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Google hat sein IoT-Betriebssystem Brillo vorgestellt.
Google hat sein IoT-Betriebssystem Brillo vorgestellt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Project Brillo: Google vertieft Bemühungen im Smart-Home-Bereich

Google hat sein IoT-Betriebssystem Brillo vorgestellt.
Google hat sein IoT-Betriebssystem Brillo vorgestellt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Mit Project Brillo hat Google auf der I/O 2015 ein neues Betriebssystem für das Internet of Things vorgestellt. Brillo basiert auf Android, dementsprechend können es Hersteller wie das mobile Betriebssystem für ihre Geräte verwenden.

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Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O sein neues Betriebssystem Brillo vorgestellt. Brillo ist für das Internet of Things (IoT) vorgesehen und soll Herstellern von Endgeräten als standardisiertes Betriebssystem dienen. Damit verfolgt Google in diesem Bereich eine ähnliche Strategie wie vorher mit Android bei den Smartphones und Android Wear bei den Smartwatches.

Insbesondere im Smart-Home-Bereich sieht Google den Anwendungsbereich von Brillo. In der Grundstruktur baut das Betriebssystem auf Android auf; Brillo verwendet unter anderem den Android-Kernel und die Hardwareabstraktionsschicht von Android. Die Kommunikation zwischen den Geräten soll über Low-Power-Wireless erfolgen.

  • Sundar Pichai stellt Brillo und Weave vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Sundar Pichai stellt Brillo und Weave vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Sundar Pichai stellt Brillo und Weave vor. (Screenshot: Golem.de)
Sundar Pichai stellt Brillo und Weave vor. (Screenshot: Golem.de)

Jedes Android-Gerät kann Brillo-Geräte erkennen und ansteuern. So lassen sich neue Brillo-Geräte mit einem Android-Smartphone oder -Tablet konfigurieren. Ab welcher Android-Version künftige Smart-Home-Geräte mit Brillo erkannt werden, wurde nicht erwähnt.

Gleichzeitig hat Google mit Weave eine neue Sprache für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Brillo-Geräten vorgestellt. Weave verwendet standardisierte Code-Fragmente, sogenannte Schemers. So wird etwa im Smart-Home-Bereich das Auslösen eines Türkontaktes oder das Einschalten einer Lampe von allen Brillo-Geräten verstanden. Weave ist plattformübergreifend, für Entwickler werden APIs zur Verfügung stehen.

Für die Entwicklung von Brillo hat Google sowohl auf Mitarbeiter aus dem Android-Bereich als auch aus der Nest-Sparte zurückgegriffen. Bisher war Google im Smart-Home- beziehungsweise IoT-Bereich lediglich durch die wenigen Nest-Produkte vertreten. Mit Brillo verstärkt das US-Unternehmen seine Bemühungen hier stark.

Die Entwicklervorschau für Brillo soll im dritten Quartal 2015 erscheinen, die Vorschau von Weave soll im vierten Quartal 2015 veröffentlicht werden.


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M.P. 29. Mai 2015

Mit "Low Power Wireless" wird wahrscheinlich "Bluetooth Low Energy" gemeint sein. BLE...

AllDayPiano 29. Mai 2015

... oder warum nennt man sein eigenes Produkt angetrunken? http://de.bab.la/woerterbuch...

Milber 29. Mai 2015

Es gibt kein "Linux"



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