Qt für iOS gibt es als Preview zu begutachten.
Qt für iOS gibt es als Preview zu begutachten. (Bild: Digia)

Qt for iOS Vorschau soll bereits in Qt 5.1 integriert werden

Qt 5.1 soll eine erste Vorschau von Qt für iOS bieten. Das Entwicklerteam hat den Code bereits eingepflegt. Vollständig unterstützt werden soll Qt für iOS dann in Qt 5.2, das bis Ende 2013 erscheinen soll.

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Der Entwickler Morten Johan Sørvig hat den Zeitplan für die Integration von Qt für iOS präsentiert. Das bald erscheinende Qt 5.1 soll eine Vorschau auf das Framework für iOS enthalten. In Qt 5.2 soll es dann weitgehend umgesetzt worden sein. Qt 5.2 soll bis Ende 2013 veröffentlicht werden. Noch gibt es aber Einschränkungen.

Wer mit Qt unter iOS entwickeln will, wird Xcode verwenden. Für die integrierte Entwicklungsumgebung für Mac OS X soll eine entsprechende Projektdatei erstellt werden, die dann in die Mac-OS-X-IDE exportiert wird. Dort wird das Projekt dann kompiliert. Der Quellcode kann aber in jedem beliebigen Editor bearbeitet werden.

In Qt erstellte Anwendungen greifen auch unter iOS über die für alle Plattformen gleich gehaltene Qt Platform Abstraction (QPA) zu. Das gilt sowohl für Widgets als auch für QML-basierte Anwendungen. Da unter iOS ein API wie HiTheme für Mac OS X fehlt, müssen Entwickler auch auf eine ähnliche Lösung wie QMacStyle verzichten. Stattdessen müssen sie auf Fusion zurückgreifen oder warten, bis es Steuerelemente von Qt Quick 2 gibt.

Kein Qt Quick 2 ohne V8

Noch ist Qt Quick 2 aber nicht verfügbar, denn unter iOS dürfen grundsätzlich keine fremden Just-In-Time-Compiler zum Einsatz kommen. Da Qt Quick 2 aber die Javascript-Engine V8 benötigt, lässt sich das Applikationsframework nicht nutzen. Laut Sørvig arbeiten die Entwickler an einer Lösung.

Gegenwärtig funktionieren Widgets, Qt Quick 1 und Grafic View sowie OpenGL, Touch und Orientation-Events.

Etwas unklar ist noch die Lizenzierung unter iOS, denn ob Apple dynamisch gelinkte Bibliotheken im App Store akzeptieren wird, ist noch ungewiss. Sollte Apple dem zustimmen, können Apps die LGPL von Qt nutzen, aber selbst unter eine proprietäre Lizenz gestellt werden. Qt für iOS basiert gegenwärtig ausschließlich auf der LGPL-Variante von Qt. Sollte Apple also auf die Verwendung von statisch gelinkten Bibliotheken bestehen, müssten auch die Apps zwingend unter freie Lizenzen gestellt werden.

Wer sich vorab schon einen Eindruck von Qt für iOS verschaffen will, kann den aktuellen Code aus den Git-Quellen ziehen und zusammenstellen. Eine Anleitung ist im Blogpost zu lesen.


__fastcall 08. Mär 2013

Bald kann ich den ganzen Kram einfach portieren. Echt, bin begeistert was Digia da gerade...

Pablo 08. Mär 2013

Er hat schon Recht. Code nachladen (von außen) ist verboten. Code interpretieren...

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