Abo
  • Services:
Anzeige
Cisco will IT-Angriffe vorhersehen.
Cisco will IT-Angriffe vorhersehen. (Bild: Cisco)

Predictive Analytics: Cisco will IT-Angriffe voraussehen

Angriffe sollen in Zukunft nicht mehr unerwartet kommen können: Bei Cisco wird erforscht, wie zumindest Folgeangriffe nach einem Erstschlag auf die IT-Infrastruktur oder Mitarbeiter zu verhindern sind. Das System wird jedoch Grenzen haben.

Anzeige

Die Verteidigung der IT-Infrastruktur will Cisco mit Predictive Analytics deutlich verbessern. Das gilt insbesondere für zielgerichtete Angriffe: Sie fallen nicht durch ihre Verbreitung auf und kommen daher unerwartet für die Administratoren eines Unternehmens. Marty Roesch, Security Architect bei Cisco, gab auf der hauseigenen Global Editors Conference schon einen Ausblick.

Für die Vorhersage arbeitet sich Cisco durch große Datenmengen. Bis zu 100 TByte pro Tag werden bereits jetzt von der Talos-Forschungsgruppe analysiert. Dabei macht Cisco Fortschritte und kann nicht nur bisher unbekannte Angriffe in der Vergangenheit entdecken, sondern auch Verhaltensweisen der Angreifer erkennen. Diese können vielfältig sein: Angefangen bei Angriffen über bestimmte IP-Adressen bis hin zu speziellen Angriffswerkzeuge lässt sich vieles verwenden. Ins Detail ging Roesch allerdings nicht. Er will so den Angreifer oder die Gruppe von Angreifern identifizierbar machen. Das Profil ist dann aussagekräftig genug ist, um den nächsten Schritt eines Angriffs zu erkennen.

Ohne einen ersten Angriff geht es nicht

Dafür muss allerdings zunächst ein Angriff stattgefunden haben und als solcher auch erkannt worden sein. Die Konfiguration wird dann automatisch angepasst und gleicht so etwa Angriffe in der Nacht aus, wenn die IT-Abteilungen einer Firma nicht so gut besetzt sind. Roesch gibt sich zuversichtlich, dass die Vorhersage für Folgeangriffe gelingen werde. Das Projekt befindet sich allerdings noch im Forschungsstadium. Wann Cisco entsprechende Abwehrmechanismen fertiggestellt haben wird, wollte Roesch nicht sagen.

Schon den ersten Angriff vorherzusagen, wird allerdings nicht möglich sein, wie Roesch zugab. Das Problem ist hierbei: Im Internet finden ständig Aufklärungen im Netzwerkverkehr statt. Dabei gute Absichten von bösartigen Absichten zu unterscheiden, hält er nicht für möglich. Es gibt allerdings eine Ausnahme, die auch jetzt schon zur Verteidigung genutzt wird. Anhand des Wetters im Internet, wie Roesch es nennt, lassen sich Verteidigungsmaßnahmen schon im Vorfeld aktivieren. Werden beispielsweise großflächige Angriffe eines bestimmten Typs gesehen, kann die eigene Infrastruktur vorbereitet werden. Gegen zielgerichtete und damit örtlich begrenzte Angriffe hilft das natürlich nicht.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 11. Dez 2014

kwt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Württembergische Lebensversicherung AG, Stuttgart
  2. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Unterföhring
  3. Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm, Neu-Ulm
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. und Gratis-Produkt erhalten

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Europa

    Deutschland bei Internet für Firmen nur Mittelmaß

  2. Missglücktes Update

    Vodafone schießt persönliche Router-Einstellungen ab

  3. Smartphones

    Textnachricht legt iPhone zeitweise lahm

  4. Bestechungsvorwürfe

    Kein Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  5. Nintendo

    Fire Emblem erscheint für Mobilgeräte und Switch

  6. Fujifilm

    Neue Sensoren und besserer Autofokus für X-Kameras

  7. Streaming

    Netflix zeigt Rekordwachstum

  8. Messsucherkamera

    Leica M10 schrumpft trotz Vollformatsensor

  9. Halo Wars 2 angespielt

    Mit dem Warthog an die Strategiespielfront

  10. Hoverbike

    US-Armee fliegt wie Luke Skywalker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

GPD Win im Test: Crysis in der Hosentasche
GPD Win im Test
Crysis in der Hosentasche
  1. FTC Qualcomm soll Apple zu Exklusivvertrag gezwungen haben
  2. Steadicam Volt Steadicam-Halterung für die Hosentasche
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

  1. Re: Das macht der doch...

    neocron | 11:35

  2. Re: Da wird wohl die Serien-Qualität auf "Gute...

    mnementh | 11:35

  3. Re: Begriffe

    ino-fb | 11:34

  4. Direkt mal testen....

    CodySmalls | 11:33

  5. Eigene Kabelrouter

    xondan | 11:33


  1. 11:43

  2. 11:28

  3. 11:13

  4. 10:58

  5. 10:43

  6. 09:35

  7. 09:08

  8. 09:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel