QNAP TS-EC1679U-RP 16fach-NAS mit Quad-Core-Xeon und HDMI-Ausgang

Qnap vergrößert die Kapazität der eigenen NAS-Systeme mit den Modellen TS-EC1679U-RP und TS-1679U-RP. Auf drei 19-Zoll-Höheneinheiten werden 16 Festplatten untergebracht. Damit die Anbindung schnell genug ist, können bis zu acht Ethernet-Schnittstellen genutzt werden.

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Qnaps Turbo NAS TS-(EC)1679U-RP ist eine neue Serie mit insgesamt 16 Einschüben für 3,5-Zoll-Festplatten. Das System bietet eine umfangreiche iSCSI- sowie Virtualisierungsunterstützung und ist für bis zu 4.096 Nutzer ausgelegt. Außerdem agiert das System nicht nur als reine NAS, sondern bietet Funktionen wie Webserver, FTP-Server, Musikserver, die Bittorrent-Download-Funktion und einiges mehr an. Das liegt daran, dass die Firmware 3.6 des Systems auch auf günstigeren NAS-Systemen von Qnap eingesetzt wird.

Das NAS-System muss in ein 19-Zoll-Rack eingebaut werden und wiegt etwa 18 kg ohne Festplatten. Im einem Rack benutzt es drei Höheneinheiten. Die Einbautiefe 530 mm verlangt mindestens nach einem großen Netzwerkschrank.

HDMI und VGA-Ausgang

Ein Blick auf die Rückseite offenbart neben einem VGA-Ausgang auch eine HDMI-Schnittstelle. Im ersten Moment erscheint das etwas seltsam. Der Ausgang ist natürlich nicht dafür gedacht, geschütztes Filmmaterial von der NAS auf den Wohnzimmerfernseher zu transferieren, sondern zur Verwaltung der Systeme. Die 12er Serie von Qnap hat noch keinen HDMI-Anschluss.

Zusätzlich bietet das System 2x eSATA, 2x USB 3.0, 4x USB 2.0 und 4x Gigabit-Ethernet. Über zwei Erweiterungskarten lassen sich diese auf acht Gigabit-Ethernet-Anschlüsse erweitern. Wer will, kann auch Karten verbauen, die jeweils zwei 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse bieten. Die Erweiterungskarten werden in eine Riser-Karte gesteckt.

  • Qnap TS-(EC)1679U-RP
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Qnap TS-(EC)1679U-RP

Wie bei anderen Systemen dieser Art können diese per Link-Aggregation zusammengeschaltet werden, um die Datenrate zu erhöhen. Voraussetzung ist ein Switch, der IEEE 802.11ad (LACP) beherrscht. Das reduziert die Ausfallwahrscheinlichkeit und erhöht die Geschwindigkeit. Leider gibt Qnap noch keine Geschwindigkeitswerte an. Die kleineren NAS-Systeme der 1279er und 879er schaffen laut Qnap aber zum Teil bereits mehr als 1,5 GByte/s im Datentransfer. Eine einzelne 10-GbE-Schnittstelle würde das nicht schaffen. Unterstützt werden Netzwerkkarten von Intel und Emulex.

Mit rund 55 dB ist das System recht laut, unabhängig davon, ob es gerade nicht so viel zu tun hat oder unter Last steht. Die Leistungsaufnahme liegt bei mindestens 89 Watt und steigt unter Last auf 229 Watt bei 16 verbauten 1-TByte-Festplatten. Die Energieversorgung ist redundant ausgelegt.

Die Festplattenschächte können jeweils mit bis zu 3 TByte (SATA) bestückt werden. Das ist auch im Betrieb erlaubt (Hot Swap). Neue 4-TByte-Festplatten hat Qnap noch nicht zugelassen. Sie können in verschiedenen RAID-Leveln zusammengeschaltet werden, darunter 0, 1, 5, 6, 10 sowie mit Hotspare die Level 5 und 6. Außerdem können Hot-Spare-Laufwerke global definiert werden.

EC- und Nicht-EC-Modell unterscheiden sich vor allem durch die Board-Ausstattung. Beim TS-EC1679U wird ein Xeon E3-1225 mit vier Kernen á 3,1 GHz verbaut. Außerdem hat das teure Modell 8 GByte RAM und lässt sich auf 16 ausbauen. Dagegen bietet das TS-1679U nur 4 GByte RAM (maximal 8) und eine Dual-Core-CPU aus dem Consumer-Umfeld. Der Core i3-2120 hat zwei Kerne mit jeweils 3,3 GHz Taktfrequenz. Laut PDF-Datenblatt, das derzeit leider nur auf Spanisch vorliegt, gibt es keine Unterschiede.

Ein Preis ist noch nicht bekannt. Er wird aber sicher höher als bei der 1279er Serie, die als Leergehäuse zwischen 2.500 und 3.500 Euro (EC-Modell) kostet.


norinofu 16. Mai 2012

was will ich bei einem NAS auch mit einem FC Anschluss? NAS ist doch dafür gedacht per IP...

as (Golem.de) 16. Mai 2012

Hallo, jupp, 16. Mir ist nur an einer Stelle die 36 reingerutscht. Vielleicht wegen der...

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