Praxistest Fujifilm X-Pro1: Störrische Kamera mit bemerkenswerter Bildqualität
Fujifilm X-Pro1 (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Praxistest Fujifilm X-Pro1 Störrische Kamera mit bemerkenswerter Bildqualität

Die Fujifilm Finepix X-Pro1 verlangt in der Bedienung dem Anwender einiges ab. Ihr langsamer Autofokus strapaziert die Geduld. Und trotz aller Kritikpunkte entschädigt die Bildqualität für alle Mühen. Golem.de hat die umstrittene Systemkamera einem Praxistest unterzogen.

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Mit der Finepix X-Pro1 betritt Fujifilm Neuland. Es ist die erste spiegellose Systemkamera des Herstellers. Dafür musste eine komplett neue Objektivserie entwickelt werden. Bislang stehen drei Stück zur Verfügung: ein Weitwinkel, eine Normalbrennweite und ein Makroobjektiv. Im Inneren der Kamera arbeitet ein neuartiger CMOS-Bildsensor im APS-C-Format (23,6 x 15,6 mm) mit 16,3 Megapixeln Auflösung.

  • Fujifilm Finepix X-Pro1 (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm XF35mm F1.4 R  (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm XF18mm F2.0 R (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm XF60mm F2.4 R Macro (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm Finepix X-Pro1 mit dem XF18mm F2.0 R (Bild: Andreas Donath)
  • Die Stativgewindebohrung ist nicht mittig. (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm Finepix X-Pro1 (Bild: Andreas Donath)
  • Mit dem XF18mm F2.0 R ist die Finepix X-Pro1 sehr kompakt. (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm Finepix X-Pro1 (Bild: Andreas Donath)
  • Fujifilm Finepix X-Pro1 (Bild: Andreas Donath)
Fujifilm Finepix X-Pro1 mit dem XF18mm F2.0 R (Bild: Andreas Donath)

Die Farbfilter des Sensors sind unregelmäßig angeordnet. Sie bestehen aus 6 x 6 RGB-Pixel-Einheiten. Dieser sogenannte Bayer-Filter ist bei herkömmlichen Kamerasensoren in 3 x 3 oder 5 x 5 Einheiten aufgeteilt. Wie Leica bei der S2 verzichtet auch Fujifilm auf einen Tiefpassfilter vor dem Sensor. Dadurch erhöht sich zwar die Gefahr von Moirés, gleichzeitig steigt aber auch die Bildschärfe.

Die Kamera erinnert optisch an eine Messsucherkamera. Die X-Pro1 verfügt jedoch über einen Autofokus, kann aber wie die Vorbilder auch von Hand scharf gestellt werden. In unserem Praxistest musste sich die X-Pro1 unter realen Bedingungen auf einer Städtereise bewähren. Dabei fällt zunächst einmal das geringe Gewicht der Ausrüstung angenehm auf: Die Kamera wiegt mit Akku und SD-Karte rund 450 Gramm. Dazu kommt das Gewicht der drei Festbrennweiten "XF18mm F2.0 R" (27 mm KB) mit 116 Gramm und dem "XF35mm F1.4 R" (53 mm KB) mit 187 Gramm. Das Telemakro "XF60mm F2.4 R Macro" (KB 91 mm) wiegt 215 Gramm. Das ergibt ein verglichen mit Spiegelreflexkameras recht niedriges Gewicht.

Hybridsucher mit optischem und digitalem Bild 

Raumzeitkrümmer 06. Jul 2012

Zu den "nichtfotografischen Anmerkungen": Schraubenzieher: Jeder Maurer sagt, der...

ichbinsmalwieder 05. Jul 2012

Seit es SLRs gibt, denn die nannte man Systemkameras. Ich nannte die neuen...

Raumzeitkrümmer 05. Jul 2012

Für stark selektives Fotografieren, hier "optimale Blumenfotos", kann man -muss aber...

NeverDefeated 05. Jul 2012

Ruckelige Aufnahmen mit einer Technik, die seit Anbeginn des Videokamera-Zeitalters und...

Huetti 05. Jul 2012

Und um nochmal zum ursprünglichen Thema der "qualvollen Bedienung" zurück zu kommen...

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