Project Sputnik Dell verkauft Ubuntu-Ultrabook in den USA

Das als Projekt Sputnik entwickelte Ultrabook von Dell mit vorinstalliertem Ubuntu kann nun in den USA gekauft werden. Anfang nächsten Jahres soll es auch in Europa zu erwerben sein.

Anzeige

Im Juli dieses Jahres kündigte Dell an, ein Linux-Ultrabook im "Projekt Sputnik" zu entwickeln. Das Gerät ist Dells XPS 13 Ultrabook mit Ubuntu 12.04 LTS und kann ab sofort über den US-Online-Shop des Unternehmens gekauft werden. Derzeit kostet der Laptop rund 1.450 US-Dollar, etwa 1.100 Euro.

Die vergleichbare Variante mit vorinstalliertem Windows8 ist 50 US-Dollar teurer als das Linux-Ultrabook. Zunächst war das jedoch genau umgekehrt, aber bereits innerhalb des ersten Verkaufstages senkte Dell den Preis für das Ubuntu-Gerät.

Das nun mit Ubuntu erhältliche Ultrabook ist die teuerste Version des XPS 13 mit einem Intel Core i7-3517U, 8 GByte RAM sowie einer 256 GByte großen SSD. Das 13-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Später in diesem Jahr soll das XPS 13 mit Ubuntu auch für Geschäftskunden verfügbar sein. Anfang nächsten Jahres soll es schließlich in Europa verkauft werden, die Preise dafür stehen aber noch nicht fest.

Dell setzt in dem Gerät einen vom Ubuntu-Standard leicht abweichenden Kernel ein, der einige hardwarespezifische Patches enthält, etwa für das Touchpad oder für die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms. Außerdem ist die Profile-Tool-Sammlung Sputnik vorinstalliert.

Mit dem ebenfalls enthaltenen Cloud-Launcher sollen Entwickler eine Art "Microcloud" auf ihrem Rechner einrichten und testen können, bevor sie Kunden entsprechende Funkionen zur Verfügung stellen. Die Software nutzt Linux-Container, um die Cloud-Umgebung zu modellieren, sowie Canonicals Juju. Ein spezielles CD-Abbild zur Installation steht ebenfalls bereit.


Thaodan 01. Dez 2012

Das ist aber quasi der Fall, selbst der Treiber für Googles Hardware ist drin. Mir ging...

alexThunder 01. Dez 2012

Ich sagte doch schon: Daraus müsste man doch folgern können, dass das Ding auch mobil...

Chocolat 30. Nov 2012

Ein sehr interessantes Gerät. Da allerdings (noch) kein Audio-Signal per mDP übertragen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel