Project Cars Virtuelle Rennsimulation in 4K mit 60 Hz

Panasonic hat auf der Ifa einen 4k-Fernseher mit HDMI 2.0 ausgestellt. In einem Mercedes CLK AMG sitzend können Besucher Project Cars mit 60 Hz in 4K spielen.

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Panasonic, Nvidia und die Slightly Mad Studios haben auf der Ifa einen Mercedes CLK AMG mit einem 4K-Fernseher kombiniert. Das umgebaute DTM-Fahrzeug samt einem schnellen Computer ermöglicht es, die Rennsimulation Project Cars in 4K mit über 60 fps zu spielen. Eine Geforce GTX Titan liefert die nötige Rechenleistung, als Ausgabegerät dient ein Panasonic-Fernseher mit 4K-Auflösung, genauer gesagt Ultra-HD und somit 3.840 x 2.160 Pixeln. Dies war bisher nur mit 30 Hz möglich, der Panasonic-Bildschirm unterstützt aber als einer der ersten die neue HDMI-2.0-Schnittstelle und bietet somit 60 Hz in 4K.

Project Cars wird von den Slightly Mad Studios auf Basis der Mad-Engine entwickelt, die DirectX 11 unterstützt. Auf Tessellation verzichtet das Studio, dafür bietet der Deferred Renderer alle heutzutage relevanten Render-Techniken wie beispielsweise HDR, Tiefen- plus Bewegungsunschärfe, Umgebungsverdeckung, Parallax Occlusion Mapping und eine radiositätbasierte Beleuchtung. Die DX11-Version weist eine deutlich geringere CPU-Last als die DX9-Variante auf, da Treiber-Multithreading zum Einsatz kommt. Das ist insofern wichtig, als Project Cars Rennen mit bis zu 36 Fahrzeugen erlaubt.

4K ist nur der Anfang

Die hohe Auflösung ist für das Spiel kein Problem, denn neben Kantenglättungsmodi wie FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing), SMAA (Subpixel Morphological Anti-Aliasing) und MSAA (Multi-Sample Anti-Aliasing) ist die Engine in der Lage, die Pixelmenge pro Achse auf Wunsch zu verneunfachen. 4K ist eine Verdopplung pro Achse, also bereits die vierfache Pixelanzahl von 1080p, und 8k entspricht Faktor vier pro Achse. Die Engine rechnet in einer solch hohen Auflösung und skaliert das Bild anschließend mittels eines Filters auf die native Auflösung herunter - dies ist mit die beste Art der Kantenglättung, die es gibt.

Das Besondere an Project Cars sind aber eigentlich nicht die technischen Finessen, sondern die Art der Entwicklung: Die Slightly Mad Studios haben im Oktober 2011 über eine selbst entworfene Plattform namens World of Mass Development den Start von Project Cars bekanntgeben, WMD funktioniert ein bisschen wie Kickstarter. Mittlerweile ist es nicht mehr möglich, ein Paket zu kaufen, denn das Finanzierungsziel von 3,75 Millionen US-Dollar für Project Cars wurde erreicht.

Die Pre-Alpha-Version der Rennsimulation steht für Unterstützer des Projekts seit Juli 2013 über Steam bereit und wird regelmäßig aktualisiert - meist alle paar Tage. Früher gab es einen speziellen Launcher, der das Spiel nachlud. Da Slightly Mad Studios Lizenzen verschiedener Automarken hält, gibt es Fahrzeuge von unter anderem Caterham, Ford, Mercedes, Lotus, BMW, Asano, Ruf, Mitsubishi, Ariel und Pagani. Eine der insgesamt über 40 Rennstrecken ist der Hockenheimring, im Spiel heißt dieser allerdings Badenring und aus der Nordschleife wurde der Eifelwald. Project Cars soll Anfang 2014 veröffentlicht werden.


Dino123 12. Nov 2013

@HubertHans + @Poison Nuke "Doppelte Aufloesung = das vierfache an Pixeln" Alle beide...

MrBrown 23. Sep 2013

Und mich interessieren weder Vorträge über deutsches Recht noch daß Du Spiele verkaufen...

Neuro-Chef 10. Sep 2013

Na gut, dann hab ich gerade keins :-(

spantherix 08. Sep 2013

Ich tue genau das alles auf meinem Galaxy S3 ohne Probleme... Sehe keinen Grund für...

ms (Golem.de) 08. Sep 2013

Ich frage bei den SMS an, welche Hardware zum Einsatz kam.

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