Anzeige
Microsoft stellt Project Astoria ein.
Microsoft stellt Project Astoria ein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Project Astoria: Aus für Portierung von Android-Apps auf Windows 10

Microsoft stellt Project Astoria ein.
Microsoft stellt Project Astoria ein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Erst der Aufschub, dann das Ende: Microsoft gibt das Project Astoria ganz auf. Damit sollten Entwickler eigentlich eine leichte Möglichkeit erhalten, Android-Apps zu Windows 10 zu portieren. Doch die brauchten das offenbar gar nicht.

Viele Monate war es ruhig um das Project Astoria - wohl auch bei Microsoft selbst. Jetzt ist das Projekt offiziell eingestellt worden, wie Microsoft in einem Blogpost mitteilt. Es sollte Entwicklern von Android-Apps dabei helfen, ihre Produkte auf Windows 10 zu portieren - offenbar ein überflüssiges Angebot.

Anzeige

Viele Entwickler hätten sich gemeldet und mitgeteilt, dass sie keinen Bedarf an Project Astoria hätten, teilt Microsoft mit. Ihnen würde eine Möglichkeit genügen, Apps eines Mobilbetriebssystems auf Windows 10 zu portieren. Es könne verwirrend sein, zwei Lösungen anzubieten, argumentiert Microsoft.

Portierungprojekt für iOS soll reichen

Die Portierung von Android-Apps ist mit sogenannten Windows Bridges möglich, mit denen Entwickler ihre für andere Betriebssysteme gedachten Anwendungen unkompliziert für Windows 10 bereitstellen können. Eine davon sollte Project Astoria werden. Wer Apps von iOS nach Windows 10 portieren will, kann das mit Project Islandwood tun, diese Windows-Bridge-Lösung soll nicht eingestellt werden, wie Microsoft betont.

Entwickler sollen wechseln

Entwickler, die sich bereits mit Project Astoria beschäftigt haben, sollen nach dem Willen von Microsoft umsteigen. Entweder sollen sie zu Project Islandwood wechseln, falls die zu portierende App auch schon für iOS existiert. Andernfalls sollen sie die Werkzeuge von Xamarin einsetzen. Microsoft hat diese Woche die Übernahme von Xamarin bekanntgegeben.

Es bietet auf Basis von Mono verschiedene Dienstleistungen und Werkzeuge zur Entwicklung von Apps in C#, die auf den mobilen Plattformen ebenso wie auf Mac OS X oder auch Windows laufen sollen. Dabei können die jeweils plattformspezifischen nativen APIs der Systeme genutzt werden.

Im vergangenen Jahr hatte Microsoft seine Zusammenarbeit mit Xamarin bereits stark ausgebaut und dessen Angebote in eigene eingepflegt wie etwa bei Visual Studio oder auch dem Cloud-Dienst Azure. Diese Integration soll laut Microsoft nach der Übernahme noch weiter ausgebaut werden, um eine Lösung zu bieten, mit der "Mobil-Apps für jedes Gerät erstellt, getestet (und) ausgeliefert" werden können. Nähere Details gibt es dazu noch nicht.


eye home zur Startseite
Flexy 28. Feb 2016

Für Android gibt es auch ziemlich viele alternative unzensierte und Open Source...

ChMu 27. Feb 2016

Tatsaechlich? Also das erste iPhone (2007), das erste Geraet seiner Art im freien...

Moe479 26. Feb 2016

War abzusehen, zumal der eigene Store, bzw. der Gewinnerwartung daraus, der Idee ja...

chithanh 26. Feb 2016

Dort, wo Entwickler sich nicht dazu herablassen konnten, eine WP-App zu veröffentlichen...

HiddenX 26. Feb 2016

Sicher, aber auch Xamarin würde sich zu Core portieren lassen (ich vermute, dass das ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Energiedatenmanagement
    Stadtwerke Solingen GmbH, Solingen
  2. IT-Spezialist / Entwickler (m/w)
    Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf
  3. Systemarchitekt (m/w) - Surround View (ADAS)
    Continental AG, Ulm
  4. Softwareentwickler (m/w) User Interface / Datenbasis
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Battlefield 1 angespielt

    Zeppeline, Sperrfeuer und die Wiedergeburts-Spritze

  2. Förderung

    Telekom räumt ein, dass Fiber-To-The-Home billiger sein kann

  3. Procter & Gamble

    Windel meldet dem Smartphone, wenn sie voll ist

  4. AVM

    Routerfreiheit bringt Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte

  5. Oculus App

    Vive-Besitzer können wieder Rift-exklusive Titel spielen

  6. Elektroauto

    Supersportwagen BMW i8 soll 400 km rein elektrisch fahren

  7. Keine externen Monitore mehr

    Apple schafft Thunderbolt-Display ersatzlos ab

  8. Browser

    Safari 10 soll auch auf älteren OS-X-Versionen laufen

  9. Dota

    Athleten müssen im E-Sport mehr als nur gut spielen

  10. Die Woche im Video

    Superschnelle Rechner, smarte Zähler und sicherer Spam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

E-Mail-Verschlüsselung: EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
E-Mail-Verschlüsselung
EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
  1. Netflix und Co. EU schafft Geoblocking ein bisschen ab
  2. Android FTC weitet Ermittlungen gegen Google aus
  3. Pay-TV Paramount gibt im Streit um Geoblocking nach

Rust: Ist die neue Programmiersprache besser?
Rust
Ist die neue Programmiersprache besser?
  1. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie man Geschworene am besten verwirrt

  1. Golem.de: Magie für Profis (kT)

    Keridalspidialose | 02:06

  2. Re: Hahahaa was ein Schwachsinn!

    xMarwyc | 01:52

  3. Und jetzt stelle sich jemand mal vor

    Hopfentee73 | 01:46

  4. Re: überflüssig ?

    Hopfentee73 | 01:36

  5. Re: Bei den heutigen Eltern wundert mich...

    plutoniumsulfat | 01:16


  1. 15:00

  2. 10:36

  3. 09:50

  4. 09:15

  5. 09:01

  6. 14:45

  7. 13:59

  8. 13:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel