Proliant SL270s und SL4500 HP-Server mit 8 GPUs oder viel Speicher

Von HP gibt es zwei neue Rackserver, die sich für aufwendige Berechnungen oder Big-Data-Anwendungen eignen. Der Proliant SL270s G8 kann bis zu 8 GPU-Karten aufnehmen, der Proliant SL4500 G8 dafür bis zu 60 Festplatten. Beide Server liegen preislich im mittleren vierstelligen Bereich.

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HP hat die Proliant-Server der Scalable Line (SL) SL270s G8 und SL4500 G8 vorgestellt, die entweder viele Grafikprozessoren oder viel Speicher bereitstellen können. Sie bedienen damit unterschiedliche Aufgaben im High-End-Bereich. In einen SL270s mit vier Höheneinheiten bei halber Breite passen bis zu 8 GPUs. Dabei hat der Nutzer die Wahl zwischen 8 Kepler-basierten Nvidia-Karten oder 8 Xeon-Phi-Karten von Intel. Die sonstige Rechenarbeit übernehmen zwei Xeons (E5-2600).

Zur weiteren Ausstattung gehört die Möglichkeit, bis zu 16 DIMMs aufzunehmen und so maximal 128 GByte zu verbauen. Wer Registered DIMMs benutzt, kann die Kapazität noch einmal verdoppeln. HP verbaut die Anschlüsse frontseitig, unter anderem für das Integrated-Lights-Out-System sowie zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Eine 10-GbE- oder Infiniband-Option gibt es auch. Die 8 SFF-Festplatten im 2,5-Zoll-Format sind ebenfalls von vorne zugänglich.

Das Modell mit Kepler-GPUs wird ab Dezember 2012 angeboten. Wer die Xeon-Phi-Beschleuniger haben möchte, muss bis Januar 2013 warten. Der Einstiegspreis beträgt rund 6.200 US-Dollar. Einen Euro-Preis gibt es noch nicht. Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt des SL270s.

Die SL4500-Serie ist für Firmen gedacht, die viel Speicherplatz brauchen. Das Rackgehäuse benötigt 4,3 Höheneinheiten. Die krumme Zahl ergibt sich durch den Umstand, dass HP so ein ganzes Rack mit neun Servern füllen möchte. Die Serie wird es als 1-, 2-, und 3-Knotenvarianten geben. Im 1-Knoten-Modell können bis zu 60 3,5-Zoll-Festplatten untergebracht werden. Beim 2er-System sind es 25 Festplatten und das 3er-System kann 15 Festplatten aufnehmen. Der Raidcontroller der SL4500-Systeme kann Festplatten, die bald ausfallen, erkennen und baut selbstständig das Raid um, damit bei einem Festplattentausch nicht erst das Raid neu initialisiert werde muss. Das setzt aber voraus, dass eine Festplatte nur langsam Schaden nimmt.

Die 2- und 3-Knotensysteme sollen die Speicher/Leistungsbalance in Richtung Leistungsfähigkeit bewegen. Das 2-Knotensystem soll vor allem bei Big-Data-Analytics oder der Nutzung der MongoDB zum Einsatz kommen. Das 3-Knotensystem sieht HP vor allem für den Einsatz von Apache Hadoop. Allerdings wird dieses System erst Anfang 2013 verfügbar sein. Das 1-Knotensystem ist laut HP ab sofort verfügbar und kostet mindestens 5.925 Euro. Das 2-Knotensystem sollte im Laufe der nächsten Wochen folgen.

Die Systeme wird es mit Intels Xeon E5-2400 geben. Auch eine Variante mit AMDs Opteron 4200 gibt es, die dann allerdings auf die Hardwaregrundlagen der 7. Generation (G7) zurückgreift.


Himmerlarschund... 16. Nov 2012

Na das ist ja zumindest schon mal ein guter Tipp und ne ungefähre Größenordnung. Danke...

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