Project Glass: Produktmanager Steve Lee spricht über Googles Datenbrille
Barry Blanchard mit der Google-Brille (Bild: Google)

Project Glass Produktmanager Steve Lee spricht über Googles Datenbrille

Steve Lee leitet die Produktentwicklung von Googles Datenbrille Project Glass. Im Interview mit Fast Company hat er etwas über den aktuellen Stand der Entwicklung verraten und erläutert, was sich wie mit der Datenbrille anstellen lässt.

Anzeige

Im Video "One Day... Die Zukunft mit Googles Brille (Project Glass)" skizziert Google seine Vision für die "Project Glass" genannte Datenbrille: Nutzer haben damit ein Head-up-Display direkt vor den Augen, über das sie Termine verwalten, durch die Stadt navigieren, aktuelle Informationen abrufen, die Musikwiedergabe steuern, Sprachmemos aufnehmen, an Orten einchecken oder Videochats vornehmen können. All das, so Steve Lee im Interview mit Fast Company, seien Dinge, für die es existierende Prototypen gebe und nicht nur Zukunftsvisionen.

Konkret beschreibt er die Kartenapplikation: Sie zeigt beispielsweise Restaurants in der Umgebung an und ist in den von Google immer wieder gezeigten Prototypen enthalten. Und auch einige andere Apps will Google bis zu einem Marktstart fertigstellen, den Google-Gründer Sergey Brin für 2013 in Aussicht stellte.

Eine der wichtigsten Funktionen der Datenbrille sei aber die Möglichkeit, Fotos aufzunehmen. Und auch wenn nicht alles, was in dem Video zu sehen ist, in der ersten Version enthalten sein wird, so macht Lee deutlich, dass es dabei nicht um eine ferne Zukunftsvision geht: Viele der gezeigten Funktionen bietet Google heute schon an, die große Herausforderung bestehe vor allem darin, sie in dem neuen Formfaktor umzusetzen.

  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Project Glass: Aufnahme der Google-Brille
  • Google-Gründer Sergey Brin mit der Google-Brille
  • Google-Gründer Sergey Brin mit der Google-Brille
  • Sergey Brin (l.) und Barry Blanchard
  • Die Google-Brille
  • Barry Blanchard mit der Google-Brille
  • Google-Gründer Sergey Brin mit der Google-Brille
  • Spaziergang mit der Google-Brille
Google-Gründer Sergey Brin mit der Google-Brille

Noch aber ist Google im Experimentierstadium. Lee geht davon aus, dass sich das Produkt in den kommenden Monaten noch deutlich verändern wird. Einen Bericht der New York Times, nach dem die Datenbrille noch in diesem Jahr für 250 bis 600 US-Dollar auf den Markt kommen wird, wies Lee zurück. Diese Informationen kämen nicht aus seinem Team.

Für die frühe Ankündigung des Projekts nennt Lee einen einfachen Grund: Die Google-Entwickler wollten ihre Erfindung in der freien Wildbahn testen. Es sei frustrierend, das Gerät nur im eigenen Bürogebäude ausprobieren zu können, um die Geheimhaltung beizubehalten. Außerdem wolle Google Rückmeldung von Menschen außerhalb des Teams einholen.

Lee hat die Datenbrille selbst längere Zeit täglich getragen, auch beim Essen mit Freunden im Restaurant. Vielen Menschen sei die Datenbrille gar nicht als solche aufgefallen, erzählt er.


Boopet 19. Jun 2012

eine Möglichkeit wäre ein Kollimator: http://de.wikipedia.org/wiki/Kollimator Damit wirkt...

dannythedumb 04. Jun 2012

Der Punkt mit dem Handy ist richtig. Da muss ich dir zustimmen...die damaligen Brocken...

nille02 01. Jun 2012

Es geht nicht immer nur um Private Dinge. Wenn ein Bekannter oder Freund meint immer mit...

pool 31. Mai 2012

Das HUD scheint so oder so separat von den eigentlichen Gläsern zu sein. Ob mein Optiker...

keiner 31. Mai 2012

Google startet World Wonders Project : Erkundet historische Stätten im World Wonders...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemarchitekt CarSharing Fahrzeugbackend und -prozesse (m/w)
    Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  2. Customer Support Engineer (m/w)
    Layer 2 GmbH, Hamburg
  3. Software-Architekturentwickl- ung für Rückfahrkamerasysteme (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Enterprise Architekt IT (m/w)
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. LG Tapbook

    Das Android-Convertible mit Ultrabook-Hardware

  2. Webmail

    Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

  3. Akku

    US-Forscher entwickeln Akku mit Lithium-Anode

  4. Betriebssysteme

    Fehler im Linux-Kernel wegen GCC

  5. Microsoft

    Die Siedler von Catan als HTML5-Demo

  6. 25GE

    Ethernet mit 25 GBit/s pro Link wird zum Standard

  7. Swell

    Apple will Pandora-Konkurrenten kaufen und schließen

  8. Windows Phone 8.1

    Update soll Ordner und Case-Unterstützung bringen

  9. Mass Effect 4

    Bioware reist in neue Universen

  10. Mobiles Bezahlsystem

    Amazon plant Kreditkartenleser für Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO: Share Economy regulieren, nicht verbieten
IMHO
Share Economy regulieren, nicht verbieten
  1. NSA-Affäre Macht euch wichtig!
  2. IMHO Und wir sind selber schuld!
  3. Head Mounted Display Valve zeigt neue Version seiner VR-Brille

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel