Abo
  • Services:
Anzeige
Die neue Randsomware Powerlocker wird in einschlägigen Foren für 100 US-Dollar angeboten.
Die neue Randsomware Powerlocker wird in einschlägigen Foren für 100 US-Dollar angeboten. (Bild: Malware Crusaders)

Ransomware Powerlocker wird für 100 US-Dollar angeboten

Die Gruppe Malware Crusaders warnt vor einer neuen Ransomware, die nicht nur besser verschlüsselt, sondern mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet ist. In einschlägigen Foren wird Powerlocker bereits für 100 US-Dollar angeboten.

Anzeige

Die neue Ransomware Powerlocker könnte laut der Gruppe Malware Crusaders in den nächsten Monaten verstärkt in Umlauf gebracht werden. In einschlägigen Foren wird die Ransomware bereits für 100 US-Dollar angeboten. Neben einer noch höheren Verschlüsselung soll Powerlocker zusätzliche Funktionen mitbringen, die wichtige Windows-Funktionen sperrt. Powerlocker ist eine Weiterentwicklung der Malware Cryptolocker, die sich 2013 verbreitete.

Cryptolocker wurde für nur eine einzige Gruppe entwickelt, die die Ransomware unter dem Namen nationaler Strafverfolgungsbehörden per E-Mail verschickte. Einmal installiert, verschlüsselt die Ransomware persönliche Daten und fordert das Opfer zur Zahlung eines Geldbetrags ab 50 US-Dollar auf, um wieder an die Daten zu gelangen. Experten und Strafverfolgungsbehörden raten jedoch von einer Zahlung ab. Meist werden die Daten auch dann nicht mehr freigegeben oder die Täter fordern weitere Zahlungen. Möglicherweise kommen die Täter so auch an die Bankverbindungsdaten eines Opfers.

Besser verschlüsselt

Malware Must Die warnt vor dem Cryptolocker-Klon Powerlocker auch deshalb, weil die Ransomware für jedermann zur Verfügung steht, der dafür zahlen will. Dadurch dürfte sich Powerlocker noch weiter verbreiten als bisher Cryptolocker. Das Vorbild verschlüsselte Daten noch mit 1.024 Bit. Powerlocker verschlüsselt einzelne Dateien mit Blowfish. Zugang zum dazugehörigen Hauptschlüssel erhält ein Opfer nur mit einem privaten RSA-Schlüssel mit 2.048 Bit, so Malware Crusaders.

Zusätzlich soll Powerlocker die Taskmanager, den Registry-Editor und weitere Administrationswerkzeuge unter Windows deaktivieren können. Außerdem sollen die Entwickler zusätzliche Sicherheitsfunktionen in die Software eingebaut haben, die die Ransomware etwa vor der Analyse durch Reverse Engineering in einer virtuellen Maschine schützen soll. Die Malware Crusaders werden die Entwicklung der Ransomware weiter beobachten und ihre Ergebnisse weiterhin über Twitter bekanntgeben.

Trend Micro warnt gleichzeitig vor verbesserten Versionen von Cryptolocker. Laut den Sicherheitsexperten sind Ende 2013 selbstreplizierende Versionen der Ransomware aufgetaucht, die sich über USB-Sticks verbreiten lassen.


eye home zur Startseite
Nerd_vom_Dienst 09. Jan 2014

Vergiss Erkennungsbasierendes ist mit Abstand die mieseste Art sich zu schützen. Bereits...

wirehack7 08. Jan 2014

Es ist war dass der Code von einer etwas unerfahrenen Person der Internetkriminalität...

Tatze 08. Jan 2014

Nee nee, ist auch IT Quatsch, aber sehr speziell. Ich bin mir sicher, dass nicht viele...

Himmerlarschund... 08. Jan 2014

Das einzige, was einen normalen Anwender vor Hindernisse stellen könnte, wäre die Wahl...

M.P. 08. Jan 2014

"/" = Geteilt-Durch ;-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Haufe Akademie GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau
  2. congatec AG, Deggendorf
  3. Computec Media GmbH, Fürth
  4. Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Aachen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)
  2. (täglich neue Deals)
  3. 1.299,00€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Tipps für IT-Engagement in Fernost
  2. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  3. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen


  1. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  2. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  3. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  4. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  5. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  6. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  7. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  8. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  9. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  10. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe

  1. Re: Eingeständnis von Tesla

    Trollversteher | 18:45

  2. Re: Das Spiel ist okay (auf der PS4)

    Dantelein | 18:45

  3. Re: Sommerloch, hm? Oder wollte der Autor sich in...

    Proctrap | 18:44

  4. Re: Halbe Milliarde

    crazypsycho | 18:40

  5. Re: Problem Endgerät

    FreiGeistler | 18:37


  1. 17:39

  2. 17:19

  3. 15:32

  4. 15:01

  5. 14:57

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel