Prism: Google und Facebook leugnen Wissen über NSA-Programm
Rechenzentrum von Google in Douglas County (Bild: Connie Zhou/Google)

Prism Google und Facebook leugnen Wissen über NSA-Programm

Die Vorstandschefs von Google und Facebook wollen bislang nichts von dem NSA-Überwachungsprogramm Prism gewusst haben. Laut den großen US-Zeitungen stimmt das nicht, oder es handelt sich um einen sprachlichen Trick. Nur Twitter hat sich geweigert, der NSA die Arbeit zu erleichtern.

Anzeige

Google und Facebook haben erklärt, am 6. Juni 2013 zum ersten Mal von Prism gehört zu haben. Laut Berichten im Wall Street Journal und in der New York Times entspricht dies nicht der Wahrheit. Im Google-Unternehmensblog heißt es: "Tatsächlich hat die US-Regierung keinen direkten Zugriff auf die Informationen, die in unseren Rechenzentren gespeichert sind und es gibt auch keine Hintertür. Wir haben bis gestern nichts von einem Programm mit dem Titel Prism gewusst." Diese Aussagen stammen von Google-Chef Larry Page und Chief Legal Officer David Drummond.

Der Facebook-Chef erklärte: "Facebook ist nicht und war nie Teil eines Programms, unter dem der US- oder einer anderen Regierung direkter Zugang zu unseren Servern gegeben wurde. Wir hatten seit vorgestern noch nicht einmal von Prism gehört."

Dagegen berichtet die New York Times aus informierten Kreisen, dass sich Google, Facebook, Microsoft, AOL, Yahoo, Apple und Paltalk mit der Regierung wegen Prism getroffen hätten. Die Unternehmen seien aufgefordert worden, nach dem Auslandsabhörgesetz Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) zu kooperieren. Alle Beteiligten wurden zum Stillschweigen verpflichtet.

Mit Google und Facebook sei besprochen worden, separate gesicherte Plattformen zu schaffen, über die die Regierung Daten bei den Firmen abfragt und abholt und auf denen die Unternehmen die Nutzerdaten bereitstellen. Zur Übergabe von Daten wegen regulärer Fisa-Anfragen seien die Firmen rechtlich verpflichtet, nicht aber, es der Regierung zu vereinfachen, weshalb Twitter diese Plattformen abgelehnt habe. Facebook habe eine solche Austauschplattform gebaut, so die New York Times, allerdings seien alle Fisa-Anfragen zuvor von Firmenanwälten geprüft worden. Laut Wall Street Journal wählen die Topmanager von Facebook und Google ihre Worte sehr sorgfältig.

Worte mit Bedacht gewählt 

psst 16. Jun 2013

z.B. https://ixquick.com/ wers nich ohne google aushält, trotzdem anonym: https...

Tamashii 11. Jun 2013

Doch, in einem bestimmten Sinne bringt das durchaus was: Je mehr Menschen das tun, desto...

Wakarimasen 11. Jun 2013

Stimmt die schimmste katastrophe der letzten 30 Jahre vieleicht eher ;) Der Grund warum...

Wakarimasen 11. Jun 2013

also nachdem was ich da so gehört habe dürfen sich die Chinesen nicht über die Regierung...

Wakarimasen 11. Jun 2013

in China sind Social networks momentan eh dicht da geht nix mehr ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler C# / .NET (m/w)
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München
  2. Softwareentwickler (m/w)
    Geosecure Informatik GmbH, Bonn
  3. IT-Support Mitarbeiter (m/w)
    Dürkopp Fördertechnik GmbH, Bielefeld (Home-Office)
  4. Software-Ingenieur (m/w) Mask Aligner
    SUSS MicroTec Lithography GmbH, Garching bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spielebranche

    Crytek verkauft Homefront mitsamt Studio an Koch Media

  2. Anonymisierung

    Projekt bestätigt Angriff auf Tors Hidden Services

  3. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  4. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  5. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  6. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn

  7. Linux

    Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

  8. Bau-Simulator 2015

    Schwere Maschinen am PC

  9. Gericht

    Kim Dotcom muss Filmindustrie sein Vermögen offenlegen

  10. Smartphone-Markt wächst

    Samsung verkauft weniger Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel