Qi von Intel Smartphones drahtlos mit Ultrabooks aufladen

Unbestätigten Berichten zufolge arbeitet Intel für das Jahr 2013 an einer marktreifen Unterstützung der Technik Qi. Damit sollen sich mobile Geräte über ein Ultrabook drahtlos laden lassen.

Anzeige

Nicht mit einer eigenen Erfindung, sondern mit dem Standard Qi will Intel das Laden von mobilen Geräten wie Smartphones vereinfachen. Das will das taiwanische Branchenmedium Digitimes erfahren haben. Im dritten Quartal 2013, also mit den ersten Haswell-CPUs, wolle Intel dazu Komponenten für Notebookhersteller anbieten, sagen die Quellen.

Die Geräte sollen aus einem Sender bestehen, der in ein Ultrabook eingebaut wird, und einem Empfänger für das Smartphone. Beide Komponenten will Intel dem Bericht zufolge selbst herstellen und zu attraktiven Paketpreisen verkaufen.

Mit ähnlichen Strategien hatte Intel schon mehrfach Erfolg. Als beispielsweise im Jahr 2003 fest in Notebooks verbaute WLAN-Module noch nicht allgemein üblich waren, änderte Intel das mit den Centrino-Bundles: Hersteller, die von der Werbekampagne dafür profitieren wollten, mussten Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul im Paket von Intel kaufen.

Beim drahtlosen Laden soll Digitimes zufolge aber nicht schnell die breite Akzeptanz erzwungen werden, vielmehr sollen anfangs nur vereinzelte Geräte mit der Qi-Technik erscheinen. Intels Umsetzung soll sich aber dadurch auszeichnen, dass das Smartphone nicht millimetergenau an eine bestimmte Stelle gelegt werden muss.

Hinter Qi steht ein Industriekonsortium, das die Technik etablieren will. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Nokia, Philips, RIM, Samsung, Sony und TI. Hinter dem Konzept, das das Konsortium auf seiner Webseite ausführlich beschreibt, steckt im Prinzip das Laden per Induktion. Qi soll dabei aber sehr wenig Energie des Senders benötigen, Fremdkörper erkennen und sich flexibel per Software steuern lassen. Auch dafür hat Intel mit eigenem Code laut Digitimes schon gesorgt.


KungFubuntu 10. Aug 2012

Es klingt ganz gut, jedoch muss man sich überlegen, wenn man schlafen geht, muss man das...

elgooG 10. Aug 2012

Ja, und 8 Kerne soll die CPU haben, die neuestes Grafikkarte, eine integrierte...

Moe479 10. Aug 2012

... natürlich gibt es beim laden mit usb (gleichstrom) 'verluste...

Casandro 09. Aug 2012

Das macht man normalerweise mit einem Royer-Wandler. Dabei lässt man die Primärspule auf...

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  2. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten
  3. Verschlüsselung E-Mail nur noch mit TLS

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel