Makerbot Replicator 2: 3D-Drucker im Geschäft anschauen und kaufen
Makerbot Replicator 2: 3D-Drucker im Geschäft anschauen und kaufen (Bild: Makerbot)

Rapid Prototyping Makerbot präsentiert neuen 3D-Drucker im eigenen Geschäft

Makerbot hat das nach eigenen Angaben erste 3D-Drucker-Geschäft der Welt eröffnet. Dort finden Kunden unter anderem das neue Modell des New Yorker Unternehmens, den Replicator 2.

Anzeige

Makerbot, das Unternehmen des Rapid-Prototyping-Aktivisten Bre Pettis, hat einen neuen 3D-Drucker auf den Markt gebracht. Wer sich das Gerät nicht selbst kaufen will, kann sich auch Gegenstände in der ersten Filiale des Unternehmens in New York ausdrucken lassen.

Replicator 2 heißt der neue Drucker. Er unterscheidet sich unter anderem durch eine bessere Auflösung und die Größe der Objekte von seinem Vorgänger, dem Replicator. Den hatte Makerbot erst Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt.

Neues Material

Der Replicator 2 baut Gegenstände aus einem Kunststofffaden auf. Der Faden besteht aus Polylactid (PLA). Der Vorteil gegenüber Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS), das der Vorgänger verarbeitet, sei ein geringerer Energieaufwand: Bei der Verarbeitung von PLA werde gut ein Drittel weniger Leistung aufgenommen, erklärt Makerbot.

Der neue Drucker hat eine größere Arbeitsfläche und kann entsprechend auch größere Objekte herstellen. Diese können bis zu 28,4 Zentimeter lang, 15,5 Zentimeter breit und 15,2 Zentimeter hoch sein. Das entspricht einem Volumen von 6.717 Kubikzentimetern. Der Vorgänger druckt Gegenstände bis zu einem Volumen von 4.905 Kubikzentimetern. Außerdem ist die Auflösung höher: Eine Lage des Replicator 2 ist 100 Mikrometer dick. Zum Vergleich: Der Vorgänger baut Lagen von 250 Mikrometern auf.

Schick in Schwarz

Verändert hat sich auch das Aussehen: Der neue Replicator hat ein schickes schwarzes Gehäuse - das des ersten Replicators war beige. 2.200 US-Dollar kostet der 3D-Drucker. Er kann bestellt werden, die Auslieferung erfolgt laut Makerbot in vier bis sechs Wochen.

  • Makerbot-Gründer Bre Pettis mit dem Replicator 2 (Foto: Makerbot)
  • Makerbots neuer 3D-Drucker baut größere Objekte auf als der Vorgänger. (Foto: Makerbot)
  • Auch die Druckauflösung hat sich verbessert - die Lagen sind dünner. (Foto: Makerbot)
  • Ein Drucker mit Doppelextruder, der zweifarbig druckt, ist in Vorbereitung. (Foto: Makerbot)
  • Die Spule für den Kunststofffaden sitzt auf der Rückseite - das Gerät verarbeitet einen anderen Kunststoff als der Vorgänger. (Foto: Makerbot)
Makerbot-Gründer Bre Pettis mit dem Replicator 2 (Foto: Makerbot)

Wie den ersten wird es auch den neuen Replicator in einer Ausführung mit einem Doppelextruder geben, der es ermöglicht, zweifarbige Gegenstände aufzubauen. Der Replicator 2X soll im Januar 2013 für 2.800 US-Dollar auf den Markt kommen.

Makerbot-Geschäft

Die Kunden können die Geräte bestellen. Sie können sie aber auch direkt im Geschäft kaufen, das Makerbot in Manhattan eröffnet hat. Dort können sie sich die Geräte vorführen lassen, Zubehör oder Gegenstände kaufen, die mit 3D-Druckern hergestellt wurden. Es sei das erste 3D-Druckgeschäft in den USA, wahrscheinlich aber sogar in der ganzen Welt, sagte Makerbot-Sprecherin Jenny Lawton dem US-Wissenschaftsmagazin Popular Science.


Technikfreak 24. Sep 2012

@golem Wie ist es möglich, dass da jemand eine Antowort mit meinem Alias verwendet. Diese...

Technikfreak 21. Sep 2012

wohl Schweizer hä? aber es stimmt nicht, dass die Nationalbank soviel Geld drucken darf...

Chri 21. Sep 2012

Wer "Thingiverse" mit verfolgt stellt vll auch fest das duch den Sinneswandel zu...

Technikfreak 21. Sep 2012

Extruder kann man selber auch später dazubasteln. Praktisch alle Teile von Makerobot und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Technischer Projektleiter (m/w) Automotive
    Siemens AG, Erlangen
  2. Dynamics NAV Entwickler (m/w)
    teamix GmbH, Nürnberg
  3. Business Analyst (m/w) für Online Communication Systems
    HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  4. Entwicklungsingenieur (m/w) Software Fahrwerkselektronik
    Continental AG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Sunset Overdrive: System-Seller am Rande der Apokalypse
Test Sunset Overdrive
System-Seller am Rande der Apokalypse
  1. Test Deadcore Turmbesteigung im Speedrun
  2. Test Transocean Ports of Call für Nachwuchs-Reeder
  3. Test Rules Gehirntraining für Fortgeschrittene

FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel