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Project Zero
Project Zero (Bild: Agustawestland)

Project Zero: Elektroflugzeug mit Kipprotoren für Senkrechtstarts

Project Zero
Project Zero (Bild: Agustawestland)

Mit dem Project Zero hat Hubschrauberhersteller Agustawestland ein Einsitzer-Elektroflugzeug auf der Paris Air Show vorgestellt, das rein elektrisch angetrieben wird. In dem Nurflügler wurden zwei große, neigbare Mantelpropeller untergebracht.

Der Einsitzer Project Zero ist ein Elektroflugzeug mit Akkus, das allein durch die beiden Rotoren angetrieben wird, die in der Flügelfläche untergebracht sind. Die beiden Propeller sind in ein zylindrisches Gehäuse eingebaut, das verstellbar ist und so den Vertikal- und Horizontalflug ermöglicht.

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  • Project Zero (Bild: Agustawestland)
  • Project Zero in der Bauphase (Bild: Agustawestland)
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  • Project Zero (Bild: Agustawestland)
Project Zero (Bild: Agustawestland)

Beim Start ähnelt der Project Zero einem Helikopter und beim Geradeausflug einem Flugzeug. Ein ähnliches Prinzip, wenngleich auch mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, hatte der Flugzeughersteller Bell Aircraft 1966 mit dem Experimentalflugzeug X-22 vorgestellt. Das Konzept scheiterte unter anderem an seiner anfälligen Hydraulik und der zu niedrigen Höchstgeschwindigkeit. Mit beiden Flugzeugen sind senkrechte Starts und Landungen möglich.

Hubschrauberhersteller Agustawestland wollte mit der Entwicklung des Project Zero einen rein elektrischen Antrieb realisieren, die Rotorblattverstellung verfeinern, die 18-mal pro Sekunde verändert wird, und ein Kipprotorflugzeug entwickeln, das vollkommen ohne Hydraulik auskommt.

Selbst das einziehbare Fahrwerk wird durch elektromechanische Aktoren und Aktuatoren betätigt. Auch die Neigung der Rotoren und die Verstellung ihrer einzelnen Blätter und das kombinierte Quer- und Höhenruder werden elektrisch kontrolliert. Neben dem elektrischen Antrieb wurde auch ein Hybridantrieb aus Dieselmotor und Elektromotor entwickelt.

Wie lange und wie schnell das Project Zero fliegt, das Agustawestland auf der Paris Air Show 2013 in Le Bourget ausstellt, teilte der Hersteller nicht mit.

Das Flugzeug wurde unter anderem mit kohlenfaserverstärkten Kunststoffen gebaut und soll sehr leicht sein. Eine genaue Gewichtsangabe machte Agustawestland nicht. Die Entwicklungs-, Erprobungs- und Bauzeit soll nur ein Jahr betragen haben.

Der Website Cnet.com sagte Projektmanager Jianye Zhang, dass es sich beim Project Zero um einen Technologieträger handele, mit dem neue Antriebstechniken ausprobiert und gezeigt werden könnten.


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mwr87 24. Jun 2013

SciFi und Realität bzw. das "Jetzt" haben sich schon immer gegenseitig beeinflusst...

wmayer 20. Jun 2013

Das macht das Zeroprojekt besser? Wohl eher ineffizienter, lauter und noch nerviger. Ein...

Lehmroboter 20. Jun 2013

Scheinbar ja: Quelle: http://vtol.org/publications/vertiflite-magazine/project-zero...



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