Qualcomm RF360: Ein LTE-Chip für die ganze Welt
Der neue Power Tracker soll 30 Prozent Energie sparen. (Bild: Qualcomm)

Qualcomm RF360 Ein LTE-Chip für die ganze Welt

Mit dem RF360 hat Qualcomm ein LTE-Funkmodul vorgestellt, das in jedem Frequenzband arbeiten soll. Damit wären die ersten LTE-Geräte machbar, die weltweit einsetzbar sind. Auch die Leistungsverstärker lassen sich auf dem Baustein integrieren und sollen recht sparsam sein.

Anzeige

Kurz vor dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Qualcomm eine neue Serie von Funkmodulen unter dem Namen RF360 vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens sind es die weltweit ersten Bauteile, die in allen für LTE genutzten Frequenzbereichen von 700 bis 2.700 MHz arbeiten. Damit sollen sich Geräte wie Smartphones und Tablets bauen lassen, die in jedem Land mit einem LTE-Netz einsetzbar sind. Bisher mussten die Geräteanbieter verschiedene Versionen herstellen, beispielsweise gibt es von Apple drei verschiedene Modelle des iPhone 5.

Nicht jedes künftige Gerät mit einem RF360 von Qualcomm muss aber auch alle Netze unterstützen - möglich sind jedenfalls LTE-FDD, LTE-TDD, WCDMA, EV-DO, CDMA 1x, TD-SCDMA und GSM/EDGE, also alle die Standards, die auch als 2G, 3G und 4G bezeichnet werden. Wie bei solchen Funkmodulen üblich, können sich die direkten Kunden von Qualcomm in einem Baukastensystem ihre Lösung zusammenstellen.

Längere Akkulaufzeit durch Integration

Dazu gehören auch verschiedene Ausführungen von Leistungsverstärkern und Switches (Serie QFE23xx), so dass alle Bestandteile eines Funkmoduls auf einem Chip integriert werden können. Da das Modem und die Leistungsverstärker über den Baustein "Power Tracker" (QFE11xx) zusammenarbeiten, sollen sich Energieeinsparungen für die Verstärker von bis zu 30 Prozent ergeben.

Auch im LTE-Modus könnten Geräte mit dem RF360 also wohl länger laufen, als das bisher der Fall ist. Eine Platzierung auf dem Die eines SoCs wie Qualcomms eigenen Snapdragons ist bisher noch nicht angekündigt.

Auf dem kommenden MWC will Qualcomm den RF360 genauer vorstellen, bisher fehlen noch Angaben zur Leistungsaufnahme und dem Fertigungsverfahren. Immerhin: Das Funkmodul soll nur einen Millimeter dick sein und halb so viel Platz wie bisherige Lösungen von Qualcomm einnehmen. Das Unternehmen rechnet damit, dass erste Endgeräte mit dem RF360 in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 auf den Markt kommen.


elgooG 25. Feb 2013

...wäre ja zu einfach gewesen. Die Technik muss wieder die Unfähigkeit von Regierungen...

Ketchupflasche 23. Feb 2013

Diesen Chip bitte in das nächste Nexus. Danke.

Abseus 22. Feb 2013

...ob davon schon was in der Linie ist. Oder war es schon das eine oder andere...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Projektmanager (m/w)
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Senior Web-Entwickler (m/w)
    S Broker AG & Co. KG, Wiesbaden
  3. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart
  4. Diplom-Informatiker / Diplom-Ingenieur (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPhone und iPad

    Apple fordert 64-Bit-Unterstützung für alle iOS-Apps

  2. Microsoft

    Neue Fensteranimationen für Windows 10

  3. Oneplus

    One-Smartphone nur eine Stunde lang vorbestellbar

  4. Visio.M

    Kleines Elektroauto mit 160 Kilometern Reichweite

  5. Handelsabkommen TPP

    USA wollen Urheberrechtsgesetze verschärfen

  6. Internetspionage

    China fängt angeblich iCloud-Passwörter ab

  7. Chugplug

    Zusatzakku klemmt sich ins Apple-Netzteil

  8. Quartalsbericht

    Apples iPad-Absatz geht erneut zurück

  9. Apple

    Das ist neu in iOS 8.1

  10. Same Day Delivery

    Ebay-Zustellung am selben Tag startet in Berlin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel