Prototyp zum Anklipsen Google Glass für Brillenträger

Die Computerbrille Google Glass ist ausgerechnet für die große Gruppe der Brillenträger ungeeignet, weil sie anstelle einer normalen Sehhilfe getragen wird. Eine neue Variante soll nun auch an herkömmliche Brillen passen.

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Google hat eine Version von Google Glass vorgestellt, die auch von Brillenträgern genutzt werden kann. Das war mit den bislang vorgestellten Modellen nicht machbar.

Der neue Prototyp, den Google in einem Posting auf Google Plus erwähnt, wird auf eine vorhandene Sehhilfe gesteckt. Die erforderliche Technik von Rechner, Mikrodisplay, Mobilfunktechnik und Akku findet in einem Bügel Platz, der größtenteils auf dem Brillenbügel liegt. Wie schwer die Konstruktion wird, teilt Google nicht mit. Vom Gewicht dürfte es abhängen, wie bequem das Tragen der umgerüsteten Brille sein wird.

"Wir verstehen die Notwendigkeit und haben hart daran gearbeitet", erklärt Google in einem Beitrag auf Google Plus. Die Demonstration des Prototyps umfasst allerdings nur Fotos eines Angestellten, der den Brillenaufsatz trägt.

Die Brillenträgerversion von Google Glass werde nicht parallel zur normalen Version auf den Markt kommen, teilte Google mit. Sie sei jedoch für Ende des Jahres 2013 zu erwarten.

Google will nach einem Medienbericht die Endkundenversion der normalen Brille für unter 1.500 US-Dollar anbieten. Die Entwicklerversion ist auf erfolgreiche Bewerbung hin erhältlich. Wer den Zuschlag erhält, kann sie für 1.500 US-Dollar vorbestellen.

Im Juni 2012 nahm Google die ersten Vorbestellungen für die Explorer-Version von Glass für Entwickler an. Wann das Projekt Glass auf dem Massenmarkt erhältlich sein wird, wurde jedoch bisher noch nicht bekanntgegeben.

Auf dem Google-Glass-Entwicklertreffen anlässlich des Festivals South by Southwest (SXSW) zeigte Google, wie Drittanbietersoftware mit dem System genutzt werden kann. Diese Apps können kleine Informationsbrocken wie eingehende E-Mails, Fotos und Schlagzeilen einblenden. Nach einem Bericht der Website The Verge wird dabei ein einheitliches Interface genutzt. Auf wichtige E-Mails könne der Anwender zum Beispiel mit Hilfe der eingebauten Spracherkennung antworten.


bojenkommandant 14. Mär 2013

Mal vom fehlenden Kontext des Zitates abgesehen, der die Aussage schon sehr stark...

attitudinized 13. Mär 2013

Bei Beschwerden sagen das ist so gewollt Raumklang und so, wenn das nix hilft - "You...

attitudinized 13. Mär 2013

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