Abo
  • Services:
Anzeige
Firefox OS unterstützt die unfreien Codecs H.264, AAC und MP3.
Firefox OS unterstützt die unfreien Codecs H.264, AAC und MP3. (Bild: Mozilla)

Proprietäre Codecs: Firefox OS lernt H.264, AAC und MP3

Firefox OS unterstützt die unfreien Codecs H.264, AAC und MP3.
Firefox OS unterstützt die unfreien Codecs H.264, AAC und MP3. (Bild: Mozilla)

Die aktuelle Entwicklerversion von Firefox OS alias Boot to Gecko kann H.264-Videos sowie mit AAC und MP3 codiertes Audio abspielen. Firefox für Android könnte auf die gleiche Weise Unterstützung für die proprietären Codecs erhalten, in Sachen Desktop gibt es aber noch keine Entscheidung.

Mozilla hat sein Smartphone-Betriebssystem Firefox OS, Codename Boot to Gecko, um Unterstützung für die proprietären Videocodecs H.264, AAC und MP3 erweitert. Das ist nicht ganz einfach, denn direkt unterstützt Mozilla die proprietären Codecs auch weiterhin nicht, da deren Lizenzen mit dem Open-Source-Konzept nicht vereinbar sind.

Anzeige

Daher nutzt Mozilla Teile der Android-Bibliothek libstagefright, die zur Decodierung die auf dem jeweiligen Gerät zur Verfügung stehenden Hardwarecodecs verwendet. So muss Mozilla die Codecs seinerseits nicht mitliefern, kann sie aber dennoch nutzen und profitiert zugleich von der Hardwarebeschleunigung.

Mozilla-Entwickler Chris Double bezeichnet den aktuellen Stand der Entwicklung als "Work in Progress", denn noch gibt es einige Bugs und Performance-Probleme. Die eigentliche Wiedergabe aber funktioniert.

Dazu wurde die Decodier-Engine von Firefox so modifiziert, dass Decoder aus einer Shared-Library geladen werden können. Der entsprechende Code ist in Boot to Gecko mittlerweile integriert, muss beim Kompilieren aber aktiviert werden.

Dieser Ansatz funktioniert grundsätzlich auch unter Android, doch die Umsetzung ist nicht ganz einfach: Die APIs der libstagefright unterscheiden sich zwischen den einzelnen Android-Versionen, die Firefox berücksichtigen muss. Mozilla arbeitet aber daran, die Wiedergabe von H.264, AAC und MP3 auch in Firefox für Android zur Verfügung zu stellen.

Anders stellt sich die Situation bei der Desktopversion von Firefox dar, denn in Desktopbetriebssystemen kann in aller Regel nicht auf eingebaute Decoder zurückgegriffen werden. Noch hat Mozilla nicht entschieden, wie hier vorgegangen werden soll. Laut Double gibt es seit kurzem einen GStreamer-Decoder, der mit dem Konfigurationsschalter "-enable-gstreamer" aber explizit aktiviert werden muss und dann das Decodieren von H.264-Videos unter Linux übernimmt.


eye home zur Startseite
Thaodan 16. Aug 2012

Klar nur um Firefox OS:

jeegeek 13. Aug 2012

Ich würde es schlauer finden solche Techniken nicht direkt in das System einzubauen da es...

LX 13. Aug 2012

Die Patentsituation von VP8 ist bislang noch nicht gerichtlich geklärt worden - das...

kevla 13. Aug 2012

ich glaube eher, dass es darum geht,dass man im computer einfach in der regel keine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Greifswald
  2. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate
  2. und Gratis-Produkt erhalten
  3. (Rabattcode: MB10)

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Chang'e 5 fliegt zum Mond und wieder zurück

  2. Android 7.0

    Sony stoppt Nougat-Update für bestimmte Xperia-Geräte

  3. Dark Souls 3 The Ringed City

    Mit gigantischem Drachenschild ans Ende der Welt

  4. HTTPS

    Weiterhin rund 200.000 Systeme für Heartbleed anfällig

  5. Verkehrsexperten

    Smartphone-Nutzung am Steuer soll strenger geahndet werden

  6. Oracle

    Java entzieht MD5 und SHA-1 das Vertrauen

  7. Internetzensur

    China macht VPN genehmigungspflichtig

  8. Hawkeye

    ZTE will bei mediokrem Community-Smartphone nachbessern

  9. Valve

    Steam erhält Funktion, um Spiele zu verschieben

  10. Anet A6 im Test

    Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. DACBerry One Soundkarte für Raspberry Pi liefert Töne digital und analog
  2. Sopine A64 Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint
  3. Bootcode Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

  1. 2019 Ausgeliefert, bis dahin gibts 5 neue Versionen.

    Bizzi | 05:12

  2. Re: Der Herkunft aus den USA geschuldet...

    nexusbs | 04:05

  3. Re: 15 min? Dann aber mit 60 Bildern die Sekunde..

    ManMashine | 04:03

  4. Re: Gefährlich, wenn sich Dein Auto plötzlich...

    nexusbs | 03:45

  5. ganz einfach

    nexusbs | 03:35


  1. 18:19

  2. 17:28

  3. 17:07

  4. 16:55

  5. 16:49

  6. 16:15

  7. 15:52

  8. 15:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel