Prozessorpreise AMD macht Bulldozer-FX und Phenom II billiger

Mit Wirkung zum 27. August 2012 hat AMD Preise für seine Desktopprozessoren gesenkt. Abschläge von über 20 Prozent machen vor allem die älteren Phenom II attraktiv. Mit dem FX-4130 gibt es auch eine neue Bulldozer-CPU.

Anzeige

In AMDs neuer offizieller Preisliste gibt der Chiphersteller die neuen OEM-Preise für seine direkten Kunden bekannt. Anders als bei Intel sind darin nicht die vorher gültigen Preise und der prozentuale Abschlag aufgelistet, das hat jedoch CPU-World erledigt.

Demnach ist der Phenom II X4 955 (3,2 GHz) mit nun 81 US-Dollar um fast 23 Prozent billiger geworden und damit die am stärksten verbilligte AMD-CPU. Auch der Phenom II X4 965 (3,4 GHz) mit nun 91 US-Dollar ist über 20 Prozent günstiger geworden und so ein attraktives Angebot zum Aufrüsten älterer AMD-PCs mit den Sockeln AM2+ oder AM3, wenn ein entsprechendes Bios-Update zur Verfügung steht. Bei deutschen Hardwareversendern sind die Preissenkungen bereits angekommen, die beiden Prozessoren kosten dort derzeit um 80 beziehungsweise 90 Euro.

Auch die aktuelleren FX-CPUs mit Bulldozer-Architektur hat AMD verbilligt, dabei ist sogar das Spitzenmodell FX-8150 mit acht Integer-Einheiten von 205 auf 183 US-Dollar gerutscht. Am günstigsten wurde in dieser Serie der FX-6200, der nun nur noch 112 US-Dollar und damit knapp 15 Prozent weniger kostet.

Ohne weitere Ankündigung findet sich in der Preisliste nun auch der neue Prozessor FX-4130, der mit seinen vier Integer-Einheiten einen Takt von 3,8 bis 3,9 GHz erreicht und eine TDP von 125 Watt aufweist. Mit 112 US-Dollar kostet er genauso viel wie der FX-6100 (3,3 bis 3,9 GHz), der mit seinen sechs Integer-Kernen bei Multithreading-Anwendungen schneller ist.

Ebenso hat AMD die Preise für die A-Serie der Llano-APUs gesenkt, sie kosten nun nur noch zwischen 46 US-Dollar (A4-3300) und 101 US-Dollar für den A8-3870K.


Hamdor 29. Aug 2012

"AMD Black-Edition", das ist natürlich Aussagekräftig

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin
  2. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  3. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  4. SAP-Prozessexperte für Master Data, EHS & Label Management (m/w)
    BASF Coatings GmbH, Münster

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel