zum Einsatzzweck, der auch hochauflösende Luftaufnahmen etwa aus kleinen Ballons oder Quadcoptern vorsieht.

  • Das Kameramodul neben einer Raspberry-Pi-Platine (Bild: Raspberry Foundation)
  • Raspberry-Pi-Kameramodul - Rückseite  (Bild: Raspberry Foundation)
  • Raspberry-Pi-Kameramodul - Vorderseite mit dem CMOS-Sensor Omnivision OV5647 (Bild: Raspberry Foundation)
Das Kameramodul neben einer Raspberry-Pi-Platine (Bild: Raspberry Foundation)

Der Bildsensor vom Typ Omnivision OV5647 unterstützt Einzelbildaufnahmen mit 2.592 x 1.944 Pixeln sowie H.264-Videoaufnahmen mit 1080p bei 30 Bildern/s, 720p bei 60 Bildern/s und geringerem Bildrauschen sowie 640 x 480 Pixel mit 60 oder 90 Bildern/s.

Die Raspberry Foundation arbeitet noch an den höheren Bildraten, Fotos und 1080p30-Videos sollen aber bereits funktionieren. Bei Standbildern könnten zwei bis drei Bilder in voller Auflösung möglich sein, das wurde den Entwicklern zufolge aber noch nicht ausprobiert.

Der Sensor könnte theoretisch 15 Bilder/s in 5 Megapixeln liefern, doch das Problem sei, die JPEG-Daten schnell genug auf eine SD-Karte zu speichern. Das Raspberry-Team will sich dieses Themas jedoch erst später annehmen.

Im Moment geht es vor allem um die Bildqualität. Die sei bereits "ziemlich gut", die Entwickler hoffen, diese aber noch zu steigern und den Treiber noch zu verbessern. Nach dem Start sollen dann zusätzliche Bildmodi wie etwa der für Dämmerlicht interessante 720p60-Modus folgen.

Vermutlich wird es noch einige Wochen oder Monate dauern, bis das Modul gefertigt und für 25 US-Dollar (unter 20 Euro) verkauft wird.


rick.c 07. Feb 2013

Naja Bilder auslesen wird sicher über V4L oder so gehen. "Ansteuern" übernimmt aber der...

Kommentieren



Anzeige

Anzeige

  1. Teamleiter / Senior System Analyst EDI (m/w)
    HAVI Logistics Business Services GmbH, Duisburg
  2. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  3. Projektmanager Multichannel (m/w)
    Media-Saturn E-Business Concepts & Service GmbH, Ingolstadt
  4. Senior Business Analyst - Simulation & Systems Engineering, IT Services (m/w)
    Bombardier Transportation, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel