Anzeige
Das EU-Parlament in Straßburg
Das EU-Parlament in Straßburg (Bild: Felix König/CC-BY-SA 3.0/de)

PSI-Richtlinie EU-Parlament verabschiedet neue Open-Data-Richtlinie

Das EU-Parlament hat eine Überarbeitung der sogenannten PSI-Richtlinie gebilligt. Die neue Richtlinie, die eines der Ziele der EU-Kommissarin für Digitale Agenda, Neelie Kroes, war, regelt die Verwendung öffentlicher Daten neu.

Anzeige

Nach dem Rat der Europäischen Union hat nun auch das EU-Parlament der Überarbeitung der sogenannten PSI-Richtlinie zugestimmt. Die Richtlinie regelt die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors und folgt nach der Neugestaltung nun im Wesentlichen den Open-Data-Grundsätzen.

So dürfen nun sämtliche bereitgestellten öffentlichen Daten zu jedem Zwecke weiterverwendet werden, vorausgesetzt, die Urheberrechte Dritter werden dadurch nicht verletzt. Im Gegensatz zur alten Version der Richtlinie gilt dies auch explizit für Museen, Bibliotheken und Archive.

Keine Gratisinformationen

Der ursprünglich von der EU-Kommissarin für Digitale Agenda Neelie Kroes angestrebte, absolut kostenfreie Zugang fand jedoch keine Mehrheit. So ist es Behörden und Institutionen künftig erlaubt, Geld für die verfügbar gemachten Daten zu verlangen. Die Gebühren sollen jedoch maximal so hoch sein, wie die Vervielfältigung, das Anbieten oder die Verbreitung an Kosten verursachen.

In Ausnahmefällen sollen Interessierte jedoch sämtliche Kosten einschließlich Zinsen übernehmen. Den Bürgern müssen die Kosten aber immerhin vorher transparent, also inklusive der Berechnungsgrundlagen, dargelegt werden.

Offene Daten

Die neue Richtlinie legt auch fest, dass die Daten in maschinenlesbarer Form zur Verfügung gestellt werden müssen. Dabei sollen offene, plattformunabhängige Formate bevorzugt werden, die die Weiterverwendung der Daten nicht beschränken.

Die Richtlinie enthält ebenso Regeln für die Digitalisierung kultureller Werte. So sind öffentlich-private Partnerschaften vorgesehen, bei denen der private Partner exklusive Nutzungsrechte an den Digitalisaten bekommen soll, um seine Investitionen auszugleichen. Diese Exklusivrechte sollten ohne Überprüfung nicht länger als zehn Jahre gewährt werden.

Die EU-Mitgliedstaaten haben nun 24 Monate Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Zudem wird die EU-Kommission Regeln zur Lizenzierung, Datensets und den Abrechnungsvereinbarungen erstellen. Die beschlossenen Änderungen und ein Überblick über die PSI-Richtlinie bietet die Webseite der EU-Kommission.


eye home zur Startseite
Kasabian 15. Jun 2013

Ganz ähnlich habe ich es auch schon erlebt. Deshalb sollten WIR unsere Angestellten mal...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektmanager (m/w)
    AFI - P.M. Belz Agentur für Informatik GmbH, Köln
  2. Systemtechniker (m/w)
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Hamburg, Oldenburg
  3. Leiter IT Mittelstand (m/w)
    über JobLeads GmbH, Karlsruhe
  4. Java Software-Entwickler (m/w)
    Clausohm-Software GmbH, Neverin, Berlin, Aachen

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. NUR BIS SONNTAG: 3 Blu-rays für 20 EUR
    (u. a. Spaceballs, Anastasia, Bullitt, Over the top, Space Jam)
  2. VORBESTELLBAR: X-Men Apocalypse [Blu-ray]
    19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. VORBESTELLBAR: Warcraft: The Beginning (+ Blu-ray)
    27,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. ZUK Z2

    Android-Smartphone mit Snapdragon 820 für 245 Euro

  2. Zenbook 3 im Hands on

    Kleiner, leichter und schneller als das Macbook

  3. Autokauf

    Landgericht Köln entdeckt, dass SMS sich löschen lassen

  4. Toughpad FZ-B2 Mk 2

    Panasonic zeigt neues Full-Ruggedized-Tablet mit Android

  5. Charm

    Samsungs Fitness-Tracker mit langer Laufzeit kostet 30 Euro

  6. Nach Kritik

    Pornhub überarbeitet sein Bounty-Programm

  7. Forschung

    Forcephone macht jedes Smartphone Force-Touch-tauglich

  8. Unity

    Jobplattform für Entwickler und neues Preismodell

  9. Internetzugang

    Deutsche Telekom entschuldigt sich vergeblich bei Bushido

  10. Basistunnel

    Bestens vernetzt durch den Gotthard



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Gran Turismo Sport Ein Bündnis mit der Realität
  2. Xbox Scorpio Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xperia X im Hands on: Sonys vorgetäuschte Oberklasse
Xperia X im Hands on
Sonys vorgetäuschte Oberklasse
  1. Die Woche im Video Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!
  2. Android 6.0 Ein großer Haufen Marshmallow für Samsung und Co.
  3. Google Android N erscheint auch für Nicht-Nexus-Smartphones

Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

  1. Wahrscheinlichkeiten

    Gormenghast | 18:03

  2. Re: Kundendienst der Telekom ist trotzdem...

    Galde | 18:01

  3. Re: Und da schiesst sich die AFD auf Boateng ein

    Little_Green_Bot | 17:59

  4. Re: Braucht man sich kein Pfefferspray mehr kaufen...

    Kondratieff | 17:57

  5. Akku

    Hardcoreler | 17:57


  1. 17:31

  2. 17:26

  3. 16:48

  4. 16:35

  5. 15:40

  6. 14:13

  7. 13:50

  8. 13:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel