Abo
  • Services:
Anzeige
Weitere Entlassungen geplant
Weitere Entlassungen geplant (Bild: AMD)

Prozessorhersteller: AMD streicht rund 500 Stellen

Weitere Entlassungen geplant
Weitere Entlassungen geplant (Bild: AMD)

Um nächstes Jahr einige Millionen US-Dollar einzusparen, wird der CPU-Entwickler AMD weitere Mitarbeiter entlassen, insgesamt etwa fünf Prozent der Belegschaft. Zudem plant der Hersteller, mehrere Sparten auszugliedern. Zuletzt hatte ein Investor abgesagt.

Anzeige

AMD hat in einer Benachrichtigung an die US-Börsenaufsicht einen erneuten Stellenabbau angekündigt. Dem Form 8-K zufolge plant der CPU-Hersteller, rund fünf Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen, was derzeit knapp 500 Stellen entspricht. Zudem werden diverse IT-Dienstleistungen und Anwendungsentwicklungen ausgegliedert. Die Sanierungsmaßnahmen kosten den Konzern AMD zufolge dieses Jahr 42 Millionen US-Dollar, sollen dafür aber nächstes Jahr 58 Millionen US-Dollar einsparen.

Bereits vor einem Jahr hatte AMD etwa 700 Mitarbeitern gekündigt und zugleich angekündigt, mehr Geld in die Entwicklung zu stecken. Das höhere R&D-Budget floss und fließt in Projekte wie die Zen-Architektur und deren verbesserte Versionen sowie die neue Grafikkartengeneration. Im ersten Quartal 2015 hatte AMD seine Entwicklungsressourcen erstmals wieder gesteigert, aber den geringsten Umsatz seit über zehn Jahren erwirtschaftet.

2015 war und ist eine Durststrecke

2015 war ohnehin ein schwieriges Jahr für AMD, beispielsweise verließen hochrangige Manager den Hersteller, die 2012 übernommene Seamicro-Sparte wurde geschlossen, der 20-nm-Prozess ausgelassen und einige Chipdesigns, darunter Project Skybridge, eingestampft. Die für 2016 geplanten Prozessoren mit Zen-Architektur und ihre Nachfolger sowie die APU-Versionen mit integrierter Grafikeinheit sind dafür fertig entwickelt, weswegen der Abgang des von Apple zurückgekehrten CPU-Spezialisten Jim Keller zu erwarten war.

Zudem hat Globalfoundries angekündigt, die 14-nm-LPP-Fertigung bald zu starten, so dass sich AMDs Chips nicht noch weiter verspäten. Weitere positive Nachricht: Grafikexperte Raja Koduri leitet nun die Radeon Technologies Group und hat damit jegliche GPU-Entwicklung im Blick. Zumindest den Investor Silverlake schien das nicht zu überzeugen, der konnte sich nach Gesprächen mit AMD nicht einigen, was zu Übernahmegerüchten führte.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 02. Okt 2015

Dafür irgendwelche 3D-Modelle, vorzugsweise von seltsamen Frauen, die Wochen zum Rendern...

Trockenobst 02. Okt 2015

AMD hatte den Fehler gemacht, auf Verkaufen zu setzen und merkte einfach nicht, dass...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Road Deutschland GmbH, Bretten bei Bruchsal
  2. Stadt Ellwangen, Ellwangen
  3. über Ratbacher GmbH, Stuttgart (Home-Office möglich)
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-20%) 15,99€
  3. 69,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Werne

    Adventsstreik bei Amazon brachte Verkehrsstau

  2. Syndicate (1993)

    Vier Agenten für ein Halleluja

  3. Nintendo

    Super Mario Run für iOS läuft nur mit Onlineverbindung

  4. USA

    Samsung will Note 7 in Backsteine verwandeln

  5. Hackerangriffe

    Obama will Einfluss Russlands auf US-Wahl untersuchen lassen

  6. Free 2 Play

    US-Amerikaner verzockte 1 Million US-Dollar in Game of War

  7. Die Woche im Video

    Bei den Abmahnanwälten knallen wohl schon die Sektkorken

  8. DNS NET

    Erste Kunden in Sachsen-Anhalt erhalten 500 MBit/s

  9. Netzwerk

    EWE reduziert FTTH auf 40 MBit/s im Upload

  10. Rahmenvertrag

    VG Wort will mit Unis neue Zwischenlösung für 2017 finden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Industrial Light & Magic: Wenn King Kong in der Renderfarm wütet
Industrial Light & Magic
Wenn King Kong in der Renderfarm wütet
  1. Streaming Netflix-Nutzer wollen keine Topfilme
  2. Videomarkt Warner Bros. kauft Machinima
  3. Video Twitter verkündet Aus für Vine-App

Großbatterien: Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
Großbatterien
Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
  1. HPE Hikari Dieser Supercomputer wird von Solarenergie versorgt
  2. Tesla Desperate Housewives erzeugen Strom mit Solarschindeln
  3. Solar Roadways Erste Solarzellen auf der Straße verlegt

Google, Apple und Mailaccounts: Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
Google, Apple und Mailaccounts
Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
  1. Bugs in Encase Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken
  2. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  3. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit

  1. Re: Ganz schön armseelig Telekom

    TodesBrote | 14:49

  2. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der...

    DocScheibner | 14:48

  3. Re: Vorallem was Heise macht finde ich genial (LG...

    Sumpfdotterblume | 14:44

  4. Re: Macht wenig Sinn

    crazypsycho | 14:39

  5. Re: Verizon will also Verursacher sein

    ChMu | 14:33


  1. 13:54

  2. 09:49

  3. 17:27

  4. 12:53

  5. 12:14

  6. 11:07

  7. 09:01

  8. 18:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel