Prozessorgerüchte: AMD bleibt auch 2013 bei Piledriver-Kernen
Der aktuelle Trinity A10-5800K im Sockel FM2 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Prozessorgerüchte AMD bleibt auch 2013 bei Piledriver-Kernen

Einer inoffiziellen Roadmap zufolge bleibt AMD auch mit dem Nachfolger der aktuellen A-Serie (Trinity) bei seinen Desktop-CPUs bei Piledriver-Kernen. Damit dürfte sich auch 2013 an der Leistung der APUs nur wenig ändern.

Anzeige

Auf der türkischen Webseite Donanimhaber, die schon öfter zutreffende interne Dokumente der Chipbranche veröffentlicht hat, ist eine neue AMD-Roadmap aufgetaucht. Darin beschreibt der Chiphersteller, welche Prozessordesigns 2013 für Desktop-PCs vorgesehen sind.

Die wenigsten Änderungen gibt es bei den schnellsten Bausteinen, die als neue FX-CPUs mit dem Codenamen "Vishera" vor kurzem eingeführt wurden. Sie bleiben auch 2013 aktuell, allenfalls höhere Taktraten sind dabei zu erwarten. Der Sockel AM3+ ist somit zukunftssicher.

Das gilt auch für den neuen Sockel FM2, in dem die aktuelle A-Serie Platz findet. Für diese Prozessorfassung hatte AMD bereits drei Jahre Lebensdauer versprochen. Nach der letzten offiziellen Roadmap vom Anfang des Jahres 2012 waren als Nachfolger der Desktop-Trinitys neue APUs mit CPU-Kernen auf Basis der neuen Architektur Steamroller vorgesehen. Deren Codename sollte "Kaveri" lauten.

Richland statt Kaveri

In der nun veröffentlichten, von AMD aber nicht bestätigten Roadmap ist Kaveri aber nicht mehr erwähnt. Stattdessen findet sich dort der neue Codename "Richland" als Nachfolger von Trinity. Richland soll weiterhin auf Piledriver-Kernen basieren, aber neue Grafikeinheiten mitbringen. Diese bezeichnet das Dokument als "Radeon 7xxx and Radeon 8xxx", was auf wesentlich schnellere Einheiten durch neue Architekturen hoffen lässt.

Immerhin wie bisher geplant soll der Nachfolger der Plattform Brazos für besonders sparsame Rechner ausfallen. Die APU heißt hier "Kabini" und basiert auf der neuen CPU-Architektur "Jaguar". Für diese Bausteine, die auch als SoC erscheinen sollen - und AMD so unter anderem bei Tablets Vorteile bringen könnten - ist der dann neue Sockel FT3 vorgesehen.

Dass insbesondere die Architektur Steamroller nun von der Roadmap verschwunden ist, muss nicht heißen, dass sich das Design generell verspätet. Es ist auch als Nachfolger von Bulldozer und Piledriver für Server-CPUs vorgesehen, eventuell optimiert es AMD nun auf dieses Einsatzgebiet. Bei den Opterons ist für das schwer angeschlagene Unternehmen mehr Geld zu verdienen als im hart umkämpften und schrumpfenden Markt der Desktop-PCs.


elknipso 04. Nov 2012

Es gibt schon länger keinen wirklichen Grund mehr für ein AMD System von ganz wenigen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Architekt (m/w)
    symmedia, Bielefeld
  2. Technical Consultant (m/w)
    GK SOFTWARE AG, Schöneck, Berlin, Köln und St. Ingbert
  3. SAP QM Business Analyst (m/w)
    Novartis Vaccines, Marburg on the Lahn
  4. Senior Software Entwickler (m/w)
    1eEurope Deutschland GmbH, Holzgerlingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  2. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland

  3. OPNFV

    Linux Foundation gründet Plattform für virtualisierte Netze

  4. Eve Online

    Überarbeitete Wurmlöcher

  5. Samsung

    Smartwatch Gear S mit Telefonfunktion wird teuer

  6. Telefónica und E-Plus

    E-Plus wird hundertprozentige Telefónica-Tochter

  7. Lumia 830

    Microsofts günstigeres Lumia 930 bald verfügbar

  8. Matchstick

    Offene Chromecast-Alternative mit Firefox OS

  9. Firefox/Chrome

    BERserk hätte verhindert werden können

  10. 16 Nanometer FinFETs

    ARMs Cortex A57-Kern erreicht 2,3 GHz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel