Promos: Globalfoundries will offenbar DRAM-Hersteller kaufen
Fab 8 von Globalfoundries (Bild: Globalfoundries)

Promos Globalfoundries will offenbar DRAM-Hersteller kaufen

Der Auftragshersteller Globalfoundries soll den Kauf des DRAM-Herstellers Promos Technologies planen. Globalfoundries will so neue Kunden gewinnen.

Anzeige

Globalfoundries will den angeschlagenen DRAM-Hersteller Promos Technologies kaufen. Das berichtet die taiwanische IT-Zeitung Digitimes aus Branchenkreisen. Das taiwanische Unternehmen soll 676 Millionen US-Dollar bis 1,01 Milliarden US-Dollar kosten.

Von der Übernahme von Promos' 12-Zoll-Waferfabrik in Taichung erhofft sich der Auftragshersteller Globalfoundries eine neue Kundschaft für die Herstellung von Treiberbausteinen für Displays aus China und Taiwan, die bisher bei Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) und United Microelectronics Corporation (UMC) fertigen lassen. Globalfoundries befindet sich mehrheitlich im Besitz der Regierung Abu Dhabis. AMD musste seine Fertigungssparte Globalfoundries abspalten, blieb aber der wichtigste Auftraggeber des Unternehmens.

Promos ist bekannt als DRAM-Hersteller, versucht sich aber verstärkt als Anbieter von Speicher für Nischenmärkte und für Treiberbausteine in Displays.

Promos hat bereits eine 12-Zoll-Waferfabrik in Taiwan an Macronix International verkauft. Das Unternehmen hatte versucht, sich auf eine Fabrik zu konzentrieren, um wieder Gewinne zu erwirtschaften. Doch auch im vierten Quartal 2011 machte Promos wieder Verluste. Die Aktie ist seit September 2011 vom Handel in Taiwan ausgesetzt, weil keine ausreichenden Quartalsberichte vorgelegt werden konnten. Am 26. März 2012 wird Promos von der Börse ausgeschlossen. Das Unternehmen hat Schulden in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar.

Promos erklärte, der Bericht sei Spekulation. Globalfoundries-Sprecherin Gina Wong sagte, der Konzern äußere sich nicht zu Marktspekulationen.

Elpida, der einzige japanische DRAM-Hersteller und weltweit die Nummer drei, leidet ebenfalls unter dem Preisverfall für Arbeitsspeicher. Elpida soll Probleme haben, Kredite zurückzuzahlen und versucht, von Konkurrenten Geld zu erhalten.


Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Mitarbeiter/-in im Storage-Systemengineering
    Deutsche Bundesbank, Düsseldorf
  3. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Tor-Router

    Invizbox will besser sein als die Anonabox

  2. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger

  3. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  4. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt

  5. Rockstar Games

    GTA San Andreas erscheint neu für die Xbox 360

  6. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor

  7. Apple Watch

    Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

  8. LG G Watch R

    Runde Smartwatch von LG kommt nach Deutschland

  9. Systemanforderungen

    Ohne 200-Euro-Grafikkarte läuft Assassin's Creed Unity nicht

  10. App Rooms

    Facebook macht die Foren mobil



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel