Qnap: Zwei günstige Rack-NAS-Systeme mit USB 3.0
Neues Einsteiger-NAS von Qnap. (Bild: Qnap)

Qnap Zwei günstige Rack-NAS-Systeme mit USB 3.0

Qnaps neue Einstiegsgeräte der Turbo-NAS-Serie für den Rackeinbau bieten deutlich mehr Arbeitsspeicher und können auch per USB 3.0 mit externen Festplatten kommunizieren. Bis zu vier Festplatten können im Raid-Verbund installiert werden und liefern dann Daten mit über 200 MByte/s.

Anzeige

Qnap hat die Turbo-NAS-Systeme TS-420U und TS-421U vorgestellt, die den neuen Einstieg in die Rack-NAS-Geräteserie darstellen. Die beiden Modelle unterscheiden sich nur durch den Hauptprozessor. Beim TS420U ist es ein Marvell 6282 mit 1,6 GHz. Das TS-421U benutzt denselben Prozessor mit 2 GHz Taktfrequenz.

  • TS-421U (Bild: Qnap)
  • TS-421U (Bild: Qnap)
  • TS-421U (Bild: Qnap)
TS-421U (Bild: Qnap)

Die restliche Ausstattung ist identisch. Auf einer Höheneinheit werden vier 3,5-Zoll-Festplatten untergebracht. Auch 2,5-Zoll-Festplatten können eingesetzt werden, die dann allerdings Platz verschwenden. Als Raid-Level sind 0, 1, 5, 5+Spare, 6 und 10 möglich. Auch JBOD wird unterstützt. Als Dateisystem kommt EXT3 oder EXT4 zum Einsatz. Externe Festplatten können auch mit NTFS, FAT32 oder HFS+ eingebunden werden. Diese können nun per USB 3.0 angeschlossen werden. Die Anschlüsse sind allerdings auf der Rückseite. Nur USB 2.0 gibt es an der Frontseite.

Neben zwei USB-3.0-Anschlüssen gibt es zwei eSATA- und zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie Dual-Gigabit-Ethernet. Werden die Gigabit-Ethernet-Ports gemeinsam genutzt, sind laut Qnap Leseraten bis zu 215 MByte/s möglich. Schreibend sind es noch 155 MByte/s (TS-421U). Das TS-420U ist geringfügig langsamer (213 zu 142 MByte/s). Die Geräte sollen zudem Wake on LAN unterstützen. Der Arbeitsspeicher hat 1 GByte Kapazität was eine deutliche Verbesserung verglichen mit den älteren TS-412U (256 MByte) und TS-419U (512 MByte) ist.

Mit rund 48 cm Einbautiefe eignen sich die Systeme nicht für kleine Netzwerkschränke. Die elektrische Leistungsaufnahme beim Nichtstun liegt bei 12 (TS-420U) und 15 Watt (TS-421U). Im Betrieb erhöht sie sich auf 29 bis 33 Watt.

Der softwareseitige Funktionsumfang ist umfangreich und wird durch die jeweils installierte Firmware bestimmt. Derzeit ist die Turbo-NAS-Firmware 3.8 aktuell.

Derzeit listen nur wenige Händler die neuen NAS-Systeme. Für das TS-420U muss mit einem Preis von etwa 650 Euro gerechnet werden. Das TS-421U wird etwa 150 Euro mehr kosten. Qnap selbst sagt nur, dass sich die neuen Geräte in der Auslieferung befinden, und gibt keine Preise an. Da diese Händler auch Modellnummern ohne U listen, dürften auch normale Standgeräte als Variante auf den Markt kommen. Die sind von Qnap aber noch nicht angekündigt worden.


narfomat 26. Mär 2013

genau alter! es wird endlich mal zeit das die hersteller in ihre 650euro NAS systeme...

gaym0r 25. Mär 2013

Auf die Tiefe. Wobei das bei diesem QNap-NAS glaube ich keine Probleme machen sollte...

Paritz 24. Mär 2013

Danke, danke, danke, auch allen Anderen. Über "network raid-1" bin ich auf lsyncd gesto...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
  2. JAVA und PL/1 Developer (m/w) für Systemdesign und Programmierung
    KfW Bankengruppe, Berlin
  3. Systemanalytikerin / Systemanalytiker
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
  4. Plattform Architekt Infotainment-Systeme (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Hildesheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nach 13 Jahren

    Red Hats Technikchef hört unerwartet auf

  2. Test Bioshock für iOS

    Unterwasserstadt für die Hosentasche

  3. Verbraucherschützer

    Urteil gegen Flirtplattform wegen Kostenfalle

  4. Freiheit statt Angst

    Breites Bündnis ruft zu Demo gegen Überwachung auf

  5. Hollywood-Klage

    Kim Dotcom will sein Vermögen nicht offenlegen

  6. Benq FHD Wireless Kit im Test

    Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken

  7. Cloud-Dienste

    Google veröffentlicht erstmals Sicherheitsaudits

  8. Pentax K-S1

    Spiegelreflexkamera mit Lichtorgel

  9. Konkurrenz zu Motorolas Moto 360

    LG zeigt seine runde Smartwatch G Watch R

  10. Nasa

    Marsrakete SLS startet erst 2018



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel