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Neue Toshiba-SSD nutzt SAS12 aus.
Neue Toshiba-SSD nutzt SAS12 aus. (Bild: Toshiba)

PX02SS Toshibas Enterprise-SSD mit Vorteilen im 12-GBit-SAS-Betrieb

Toshibas PX02SS ist eine besonders schnelle SSD im 2,5-Zoll-Format. Mehr als 1 GByte pro Sekunde lassen sich von der bis zu 800 GByte großen SSD auslesen. Möglich macht das Serial Attached SCSI (SAS) mit 12 GBit/s.

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Mit mehr als 1 GByte/s kann Toshiba die Daten von der PX02SS-SSD zum Rechner schicken. Diese hohe Geschwindigkeit wäre mit der alten Serial-Attached-SCSI-Schnittstelle mit 6 GBit/s nicht möglich, weswegen Toshiba auf die beschleunigte SAS-Variante mit 12 GBit/s setzt.

Die Leseraten sind bei allen Modellen sehr ähnlich und werden vom Hersteller in MiB/s angegeben. Die SSD-Kapazitäten 100, 200 und 400 GByte erreichen die 1.100 MiB/s. Das 800-GByte-Modell ist mit 1.060 MiB/s geringfügig beim Lesen langsamer. Das sind Werte, die SATA-SSDs nicht mehr erreichen können, weswegen der Standard unter dem Markennamen SATA Express und mit neuen Steckern und Formfaktoren durch PCI Express langsam abgelöst wird. Die IOPS-Werte der PX02SS (Random 4K) gibt Toshiba mit 130.000 an. Beim Schreiben sind alle SSDs deutlich langsamer und erreichen nur 410 MiB/s und 42.000 IOPS. Damit ähnelt Toshibas Modell der SAS12-SSD von HGST, die bereits früher vorgestellt wurde.

Toshiba geht von einer Produktlebenszeit von mindestens fünf Jahren aus und gibt für diesen Zeitraum auch eine Garantie, sofern die maximalen Schreibwerte nicht überschritten werden. Die Lebenszeit wird in Total Bytes Written angegeben und erreicht je nach Modell zwischen 5,5 PByte und 43,8 PByte für das 100- beziehungsweise 800-GByte-Modell. Verwendet wird eMLC-Flash, das im 24-Nanometer-Verfahren produziert wird.

Die SSD passt in einen 2,5-Zoll-Schacht mit 7 mm Bauhöhe und hat zwei SAS-Schnittstellen. Wie für Server-SSDs üblich, ist die Leistungsaufnahme sehr hoch und soll nahe 9 Watt liegen. Für die Zuverlässigkeit hat Toshiba Fehlerkorrekturmechanismen eingebaut. Außerdem soll ein Stromausfall keine Datenverluste auslösen können.

Preise nennt Toshiba nicht. Die SSDs werden jeweils als Standardmodell und als Security-Modell angeboten. Letzteres verschlüsselt sich selbst und bietet eine schnelle Löschfunktion an.


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vol1 31. Okt 2013

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