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Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone und kommt mit ausziehbarer Tastatur.
Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone und kommt mit ausziehbarer Tastatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Snapdragon 808 heizt auch bei Blackberry

Als SoC kommt im Priv Qualcomms Snapdragon 808 zum Einsatz, der aus vier A53-Kernen mit einer Taktrate von 1,44 GHz und zwei A57-Kernen mit einer Taktrate von 1,8 GHz besteht. Der Snapdragon 808 kann resistenter gegen hitzebedingte Drosselung sein als der Snapdragon 810, wie das LG G4 beweist. Allerdings kann auch der Snapdragon 808 so eingebaut werden, dass er mehr als die übliche Toleranz an Leistung verliert, wie etwa im neuen Nexus 5X.

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  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eines der hervorstechenden Merkmale des Priv ist die ausziehbare Tastatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In zusammengeschobenem Zustand sieht man dem Priv nicht an, dass es eine echte Tastatur hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das liegt daran, dass Blackberry den Schiebemechanismus platzsparend einbauen konnte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tastatur hat vier Zeilen, die gängigsten Sonderzeichen sind über die Alt-Taste erreichbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat eine AUflösung von 18 Megapixeln und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In aufgeschobenem Zustand ist das Priv mit 184 mm merklich länger als andere Smartphones, liegt aber immer noch gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tasten haben die von anderen Blackberry-Geräten mit Tastatur gewohnte Form. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Priv mit ausgefahrener Tastatur (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Kamera auf der Rückseite hat eine AUflösung von 18 Megapixeln und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Spielen wir auf dem Priv über einen Zeitraum von 15 Minuten das grafisch anspruchsvolle Rennspiel Riptide GP2 auf höchsten Grafikeinstellungen, merken wir recht schnell, dass die Rückseite sehr warm wird. An Hotspots haben wir 49 Grad gemessen. So unangenehm die warme Rückseite sein mag, für die Leistung ist sie im Grunde ein gutes Zeichen: Die Hitze wird abgeführt, das SoC sollte dementsprechend nicht so stark drosseln.

Leistungsverlust nach wenigen Minuten

Ein signifikanter Leistungsverlust ist dennoch vorhanden. Erreicht das Priv im kalten Zustand beim Geräte-Benchmark Geekbench 3 einen sehr guten Single-Wert von 1.203 Punkten und einen Multi-Wert von 3.161 Zählern, kommt das Smartphone nach wenigen Minuten Spielen nur noch auf durchschnittlich 720 respektive 2.100 Punkte. Beim entscheidenden Single-Wert ist das ein Leistungsverlust von um die 40 Prozent - nicht so hoch wie beim Nexus 5X (55 Prozent), aber auch deutlich höher als beim LG G4, das nur knapp 15 Prozent an Leistung in unserem Test verloren hat.

Die aktuelle Snapdragon-Palette zeigt also auch im Priv wieder, dass sie Probleme bei starker Beanspruchung bekommt und merklich die Leistung herunterregelt. Bei unserem Spiel merkten wir bereits nach einigen Minuten, dass es nicht mehr so flüssig lief wie zu Beginn. Man mag jetzt argumentieren, dass sich Blackberry-Smartphones generell eher an Nutzer richten, die weniger an Spielen interessiert sind als an Produktivitäts-Apps. Blackberry sieht das Priv aber durchaus als attraktiv für den Durchschnittskonsumenten an, den die Leistungsabnahme mehr stören dürfte.

Wer keine anspruchsvollen Spiele auf seinem Priv spielt, dürfte wie bei den meisten anderen Smartphones mit dem Snapdragon 808 oder 810 von den Leistungsproblemen aber eher selten etwas merken. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch beim Priv das SoC eher zu den Schwachpunkten als zu den Stärken gehört.

Moderne Hardware und 18-Megapixel-Kamera

Die restliche Ausstattung liegt in der Hardware-Oberklasse: Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 32 GByte. Einen Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 2 TByte hat Blackberry eingebaut. An Funknetzen unterstützt das Priv Quad-Band-GSM, UMTS und LTE, WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11a/b/g/n und ac. Bluetooth läuft in der Version 4.1 LE, ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut.

Auf der Rückseite ist eine 18-Megapixel-Kamera eingebaut, die von Schneider-Kreuznach zertifiziert ist. Mit Phasenvergleichs-Autofokus und optischem Bildstabilisator sollte die Kamera schnell verwacklungsfreie Fotos machen. Der Blitz ist zweifarbig, die Videofunktion ermöglicht 4K-Aufnahmen. Die Frontkamera hat eine Auflösung von 2 Megapixeln und richtet sich damit auch eher an Business-Nutzer, die sie für Videotelefonie anstelle von Selbstporträts verwenden dürften.

Gute Aufnahmen in Innenräumen

In der Praxis stellt die Kamera des Priv schnell scharf und nimmt Fotos schnell auf - auch bei aktivierter HDR-Funktion, die Nutzer in einer Automatik verwenden können. Die Bildqualität ist gut, insbesondere bei Innenraumaufnahmen. Hier werden die Bilder auch bei schummriger Beleuchtung ausgewogen belichtet, das Rauschen ist minimal. Feine Details sind dementsprechend nicht ausgefranst und bleiben scharf - hier finden wir die Bildergebnisse stellenweise besser als die des Galaxy S6 oder des iPhone 6S.

Bei Tageslicht macht das Priv immer noch gute Bilder, allerdings empfinden wir den Bildeindruck bei Vergrößerung als artefaktreicher als bei anderen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S6 oder dem LG G4. Die Belichtung stimmt aber, ebenso der Weißabgleich. Die Kamera-App ist eher spartanisch gehalten: Neben dem normalen Kamera- und Videomodus bietet sie lediglich noch eine Panoramafunktion und einige Filtereffekte. Einen manuellen Modus gibt es nicht.

Akku mit guter Laufzeit

Der fest verbaute Akku des Priv hat eine Nennladung von 3.410 mAh und soll Blackberry zufolge für 22,5 Stunden gemischter Nutzung ausreichen. Was genau mit "gemischter Nutzung" gemeint ist, erläutert Blackberry nicht. Wir können einen 1080p-Film bei voller Helligkeit und aktivierten Drahtlosverbindungen knapp 10 Stunden lang anschauen - ein sehr guter Wert. Im Alltag kommen wir mit dem Priv problemlos über den Tag.

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Strongground 18. Nov 2015

Wo genau widerspreche ich mir da?

Anonymer Nutzer 17. Nov 2015

Du Fieseling -.- xD Ja, ich sag sowieso nicht petrol. Wenn überhaupt, sage ich...

MistelMistel 14. Nov 2015

...Du hast Dich schon mal über die Durschnittslöhne in den USA schlau gemacht? Und selbst...

Anonymer Nutzer 13. Nov 2015

Das ist tatsächlich auch mMn die beste Tastatur die es bisher gab und zwar auch rein vom...

Wahrheitssager 12. Nov 2015

Einer der Gründe warum es ja so teuer ist sind die die in der Hardware eingearbeiteten...



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