Proliant Microserver N54L: Neuer günstiger Miniserver von HP
HPs Microserver wird mit einer schnelleren CPU ausgestattet. (Bild: HP)

Proliant Microserver N54L Neuer günstiger Miniserver von HP

In Preisvergleichen ist ein leicht verbessertes Modell des bei Bastlern beliebten Microserver N40L von HP gelistet worden. Der N54L besitzt eine schnellere CPU und bleibt weiterhin günstig. Das Leergehäuse ist durchaus eine Alternative zu NAS-Systemen oder dem privaten Heimserver.

Anzeige

Hewlett-Packards neuer Microserver N54L wird mittlerweile in Preisvergleichen wie etwa geizhals.eu gelistet. Der Server ist ein leicht verbessertes Modell des beliebten N40L, einem AMD-basierten Kleinstserver mit viel Platz für Festplatten. Offiziell angekündigt hat HP Deutschland den neuen Server noch nicht, so dass noch unklar ist, wann er auf den Markt kommt. Es gibt aber bereits ein US-Datenblatt und auch auf der deutschen HP-Webseite ist der Microserver schon zu finden.

Vom Vorgänger übernimmt HP fast alle Eigenschaften des Systems. Bis zu vier Festplatten im 3,5-Zoll-Format lassen sich in die Wechselrahmen einsetzen. Unterstützt wird SATA 3Gb/s, vermutlich wie beim N40L auch bei diesem Modell über einen MiniSAS-Anschluss auf dem Mainboard. Da in den Slots ein normaler SATA-Anschluss steckt, braucht es keine Adapter. Laut HP werden aber nur Festplatten mit 2 TByte Speicherkapazität offiziell unterstützt. Ob größere Festplatten funktionieren, ist derzeit unklar.

Außerdem hat das System Platz für ein optisches 5,25-Zoll-Laufwerk sowie zwei PCIe-2.0-Karten, einmal per x1 und einmal per x16 angebunden. In diese Schächte kann auch HPs Remote Access Card mit eigenem Ethernet-Anschluss eingesetzt werden. Beim N40L können damit etwa ISO-Images aus der Ferne in das System eingebunden werden. Das System bietet zudem sieben USB-Anschlüsse. Vier vorne, zwei hinten und einer auf dem Mainboard, der offiziell für HPs interne Bandlaufwerke vorgesehen ist. Die USB-Anschlüsse bieten nur das langsame USB 2.0.

Für die schnelle Außenanbindung hat der Microserver einen eSATA-Anschluss sowie Gigabit-Ethernet. Als Prozessor kommt der namensgebende AMD Turion II Neo N54L mit 2 x 2,2 GHz zum Einsatz. Der Vorgänger hatte nur einen N40L mit 2 x 1,5 GHz im Inneren. Der Arbeitsspeicher kann auf 8 GByte aufgerüstet werden (2 x DDR3-DIMM, ECC). Voll bestückt soll der Server eine elektrische Leistungsaufnahme von 72 Watt haben.

Bisher listen wenige Händler den neuen Microserver, den es zunächst nur als Modell mit 2 GByte RAM, einem optischen Laufwerk sowie einer 250-GByte-Festplatte geben wird. Die Preise liegen bei 360 bis 420 Euro mit einem derzeit unbekannten Liefertermin.


Suppenhuhn 30. Jan 2013

OS für das Ding? FreeNAS (hat aber Probleme mit dem Treiber für die Netzwerkkarte), Open...

Suppenhuhn 30. Jan 2013

Dir ist bewusst, dass du dich über die Lebensdauer von Festplatten beschwerst und dann...

carp 11. Jan 2013

Ein LTO-Band mit Hülle ist ca. 11x11x3 cm groß. Dank der Hülle kannst Du es einfach in...

zacha 18. Dez 2012

naja das is halt der listernpreis... der war beim n36l und n40l anfangs auch so hoch...

Everesto 17. Dez 2012

Das zwar schon, aber wenn man von einer kryptierten Platte/Partition auf eine andere...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Web-Entwickler - CMS & Portale (m/w)
    TFT TIE Kinetix GmbH, München
  2. Netzwerktechniker / Administrator (m/w)
    Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG, Göttingen
  3. Software Architect (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  4. Softwareentwickler mit Projektleiterfunktion im Bereich Embedded Systems (m/w)
    TQ-Systems GmbH, Weßling/Oberbayern

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  2. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  3. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  4. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  5. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  6. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  7. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel

  8. Wearable

    Swatch will eigene Smartwatch bauen

  9. DPT Board

    Selbstbau-WLAN-Modul mit OpenWRT für 35 US-Dollar

  10. Telltale Games

    The Walking Dead geht in die dritte Adventure-Staffel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Translate Community Nutzer sollen Google-Übersetzungen verbessern
  2. Google-Suchergebnisse EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung
  3. Google Apps for Business Sprint steigt bei Googles App-Programm ein

    •  / 
    Zum Artikel