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Eine Frau protestiert bei der diesjährigen Google I/O.
Eine Frau protestiert bei der diesjährigen Google I/O. (Bild: Reuters/Elijah Nouvelage)

'Wenn wir nicht mitspielen, haben wir keine Chance'

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Die Stimmung ist frostig, nicht nur gegenüber Google. In der kalifornischen Hauptstadt Sacramento protestieren zur selben Zeit wieder Taxifahrer mit Hupkonzerten gegen die ihrer Ansicht nach unterversicherte Konkurrenz durch Fahrer des Startups Uber aus San Francisco. Taxiversicherungen kosten ein Vielfaches von gewöhnlichen Autoversicherungen, so dass Uber billiger seine Dienste anbieten kann. Immer mehr Menschen sind unmittelbar den Problemen ausgesetzt, die die Internetrevolution mit sich bringt.

Die Taxifahrer ahnen, dass sie nur der Anfang sind. Heute drängen die Uber-Fahrer sie aus dem Geschäft. Morgen ersetzt Uber seine Fahrer durch fahrerlose Google-Autos. Google ist mit einem Investment von 250 Millionen Dollar bereits bei Uber eingestiegen. Das Ziel: Geld verdienen ohne Menschen. "Wenn erst mal kein Fahrer mehr im Auto ist, ist es billiger mit einem (Uber)-Fahrzeug irgendwohin zu fahren als ein eigenes Auto zu besitzen", zitiert der TV-Sender CNBC Uber-Vorstandschef Travis Kalanick, befragt nach Googles selbstfahrendem Auto. Was das für die Fahrer bedeutet? Nichts Gutes, aber das Silicon Valley trifft da keine Schuld, ist sich Kalanick sicher: "So funktioniert die Welt halt. Wenn wir dann nicht mitspielen, dann haben wir keine Chance."

Wenn wir es nicht tun, tun es andere

Wenn wir es nicht machen, dann machen es andere: Nach diesem Motto schreiten die Google-Chefs Sergey Brin und Larry Page unbeirrbar in der Abarbeitung ihres Masterplans voran. Auf einer früheren Veranstaltung wünschte sich Page schon mal einen eigenen Staat ohne jegliche Regulierungen, damit man einfach mal alles ausprobieren könne, was man wolle. Es geht darum, in alle Aspekte des täglichen Lebens der Nutzer einzudringen. Was als Websuchmaschine begann, ist heute ein global agierender, praktisch undurchschaubarer Mischkonzern. Google bietet Bürosoftware, Cloud-Speicher und Smartphones an, baut fahrerlose Autos, verspricht ewiges Leben ohne Altern, forscht in Robotik und will mit Ballons und Drohnen Internet in die entferntesten Winkel der Welt bringen.

Dabei dreht sich alles um einen zentralen Aspekt: die Datensammlung. Das beginnt auf dem PC bei der Websuche, setzt sich über das Tablet fort und unterwegs mit dem Smartphone. Das soll in Zukunft auch per Android-Auto-Plattform selbst im Auto unablässig Daten sammeln. Der am Mittwoch vorgestellte Dienst Google Fit wiederum wertet noch den Gesundheitszustand des Nutzers aus, und das Bild ist komplett.

 Proteste auf Entwicklerkonferenz: Google und die WutEin 'neues, überall präsentes Überwachungsnetz' 

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Garius 02. Jul 2014

Seine Überschrift stammt zumindest aus dem Song eines sehr bekannten Videospiels. Portal...

Garius 01. Jul 2014

Das ist es ja was gemeint ist, wenn Google sagt: "Wenn wir es nicht tun, tut es jemand...

Niaxa 01. Jul 2014

Also mich erinnert Google eher an alle andere Firmen. Sie wollen Geld verdienen und das...

Niaxa 01. Jul 2014

Was für ein Quatsch. Es arbeiten nicht um sonst so viele in der Stadt und nehmen jeden...

Neuro-Chef 30. Jun 2014

Interessante Theorie. Aber wie findet man denn die günstigsten Angebote ohne...



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