Qt-Framework Digia will enger mit KDE-Entwicklern zusammenarbeiten

Nach der Bekanntgabe der Übernahme des Qt-Frameworks durch Digia hat sich der neue Eigner direkt an die KDE-Gemeinschaft gewandt. Die Zusammenarbeit soll weiter vertieft werden.

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Digia hat sich in einem offenen Brief direkt an die KDE-Gemeinde gewandt. Das Unternehmen will die Zusammenarbeit mit der größten Qt-Entwicklergemeinde noch weiter vertiefen. Außerdem bekräftigt Digia, dass sich an der gegenwärtigen Lizenzierung nichts ändern wird. Digia will weiterhin Qt unter zwei Lizenzen anbieten und die KDE Free Qt Foundation unterstützen.

Inzwischen wurde der Kaufpreis bekannt: Digia hat den Rest des Qt-Frameworks für 4 Millionen US-Dollar erworben. Nokia hatte noch für Trolltech 100 Millionen US-Dollar gezahlt. Mit der Übernahme gehen auch die Rechte an Qt an Digia. Über den Verkaufspreis der kommerziellen Sparte im März 2011 ist nichts bekannt.

KDE soll die Zukunft Qts mitgestalten

In dem offenen Brief an die KDE-Gemeinde betont Digia, das Unternehmen wolle sich weiterhin auf die Beträge der Entwicklergemeinde verlassen. KDE ist und bleibe die größte treibende Kraft hinter der Neuerung an dem UI-Framework. Digia wolle den Dialog und die Zusammenarbeit noch weiter intensivieren, schreibt das finnische Unternehmen. Die Übernahme werde etwa einen Monat dauern. Derweil soll die KDE-Gemeinschaft bereits in die Planung zur Zukunft von Qt miteinbezogen werden.

Digia hatte am 9. August 2012 bekanntgegeben, dass es die verbleibenden Anteile von Qt von Nokia übernehmen wird. Dazu gehört auch der Support sowie das Hosten des Qt-Projekts. Von den sieben Qt-Standorten weltweit will Digia lediglich die Entwicklungsbüros in Berlin und in Oslo mit insgesamt 125 Mitarbeitern übernehmen. Das Büro in Brisbane in Australien ist bereits geschlossen und 50 Entwickler entlassen worden.


SSD 15. Aug 2012

Danke

micu 14. Aug 2012

Echt cool! Mit den Jolla-News und den Neuigkeiten rund um Qt wird der bereits...

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