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Eine Radeon R9 285 im ITX-Format
Eine Radeon R9 285 im ITX-Format (Bild: Sapphire)

Radeon R9 285: Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

AMDs Radeon R9 285 ist die modernste Grafikkarte des Herstellers: Eine neue Kompressionstechnik kompensiert das 256-Bit-Speicher-Interface, die Leistungsaufnahme ist vergleichsweise gering und auch die Tessellation-Geschwindigkeit stimmt.

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AMDs R9-Serie mochte bisher auf dem Papier vollständig erscheinen, dennoch sind gerade die Modelle R9 280 und R 280X trotz ihres Namens schon ziemlich alt: Hierbei handelt es sich um die Radeon HD 7950 Boost und HD 7970 GHz Edition, beide mit dem Tahiti-Chip von 2012.

Die Radeon R 285 hingegen basiert auf der neuen Tonga-GPU, die AMDs dritte Ausbaustufe der GCN-Architektur nutzt. Die Verbesserungen an der Technik schlagen sich bei den Transistoren nieder: AMD gibt 5 Milliarden Schaltungen inklusive Trueaudio-DSPs und 359 mm² an. Tahiti hingegen besteht aus nur 4,3 Milliarden Transistoren, verteilt auf 365 mm². Beide GPUs stellt TSMC im 28-nm-High-Performance-Prozess her.

  • Das modifizierte Hawaii-Frontend tesselliert mehr als doppelt so schnell wie das von Tahiti. (Bild: AMD)
  • Die Farbkompression soll das nur 256 Bit breite Speicher-Interface ausgleichen. (Bild: AMD)
  • Die R9 285 bietet den neuen UVD6 und die VCE3 für bessere 4K-Unterstützung. (Bild: AMD)
  • AMD sieht die R9 285 vor der R9 280 und der GTX 760. (Bild: AMD)
Das modifizierte Hawaii-Frontend tesselliert mehr als doppelt so schnell wie das von Tahiti. (Bild: AMD)

Die geringere Die-Größe bei mehr Schaltungen erklärt sich wie folgt: AMD hat das Speicher-Interface von 384 auf 256 Bit verkleinert. Das spart viel Chipfläche und die Leistungsaufnahme der Karte sinkt. Um die selbst bei 2,75 GHz vergleichsweise geringe Datentransfer-Rate nicht zum Flaschenhals werden zu lassen, gibt es eine verlustfreie Farbkompression. Diese soll bis zu 40 Prozent an Bandbreite sparen - wie genau die Technik arbeitet, hat AMD bisher nicht verraten. Das kleinere Speicher-Interface ermöglicht auch kompakte Platinen-Layouts, so dass 285-Grafikkarten auch mit nur 17 Zentimetern Kantenlänge für ITX-Gehäuse gebaut werden können. Eine solche Karte bietet unter anderem Sapphire an.

Eine weitere Änderung betrifft das Frontend: Dieses ähnelt nun dem des Hawaii-Chips der Radeon R9 290X, ist also vierfach ausgelegt. Damit kann die Radeon R9 285 bis zu vier Polygone pro Takt erzeugen. Die Tessellation-Geschwindigkeit verdoppelt bis vervierfacht sich abhängig vom Unterteilungsfaktor verglichen mit dem Tahiti-Frontend der Radeon R9 280(X). Hier hat AMD zusätzliche Verbesserungen vorgenommen.

Messungen und Fazit 

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Anonymer Nutzer 04. Sep 2014

Tja... Wenn du mehr Support willst, dann muss eben auch mal Geld bei den Entwicklern...

Anonymer Nutzer 04. Sep 2014

Ich bezweifel auch irgendwie das deine CPU das berechnet, was eigentlich vom Soundchip...

OmegaForce 04. Sep 2014

Hallo zusammen :), Ich suche etwas um meine alte Radeon 6970 abzulösen und würde gern bei...

Anonymer Nutzer 04. Sep 2014

Ich hatte einen LG PA70G LED Beamer mit HDMI und daran meinen PC (Cooltek U3 Gehäuse mit...

Anonymer Nutzer 03. Sep 2014

Dann ist das Spiel halt scheiße optimiert. Und jetzt? Es gibt andere Spiele die beweisen...



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