Quartalsbericht: Facebook macht erstmals seit seinem Börsengang Gewinn
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Quartalsbericht Facebook macht erstmals seit seinem Börsengang Gewinn

Facebook hat einen Quartalsgewinn von 64 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz ist um 40 Prozent auf 1,585 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Anzeige

Facebook hat im vierten Quartal 2012 einen Gewinnrückgang um 79 Prozent erzielt. Der Betreiber des weltgrößten sozialen Netzwerks erwirtschaftete einen Gewinn von 64 Millionen US-Dollar (3 Cent pro Aktie). Das gab das Unternehmen am 30. Januar 2013 bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 302 Millionen US-Dollar Gewinn (13 Cent pro Aktie) verbucht. Die Kosten und Ausgaben Facebooks stiegen im Berichtszeitraum um 82 Prozent auf 1,06 Milliarden US-Dollar.

Damit erzielte Facebook erstmals seit dem Börsengang am 18. Mai 2012 einen Gewinn. Der Umsatz ist um 40 Prozent auf 1,585 Milliarden US-Dollar gewachsen.

Vor Sonderposten betrug der Gewinn 17 Cent pro Aktie, nach 15 Cent im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten nur 15 Cent pro Aktie prognostiziert.

Der Kurs der Aktie, der sich in den vergangenen drei Monaten erholt hatte, gab nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse nach. Der Börsenkurs liegt aber immer noch unter dem Ausgabepreis von 38 US-Dollar.

Die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer stieg im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 1,06 Milliarden, davon verwendeten 680 Millionen Nutzer mobile Geräte, was einem Zuwachs um 57 Prozent entspricht. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg um 28 Prozent auf 618 Millionen.

Der Anteil am Umsatz von mobilen Plattformen stieg gegenüber dem Vorquartal von 14 Prozent auf 23 Prozent.

"Im Jahr 2012 haben wir über 1 Milliarde Menschen verbunden und wir sind ein mobiles Unternehmen geworden", sagte Firmenchef Mark Zuckerberg.

Nachtrag vom 30. Januar 2013, 23:43 Uhr

In der Telefonkonferenz mit Analysten sagte Zuckerberg: "Nun haben wir mehr mobile Nutzer als Desktopnutzer. Das war eine Herausforderung: Wir haben mit Apps begonnen, die nicht gut genug waren und noch keine Werbung anzeigten, und wir haben das Quartal mit 23 Prozent des Anzeigenumsatzes aus dem mobilen Bereich beendet."

Finanzchef David Ebersman betonte: "Noch vor ein paar Quartalen lag der mobile Anteil am Umsatz bei 0 Prozent."


Nibor 31. Jan 2013

Potential (Wachstum, Monetarisierung etc.)

Steffenz 31. Jan 2013

He is milking people. He maybe has got some self-assurance (i dont know why, and he either!)

Steffenz 31. Jan 2013

Good morning. Der Börsengang zeigt doch ganz gut wie das ein oder andere "sinnvolle...

Steffenz 31. Jan 2013

Da fress ich liebernen Clown! Glasklar, auch wenn der schon ne Weile am gammeln is...

Hösch 31. Jan 2013

Allerdings. Vorallem wenn man das Verhältnis von Umsatz und Gewinn ansieht.

Kommentieren



Anzeige

  1. Sachbearbeiter/in IT-Anwenderservice
    LeasePlan Deutschland GmbH, Neuss
  2. Referentin / Referent Online-Marketing / Veranstaltungsorganisation
    Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Freiburg
  3. Mitarbeiter / innen für den IT-Bereich
    Landeshauptstadt München, München
  4. Spezialist (m/w) technisches Marketing
    AKDB, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Benq SW2401PT

    Farbtreues Display für Hobbyfotografen

  2. Universal Mobile Keyboard

    Microsoft-Tastatur für Android und iOS

  3. Google

    Zukunft des Projekts Android Silver ungewiss

  4. Nasa

    Boeing und SpaceX sollen Raumschiffe für die USA bauen

  5. Test Hyrule Warriors

    Gedrücke und Gestöhne mit Zelda

  6. Facebook, Google, Twitter

    Branchenweite Interessengruppe zum Open-Source-Einsatz

  7. Typ 007

    Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

  8. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  9. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  10. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Physik: Zeitreisen ohne Paradoxon
Physik
Zeitreisen ohne Paradoxon
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

Doppelmayr-Seilbahn: Boliviens U-Bahn der Lüfte
Doppelmayr-Seilbahn
Boliviens U-Bahn der Lüfte

    •  / 
    Zum Artikel