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Mini-PC als Hybrid-Router
Mini-PC als Hybrid-Router (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Prototyp: Vodafone Hybrid-Router ist noch ein Mini-PC

Mini-PC als Hybrid-Router
Mini-PC als Hybrid-Router (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der auf der Cebit angekündigte Hybrid-Router von Vodafone ist zwar bisher ein Mini-PC, doch die Ausschreibung läuft - und das fertige Gerät könnte von AVM, aber auch von Huawei, Viprinet oder einem anderen Hersteller kommen.

Der Hybrid-Router, den Vodafone auf der Cebit vorführt, ist noch in der Entwicklung. Die Bündelung übernehme am Messestand eine Software, die auf einem Mini-PC laufe und mit einer Fritzbox von AVM zusammenarbeite, sagte ein Vodafone-Beschäftigter Golem.de.

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Der Hersteller des Geräts stehe noch nicht fest. "Wir haben eine Ausschreibung gestartet, an der verschiedene Unternehmen teilnehmen", hieß es weiter. Der Prototyp des neuen Gigabit-Routers verspricht 500 MBit/s im Kabel und 500 MBit/s im Mobilfunk, zusammen würden über 1 GBit/s erreicht. "Wenn eines der Netze ausfällt, steht ein zweites zur Verfügung", erklärte das Unternehmen.

Bei der Vorführung des Prototyps wurde eine Datenübertragungsrate von über 1 GBit/s erreicht. Hier ist jedoch die Festnetzanbindung auf dem Messegelände in Hannover entscheidend für die gezeigte Datenrate.

Das Rennen um die Hybrid-Router

Die Telekom bietet den Speedport Hybrid-Router von Huawei seit dem 28. November 2014 an. Der Router bietet WLAN 802.11 ac mit 2,4 GHz und 5 GHz und ist abwärtskompatibel zu 802.11 a/b/g/n. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 400 Euro. Die Hybridtechnik soll einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang bündeln und muss, damit sie funktioniert, vom Netzwerk der Telekom unterstützt werden.

Der deutsche Hersteller Viprinet vertreibt seit Jahren VPN-Router, die mehrere Internetleitungen zu einer ausfallsicheren Anbindung bündeln können. Bei der Hybridanbindung werde laut Hersteller die Grundlast der Datenübertragungen wie E-Mail oder Streaming auf die günstigere DSL-Leitung gelegt und für Lastspitzen wie dem Aufrufen einer neuen Seite beim Websurfen freie Kapazitäten im LTE-Netz mitgenutzt.

Intels Lantiq-Sparte und Ericsson arbeiten im Bereich von Hybrid-Access-Netzwerken zusammen, damit TV-Kabel oder DSL-Netzbetreiber ihre Internetzugänge mit LTE-Mobilfunk kombinieren können. Das hatte Intel im Oktober 2015 erklärt. Auf dem Broadband World Forum in London präsentierten beide Unternehmen ihre "hybride End-to-End-Technik". Lantiq ist schon länger im Bereich der Chipentwicklung für Hybrid-Router aktiv.


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M.P. 14. Mär 2016

Solange Du Dich nicht aus der Funkzelle in der auch Dein Haus ist entfernst könnte das...

Moe479 13. Mär 2016

Man will nur die 'hornalten' gigaset-comfort-features weiter benutzen können, der...

SchmuseTigger 13. Mär 2016

Hatte da vipre nicht ein Patent und wollte Huawaii deshalb verklagen? Oder war das nur...

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